BDS-Aktivisten stellen in Wien „Schikanierung“ von Palästinensern nach

Mitten in der österreichischen Hauptstadt inszenieren Antizionisten die Schikanierung eines Palästinensers durch israelische Soldaten. Passanten sehen darin eine nachgespielte Erschießung.
Als israelische Soldaten verkleidet inszenieren BDS-Anhänger „menschenunwürdige Behandlung“ an einer nachgebauten Checkpoint-Mauer

Foto: BDS Austria, Facebook

Als israelische Soldaten verkleidet inszenieren BDS-Anhänger „menschenunwürdige Behandlung“ an einer nachgebauten Checkpoint-Mauer

WIEN (inn) – Am Wiener Viktor-Adler-Platz haben anti-israelische Aktivisten am Samstag nach eigenen Angaben versucht, auf „menschenunwürdige Behandlung“ der Palästinenser durch Israel aufmerksam zu machen. Augenzeugen sahen darin eine nachgespielte „Hinrichtung“. So deuteten sie es gegenüber österreichischen Medien wie der Zeitung „Heute“. In der Favoritenstraße mimte ein Mann vor einer Wand knieend einen Palästinenser, während zwei Darsteller mit imitierten Maschinenpistolen auf ihn zielten. Dabei trugen sie Militäruniformen mit israelischem Abzeichen.

Ein Schild wies die Aktivisten als Anhänger der Bewegung für Boykott und Sanktionen gegen Israel (BDS) aus. Diese unterstellt dem jüdischen Staat Völkermord und spricht ihm die Legitimation ab. Experten stufen BDS als antisemitisch ein. Der Deutsche Bundestag schloss sich der Einschätzung im Mai 2019 an, ebenso der österreichische Nationalrat Anfang 2020. Alle österreichischen Parteien lehnen die Bewegung ab. Die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) ruft seit 2018 zur Unterstützung von BDS auf.

Von: tk

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