WASHINGTON (inn) – Der israelische Außenminister Gideon Sa’ar (Neue Hoffnung) hat am Dienstag in Washington drei Amtskollegen aus südamerikanischen Staaten sowie Regierungsvertreter der USA getroffen. Außerdem kam er zu einem Gespräch mit der venezolanischen Trägerin des Friedensnobelpreises María Corina Machado zusammen.
Sa’ar sprach nach dem Treffen von einem „kraftvollen Geist des Wandels in Lateinamerika“. Das Lager der Freiheit gewinne an Stärke. Besonders die Freundschaft mit Argentinien, Ecuador, Paraguay und den USA sei im vergangenen Jahr enger geworden.
Bei der Zusammenkunft in der israelischen Botschaft waren die Außenminister Pablo Quirno (Argentinien), Rubén Ramírez Lezcano (Paraguay) und Gabriela Sommerfeld (Ecuador) vertreten.
Außerdem dabei waren der stellvertretende amerikanische Außenminister Christopher Landau und die Chefberaterin des Glaubensbüros im Weißen Haus, Paula White, sowie die Abgeordneten María Salazar und Mario Díaz-Balart (beide Republikaner).
Pro-israelische Regierungen
In Südamerika haben zuletzt einige Politiker Wahlsiege errungen, die Israel wohlgesonnen sind. Das gilt etwa für Nasry Asfura (Nationale Partei), seit Ende Januar Präsident von Honduras, oder für den gewählten Präsidenten Chiles, José Antonio Kast (Republikaner). Auch Yamandú Orsi (Bewegung der Volksbeteiligung), seit März 2025 Präsident von Uruguay, sieht sich als Israelfreund.
Im Dezember haben Israel und Bolivien wieder diplomatische Beziehungen aufgenommen. Zuvor hatte der Christdemokrat Rodrigo Paz Pereira die Präsidentschaftswahl gewonnen. Im November wurde Sa’ar in Paraguay ehrenvoll empfangen. Mit Javier Milei (Die Freiheit schreitet voran) hat Argentinien seit Dezember 2023 einen äußerst pro-israelischen Präsidenten.
Machado: Beziehungen zu Israel erneuern
Die Trägerin des Friedensnobelpreises Machado nannte Sa’ar eine „mutige Frau“. Bei dem Gespräch sei es um die jüngsten Entwicklungen in ihrem Land gegangen. Sa’ar sagte: „Ich wünsche dem Volk von Venezuela, dass es bald seine Führung bei freien Wahlen bestimmen kann.“
Machado dankte Sa’ar für den ausgiebigen Austausch. Venezuela werde ein verlässlicher und stabiler Partner für die Demokratien dieser Welt sein, sagte die Oppositionsführerin. „Israel und Venezuela pflegten geschichtlich enge Beziehungen, die wir in dieser neuen Ära der Demokratie und Freiheit erneuern werden.“
Friedensnobelpreis wegen Einsatz für Demokratie
Die USA hatten am 3. Januar den venezolanischen Machthaber Nicolás Maduro wegen Vorwurf des Drogenhandels im Rahmen einer Militäroperation in der Hauptstadt Caracas festgenommen und nach New York gebracht. Seither nimmt Washington Einfluss auf die Politik des Landes.
Machado hatte im vergangenen Jahr den Friedensnobelpreis erhalten. Als Begründung nannte das zuständige Komitee ihren Kampf für die Demokratie in ihrem Heimatland. (df)
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Es fehlt noch Brasilien, regiert vom linken Judenhasser Lula. Im Oktober 2026 wird hoffentlich
Romeu Zema die Wahl gewinnen, Urenkel des italienischen Geschäftsmanns Domingos Zema, Gründer der Zema-Gruppe (Grupo Zema), seine väterlichen Vorfahren stammen aus Reggio Calabria.