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21 Kommentare
Die Marionette der Hisbollah, Präsident einer real nicht existierenden Nation (Libanon) möchte ein Waffenstillstandsabkommen mit einer real existierenden Nation (Israel), die vom libanesischen Boden aus attackiert und mit Raketen bedroht wird.
Alberto : der Libanon existiert sehr wohl und die Hisbollah wird bei der Bevölkerung langsam unbeliebt. Präsident Aoun hat in der Tat vor noch nicht allzu langer Zeit anders geredet, aber besser späte Einsicht als gar keine Einsicht.
@Antonia
Wenn die Hisbollah in Libanon und und die Hamas in Gaza bei der Bevölkerung unbeliebt wären, dann gäbe es kein Problem. Man kann beschwichtigen, wie Antonia und Klaus tun, aber die Realität spricht eine andere Sprache.
Die „Einsicht“ von Präsident Aoun könnte nur taktischer Natur sein angesichts der derzeitigen militärischen Schwäche der Hisbollah. Im CNN-Interview fordert er öffentlichkeitswirksam Israel zu Gesprächen zur Beendigung des Konfliktes auf, verweigert sich aber gleichzeitig direkten Gesprächen mit Israels Premier Netanjahu ohne Vorbedingungen. Wie glaubwürdig ist das?
Sie sprechen dem Libanon das Existenzrecht ab? Sind Sie sicher, dass Sie besser sind als diejenigen, die Israel das Existenzrecht absprechen?
Die Hisbollah ist genausowenig ganz Libanon wie die militant-terroristischen Teile der Siedlerbewegung in Israal ganz Israel darstellen.
Nein,Albert, so einfach ist das nicht, Aun ist der christlich-maronitische Präsident des real existierenden, souveränen und anerkannten Staates Libanon, der leider zu hilflos den Machenschaften der irangesteuerten Hizbollah ausgeliefert ist. Und er ist keine Marionette derselben, sondern will sie im Gegenteil loswerden und aus dem Land haben.
SHALOM
@ Klaus
Wenn die Regierung dieses Landes es seit Jahrzehnten nicht schafft, sich ,trotz größter Bemühungen, von der Hisb. als Schattenregierung zu befreien, kann man diesen Staat, den Sie selbst als „leider zu hilflos den Machenschaften der irangesteuerten Hisbollah ausgeliefert“ bezeichnen, noch als „souverän“ bezeichnen?
Und, solange diese Verhältnisse faktisch so existieren, ist dann diese Regierung nicht als „Marionette“ zu bezeichnen, wo doch die Hisb., als Stellvertreter des Iran, dort die Strippen hinter den Kulissen zieht?
Aoun sollte sich unmissverständlich, noch deutlicher als bisher, von Hisb. und Iran distanzieren und sich dagegen verwehren, wenn in den Medien immer wieder fälschlicherweise „vom Krieg gegen Libanon“ gesprochen wird.
Nein, es ist ein Krieg gegen die Terroristen der Hisb. und den Iran, die den Libanon zum Vasallenstaat machen! Und Israel hilft, diesem Missbrauch ein Ende zu bereiten! Das müsste seine Botschaft an die Welt sein!
Aber klar, er wäre nicht der erste ranghohe Politiker des Libanon, der bei dieser Deutlichkeit dann begründet um sein Leben fürchten müsste – man denke an das Attentat auf Hariri, verantwortliche Drahtzieher ein Konglomerat verschiedenster Kräfte, u.a. Hisb.. Die Aufklärung durch UN, Sonder-Tribunal etc. verlief – erwartbar – mehr oder weniger im Sande. Kein Wunder in diesem Netzwerk der Lüge und Verschleierung.
Aoun will mit Israel reden – aber nicht mit Netanjahu. Und „reden“ mit der Hisb. wird ja wohl auch zu keinem befriedigenden Erfolg führen! Wie soll sich auf diese Weise etwas im Libanon befrieden lassen?!
Wenn Sie genauer hinschauen und ein bisschen Geduld mitbringen, werden Sie bald sehen, daß sich da im Hintergrund etwas bewegt, was dem Iran sehr wohl Sorge bereitet. Denn anders als in Gaza kann Hizbollah im Libanon nicht einfach hingehen und politische Gegner umbringen oder umbringen lassen oder die Bevölkerung drangsalieren, daher wächst der Widerstand, langsam zugegebenermaßen, aber er wächst.
Geduld ist jetzt gefragt, und die IDF sollte sich auf klar erkannte Hizbollah-Positionen konzentrieren, nicht auf vermutete. Was Trump betrifft, den hake ich schon fast ab.
Mehr schreibe ich nicht zu dem………
SHALOM
@ Klaus
Ich schaue und warte mit viel (!) Geduld darauf, dass sich die von Ihnen aufgezeigte positive Entwicklung im Libanon mit wachsendem Widerstand der Bevölkerung gegenüber den Extremisten im eigenen Land realisiert. Allerdings, es gibt neben der Hisbollah auch noch viele andere extremistische Kräfte im Libanon. Wir werden sehen.
Hoffnung gibt mir eins: Israel und Libanon hatten schon vor dem 7.10. einige nennenswerte Erfolge bei der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Wenn Hisbollah nicht dazwischen gefunkt hätte, ich bin mir sicher, da wäre viel an friedlicher Annäherung möglich gewesen. Wäre schön, wenn man daran irgendwann wieder anknüpfen könnte.
Aun will reden, aber nicht mit Nethanjahu. Mit wem denn dann? Amerika ist für die Libanon/Israel-Problematik nicht zuständig. Hilflosigkeit führt zu nichts Halbem und zu nichts Ganzem. Jahrelang hatte er ein Bündnis mit Hisbollah geschlossen und hat den Gebrauch von Waffen für den Widerstand verteidigt. Jetzt ist es schwierig, sich aus den Fängen der Hisbollah zu befreien. Trotzdem finde ich seinen Versuch richtig, Diplomatie walten zu lassen, denn kein Krieg wird ohne diese gelöst.
Ella, der libanesische Präsident mit dem zeitweiligen Bündis mit den Hisbollah, das war sein Vorgänger, Michel Aoun. Bitte NICHT verwechseln!!!
Und die beiden sind auch nicht miteinander verwandt.
LG Agnes
@Agnes
Danke für den Hinweis Agnes. Ich hatte meinen Kommentar gekürzt und dabei etwas entscheidendes weggestrichen. Sollte heißen: „..Jahrelang hatte SEIN VORGÄNGER (Michel Aoun) ein Bündnis mit Hisbollah geschlossen und hat den Gebrauch von Waffen für den Widerstand verteidigt. Jetzt ist es schwierig, sich aus den Fängen der Hisbollah zu befreien“…
Ich weiß, dass die beiden nicht verwandt sind und Joseph Aoun etwas anderes für sein Land will. Ich halte ihn trotzdem für zu schwach, sich durchzusetzen. Er hat bisher keine erfolgreiche Bekämpfung der Hisbollah hinbekommen.
LG Ella
Hinsetzen und reden, aber danach gemeinsam Hisbollah entwaffnen, das wäre doch mal eine gute Aktion.
Josef Aun ist ein unaufrichtiger Mann. Solange die Hisbollah Israel angreift, hat er nichts dagegen und ist sehr leise. Gott prüft die Herzen und kennt jede Gesinnung.
Aoun macht den politisch richtigen Schritt. Somit bietet er auch Israel, in meinen Augen einem weniger Souveränen Staat als Libanon, die Chance sich von der guten Seite zu zeigen. Wenn Israel ablehnt, wird der ganzen Welt noch einmal aufgezeigt, das Israel an Frieden nicht interessiert ist und den Krieg bevorzugt, möglicherweise bestätigt das sogar die Vermutung das Bibi nur Krieg führt um an der Macht zu bleiben.
Und Kommentatoren, die hier dem Libanon die Souveränität absprechen sind meist die, die am lautesten Schreien wenn Israel das Existenzrecht oder die Souveränität abgesprochen wird. Heuchlerische Doppelmoral nennt man das auch gerne.
Möchten Sie abstreiten, dass der Iran über den Libanon herrscht?
@ Blub
Bitte nicht wieder die Tatsachen verdrehen!
Wenn wir hier davon reden, dass man Libanon nicht als souveränen Staat bezeichnen kann, liegt das daran, dass sich die dortigen Regierungen der letzten Jahre (leider!) nicht aus eigener Kraft und entschlossen genug gegen die Infiltration der Hisbollah als Stellvertreter des Irans haben abgrenzen und durchsetzen können. Und das bedauern wir außerordentlich und würden uns eine Umkehr wünschen!
Sie aber tun so, als wäre alles in Ordnung im Libanon. Die Unterwanderung der Staatsgewalt durch die terroristische Hisbollah stellt Ihrer Auffassung kein Problem dar. Sie stellen sich nicht der Tatsache, dass das libanesische Volk im eigenen Land missbraucht wird zur Durchsetzung der miesen Ziele des Iran.
Wenn Sie sich auch nur einmal von Ihren vernagelten Ideologien befreien könnten, müssten Sie erkennen, dass Sie sich einreihen in die Riege der Fanatiker, die sich rücksichtslos hinwegsetzen über die Sehnsüchte von allen Menschen in dieser Region nach Frieden.
Diese Menschen wollen leben, arbeiten, Wohlstand erreichen, was aber nicht möglich ist , weil bspw. Hamas, Hisbollah etc. sie in Geiselhaft nimmt zur Durchsetzung von deren extremistischen Zielen!
Ich gehe davon aus, dass Sie bei uns in der Bundesrepublik ansässig sind, leben hier vermutlich recht komfortabel dank all der Errungenschaften eines funktionierenden demokratischen Rechts- und Sozialstaats. Gönnen Sie endlich den Menschen im Nahen Osten auch ein solches Leben, das nur ohne Hamas, Hisbollah, Iran-Mullahs etc. möglich ist!!!
@ Caja: ausgezeichnete Kommentar, mezujan!
Danke für die Mühe an allen die Kommentatoren wie Blubb, Ludovico, Birgit etc. wiedersprechen.
@Blub
…Wenn Israel ablehnt, wird der ganzen Welt noch einmal aufgezeigt, das Israel an Frieden nicht interessiert ist…
Sie glauben also, wenn Nethanjahu sich von der „guten Seite“ zeigt und Joseph Aoun die Hand gibt, ist alles gut? Vergessen Sie nicht, dass Hisbollah den Libanon regiert, ein Staat im Staat ist? Die sind bestimmt begeistert, wenn Aoun ein Abkommen mit Nethanjahu schließt. Die Hisbollah hat den Krieg mit Israel begonnen, nicht umgekehrt. Sie sind echt zu bedauern mit Ihrer naiven Sichtweise.
Blub geht es doch nur darum, Israel schlecht zu machen und die israelfreundlichen Kommentadoren,innen zu ärgern, sich hinterher ins Fäustchen zu lachen.
Die Entwaffnung war halbherzig, die Reaktion von Israel wird halbherzig aufgefasst, Gespräche sollten daher in Ganzherzige Säuberung des Libanons von Hisbollah und Co. Sympathisanten und Terroristen geführt werden und die Taten und Ergebnisse der Regierung im Libanon für weitere Gespräche grundlegend sein. Viel Erfolg!