Armenische Artefakte in Jerusalem gefunden

Bei Renovierungsarbeiten im Armenischen Garten in Jerusalem entdecken Arbeiter mehrere antike Artefakte. Darunter sind Mosaiken, Münzen und ein Gedächtnisstein.
Der Gedächtnisstein stammt aus dem 12. Jahrhundert

Foto: Armenian Patriarchate of Jerusalem

Der Gedächtnisstein stammt aus dem 12. Jahrhundert

JERUSALEM (inn) – Im Armenischen Garten in Jerusalem sind mehrere archäologische Artefakte freigelegt worden. Arbeiter fanden sie im Rahmen einer Renovierung. Das teilte der Leiter der Abteilung für Immobilien des Armenischen Patriachats in Jerusalem, Pater Baret Jeretzian, am Mittwoch mit. Er bezeichnete die Entdeckung als „wichtige Altertümer“.

Unter den Funden befindet sich ein kunstvoll behauener Gedächtnisstein mit einem Blumenkreuz in der Mitte. Dieser sogenannte Chatschkar trägt am Boden die armenische Inschrift: „Herr Jesus gedenke“. Der Chatschkar ist außerdem mit Taubenmotiven verziert. Vorläufige Schätzungen taxieren sein Alter auf mehr als 800 Jahre.

Bei den Arbeiten wurden auch armenische Mosaiken und Kupfermünzen aus der byzantinischen Zeit entdeckt. Auf der Internetseite des Armenischen Patriarchats in Jerusalem heißt es, dass die Funde „mehr Licht auf armenische Kirchen und Kapellen auf den Zionsberg werfen“. Die Untersuchungen seien noch nicht abgeschlossen. Die Funde würden aber bereits zum jetzigen Zeitpunkt eine frühe und umfangreiche armenische Präsenz in Jerusalem bestätigen.

Von: mas

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