„Die Sorge, die Entlassung des Großteils der 1.027 Terroristen, von denen einige Blut an den Händen haben, nach Judäa und Samaria, könne zu einem bedeutenden Anstieg von Terroranschlägen führen, hat sich nicht bewahrheitet“, zitiert die israelische Botschaft in Berlin die Stellungnahme der Verteidiungsstreitkräfte zum ersten Jahrestag der Freilassung. „Es gab keinen Ausbruch von Terror in Judäa und Samaria, und bis jetzt wurden 15 Aktivisten wieder festgenommene. Zwar sind alle, die im Rahmen des Deals freigekommen sind, wie Helden empfangen worden, aber hier haben wir die Sache sehr gut im Griff, und sie sind geheimdienstlich sehr gut überwacht.“ Die in das Westjordanland zurückgekehrten Gefangenen unterlägen außerdem strengen Auflagen.
Der Soldat Schalit war am 18. Oktober 2011 nach über fünf Jahren Geiselhaft von der Hamas freigelassen worden – im Austausch gegen die in Israel inhaftierten Palästinenser. Am Donnerstag feierte die Hamas im Gazastreifen den Jahrestag und kündigte weitere Entführungen an.