Armee jetzt auch in Shechem – Große Waffenfunde in Jenin

SHECHEM (inn) – Die israelische Armee hat ihre militärische Operation gegen mutmaßliche palästinensische Terroristen weiter ausgeweitet und ist in der Nacht zu Donnerstag in die Autonomiestadt Shechem (Nablus) vorgerückt.

Palästinensischen Angaben zufolge, rückte die Armee mit mehr als 150 Panzern in die Stadt ein. In Shechem kam es zu heftigen Gefechten zwischen bewaffneten Palästinensern und israelischen Soldaten. Die Armee feuerte zahlreiche Panzerraketen auf palästinensische Stellungen.

Die 180.000 Einwohner zählende Stadt gilt als Zentrum der radikalen Hamas-Terrorgruppe. Israelischen Angaben zufolge, werden in Shechem Hunderte palästinensischer Attentäter vermutet.

In der Nacht zu Donnerstag kam es auch in weiteren Autonomiestädten zu Gefechten zwischen Soldaten und bewaffneten Palästinensern. In Jenin wurde der 29jährige israelische Reserve-Major Moshe Gerstner aus Rishon Lezion in einem Schußwechsel von Palästinensern getötet, zwei weitere Soldaten erlitten schwere Verletzungen. In Kalkilya wurden drei israelische Armeeangehörige in Gefechten verwundet.

In palästinensischen Häusern und Wohnungen in Jenin stellten Soldaten mehr als 85 schwere Granaten sicher, die nach dem Oslo-Abkommen verboten sind. Zudem fand die Armee rund 500 Schnellfeuergewehre vom Typ „Kalashnikov“ und mehrere hundert Schußwaffen.

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