Armee-Einsätze im Gazastreifen

GAZA (inn) – Bei Auseinandersetzungen mit israelischen Soldaten im Gazastreifen sind am Wochenende drei Palästinenser ums Leben gekommen. Zwei von ihnen gehörten der radikal-islamischen Hamas an.

In der Nacht zum Samstag rückten Truppen in die Stadt Beit Hanun im Norden ein. Von dort aus feuern Palästinenser regelmäßig Raketen auf Ziele in Israel ab. Die Soldaten gerieten unter palästinensischen Beschuss. Als sie das Feuer erwiderten, starben ein 23-jähriger Hamas-Terrorist und sein 55 Jahre alter Vater. Zwei Frauen erlitten Verletzungen. Im Laufe der Operation wurden acht weitere Zivilisten verwundet.

Die Truppen nahmen zwei Hamas-Mitglieder fest. Sie stehen im Verdacht, in Schussangriffe und Bombenanschläge auf israelische Zivilisten und Soldaten verwickelt gewesen zu sein. Es handelt sich um Mohammed Tarabin und Junis Abd al-Fita, berichtet die Tageszeitung “Ha´aretz”.

In der Nähe des Grenzüberganges Kissufim erschossen Soldaten einen dritten Palästinenser. Er hatte sich dem Grenzzaun genähert. Laut der Armee gehörte er ebenfalls zur Hamas.

Angriff auf mutmaßliches Waffenlager

Am frühen Montagmorgen feuerte die Luftwaffe Raketen auf ein Haus in Dschabalija bei Gaza ab. Das Gebäude wurde zerstört. Fünf Anwohner wurden verletzt. Das Haus gehörte einem Terroristen der Fatah. Vor dem Angriff hatten ihn Soldaten gewarnt. Armeeangaben zufolge wurden in dem Gebäude Waffen gelagert.

Raketenabschuss im Westjordanland verhindert

Im Westjordanland nahmen israelische Sicherheitskräfte unterdessen zwei Fatah-Mitglieder fest, die versuchten, Raketen auf Israel abzufeuern. Die Palästinenser, Tahar Amar und Hassan Offi, wurden in der Stadt Tulkarm gefasst. Sie hatten einen acht Kilogramm schweren Sprengsatz und zwei Raketen bei sich. Die Ermittler vermuten, dass sie im Auftrag der radikal-islamischen Hisbollah gehandelt haben.

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