„Wir überprüfen sie mit besonderer Sorgfalt und bringen ihnen bei, dem Staat zu dienen“, so Benajahu laut der Tageszeitung „Jediot Aharonot“. Das Projekt habe die Unterstützung von Premierminister Benjamin Netanjahu. Dieser habe der Armee dafür ein Budget von rund 1,6 Millionen Dollar bereitgestellt.
Der Armeesprecher wies auf die Bedeutung des Internets gerade bei den Protesten in der arabischen Welt hin. „Wir können nur beeindruckt darüber sein, wie westliche Technologien den Regimes am anderen Ende des Spektrums schaden, wie im Iran, oder wie eine Handykamera einem Regime mehr Schaden zufügen kann, als jede Operation eines Geheimdienstes.“
Laut Benajahu sei die Armee zudem darum bemüht, ihre Öffentlichkeitsarbeit zu verbessern und vermehrt Blogs für Sprecher und Kommandeure einzurichten. Besonders erfolgreich sei der eigene YouTube-Kanal. „Fotos fesseln das Auge und stellen einen sichtbaren Beweis dar, der besser ist, als Worte“, erklärte eine Soldatin namens Alisa auf der Konferenz. Die meistgesehensten Videos seien die, über die blutige Erstürmung des türkischen Schiffes „Mavi Marmara“ Ende Mai vergangenen Jahres. Diese hätten Online-Debatten angeregt und auch die weltweite Berichterstattung über den Vorfall beeinflusst.