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Archäologen finden merkwürdigen Handabdruck

Ein alter Verteidigungsgraben ist Zeugnis für die bewegte Militärgeschichte Jerusalems. Ein Handabdruck im Felsgestein versetzt Archäologen ins Erstaunen.
Von Israelnetz
In einem felsigen Verteidigungsgraben in Jerusalem haben Archäologen einen merkwürdigen Handabdruck gefunden

JERUSALEM (inn) – Wissenschaftler der Israelischen Altertumsbehörde (IAA) haben in Jerusalem einen in Fels gehauenen Verteidigungsgraben freigelegt, der an einer Stelle einen Handabdruck aufweist. Laut einer Mitteilung vom Mittwoch wurde der Graben vor rund 1.000 Jahren oder möglicherweise noch früher angelegt. Er befindet sich an der Sultan-Suleiman-Straße, die an der Nordseite der Altstadt entlangläuft.

Der Ausgrabungsleiter der IAA, Subair Adawi, sagte zu dem Fund: „Vielen ist nicht klar, dass diese geschäftige Straße direkt auf einem großen Verteidigungsraben liegt.“ Dieser sei 10 Meter breit und 2 bis 7 Meter tief. Sein Zweck sei es gewesen, angreifende Armeen von den Altstadtmauern fernzuhalten. Während derartige Gräben sonst oft mit Wasser gefüllt seien, sei dieser trocken gewesen und habe als Hindernis fungiert. Was es mit dem Handabdruck auf sich hat, können sich die Archäologen noch nicht erklären.

Archäologen haben an der Nordseite der Jerusalemer Altstadt einen Verteidigungsgraben freigelegt Foto: Israelische Altertumsbehörde/Joli Schwartz
Der freigelegte Verteidigungsgraben befindet sich an der Nordseite der Jerusalemer Altstadt

Für den Leiter der IAA, Eli Escuzido, ist der Graben ein Zeugnis für die bewegte Militärgeschichte Jerusalems. Viele hätten von Jerusalem geträumt und für die Stadt gekämpft. Aus diesem Grund seien derartige Verteidigungsanlagen entstanden. „Man kann sich wirklich den Tumult vorstellen und fast den Kampfrauch riechen.“ Die IAA bemühe sich darum, die Zeugnisse dieser Geschichte Jerusalems einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. (df)

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8 Antworten

  1. „Viele hätten von Jerusalem geträumt und für die Stadt gekämpft.“

    Der Handabdruck ist bestimmt in so einem Traum entstanden.

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  2. Wenn eine bestimmte Volksgruppe in Ostjerusalem nicht die Ausgrabungen massiv behinderten, würde so manche archäologische Sensation zu finden sein. Die Bibel spricht von einem Erdbeben durch Jerusalem von Ost nach West, dass je eine Hälfte des Tempelberges nach Norden und Süden fallen wird, um Platz für den großen neuen Tempel des tausendjährigen Reiches zu schaffen. Von dort wird der wiedergekommene Messias eine friedliche Welt regieren. Und dann werden alle Ausgrabungen der Vergangenheit angehören. Jerusalem wird die neue Welthauptstadt werden, und das erfüllt mich mit Freude.

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    1. „tausendjährigen Reiches“

      Irgendwie bereitet mir der Ausdruck eher Angst als Freude.

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  3. So wie ich diese Handabdruck zu erkennen glaube, ist er zu groß für eine menschliche Hand….vielleicht hat ihn dessen „Erschaffer“ im Hinblick auf die HAND des Allmächtigen zum Schutz für Jerusalem dort „eingraviert“. Ps 18:16 (18:17) Er streckte seine Hand aus von der Höhe und holte mich und zog mich aus großen Wassern. Ps 20:6 (20:7) Nun merke ich, daß der HERR seinem Gesalbten hilft und erhört ihn in seinem heiligen Himmel; seine rechte Hand hilft mit Macht. Ps 44:2 (44:3) Du hast mit deiner Hand die Heiden vertrieben, u v a

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  4. Alle die dem Herrn Zebaoth vertrauen werden errettet, alle die IHM gehorchen wird ER bewahren! Sein Arm ist nicht zu kurz, wohl dem, dessen Gott der HERR ist!

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  5. Die israelische Archäologie legt immer wieder Fakten frei, die eine jahrtausende alte Existenz Israels belegen. Während von arabischer Seite mit Bulldozern Beweise zerstört werden, gehen israelische Archäologen mit äußerster Behutsamkeit vor. Diese Artefakte sind natürlich der „Welt ein Ärgernis“. Will man doch immer wieder unterschlagen, dass der Anspruch auf Erez Israel eben keine! Erfindung der Juden ist. Allzu gerne spricht man ihnen, den Juden sowohl den geschichtlichen Nachweis, als auch die sich nicht nur daraus ergebende Existenz- und Lebensgrundlage in diesem Land ab.
    Dieses Land, einschließlich Samaria und Judäa gehört Israel und niemandem, auch einem erfundenen Volk Namens „Palästinenser“ nicht. Jeder/jedes Land, welches diese Fakten aktiv oder inaktiv bekämpft, wird von IHM zur Rechenschaft gezogen, welcher seinen ewigen Bund mit seinem Volk gemacht hat. Shabbat Shalom

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  6. Das ist doch als Amulett genau so bekannt. 
    + Wenn: Rechte Hand als Abdruck und Da Arm nicht nach innen eher ein Handabdruck als eine solche Darstellung. Wie als Siegel; Das Steine dort bleiben.
    Also weniger als Gruß „nach außen“ oder zur Abwehr.
    (Anderswo gäbe es „Fußabdruck des Teufels“ in Fels.
    + Könnte da ohne Wasser „Löwengrube“ gewesen sein.

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