Anteil der Juden an israelischer Bevölkerung weiter gesunken

JERUSALEM (inn) – Die Wachstumsrate der jüdischen Bevölkerung in Israel ist auch im Jahr 2001 zurückgegangen. Die Zahl der Gesamtbevölkerung nahm dagegen zu, berichtete das Zentrale Büro für Statistik in Israel.

Zum Ende des Jahres 2001 lebten in Israel 6.592 Millionen Menschen, von denen 77,2 Prozent jüdisch waren. Die Gesamtbevölkerung stieg um 2,1 Prozent, also um etwa 133.000 Menschen, heißt es im Jahresbericht des Zentralen Büros für Statistik (CBS).

Während sich die jüdische Bevölkerung in Israel insgesamt vergrößert hat, ist die Wachstumsrate seit Ende der 90er Jahre von 1,8 auf 1,4 Prozent gesunken. Der Anteil der Juden fiel von 77,8 Prozent im Jahr 2000 auf 77,2 Prozent.

Am Ende des vergangenen Jahres waren 15,4 Prozent der Bürger Muslime, 2,1 Prozent Christen, 1,5 Prozent Drusen und etwa 3,5 Prozent ohne Religionszugehörigkeit. Die israelischen Araber machten, wie zur Zeit der Staatsgründung im Jahr 1948, 19 Prozent der Bevölkerung aus.

Der Anteil der über 64jährigen Juden betrug zwölf Prozent der Gesamtbevölkerung, während nur drei Prozent Muslime im selben Alter waren. Im Jahr 2001 sind 43.600 Menschen nach Israel eingewandert. Das ist die niedrigste Anzahl seit 1990. Die Zahl der Immigranten ist im Vergleich zum Jahr 2000 um 28 Prozent gesunken. Dagegen ist die Zahl der Auswanderer mit 20.000 seit 1996 stabil geblieben.

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