Angriffe mit Kassamraketen – Armee kündigt harte Reaktionen an

GAZA (inn) - Nach vierwöchiger Pause haben Palästinenser aus dem Gazastreifen am Wochenende wieder zwei Kassamraketen auf Israel abgefeuert. Außerdem zündeten sie einen Sprengsatz an der Grenze des Gazastreifens. Bei allen Angriffen wurde niemand verletzt. Die Armee reagierte mit dem Beschuss von Schmuggeltunneln.

Am späten Samstagabend gab es für die Bewohner Südisraels wieder Raketenalarm. Ein palästinensisches Geschoss landete im westlichen Negev. Israels Armee beschoss daraufhin am Sonntagmorgen zwei Schmuggeltunnel im südlichen Gazastreifen. Laut palästinensischen Angaben wurden dabei vier Palästinenser leicht verletzt.

Die Gegenreaktion der Palästinenser ließ nicht lange auf sich warten. Wenige Stunden später zündeten sie einen Sprengsatz am Grenzzaun nahe einer Armeepatrouille. Auch hier gab es keine Verletzten. Am Nachmittag schlug dann eine weitere Kassamrakete aus dem Gazastreifen am Strand der Mittelmeerstadt Aschkelon ein.

Die Armee kündigte an, scharf auf jeden Angriff gegen Israel zu reagieren. Bislang hat sich noch keine palästinensische Gruppe zu dem Beschuss bekannt.

Militärangaben zufolge wurden seit Beginn dieses Jahres etwa 670 Raketen und Granaten auf Israel abgefeuert.

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