Immer wieder gibt es Fälle, in denen Palästinenser versuchen, mit gestohlenen israelischen Fahrzeugen nach Israel einzudringen. Die Soldaten haben daher den Befehl, ausnahmslos jedes Fahrzeug zu kontrollieren. Aufgrund der dadurch entstehenden Wartezeiten hatten sich israelische Siedler bei der Armee beschwert. Diese hat daraufhin ein System entwickeln lassen, mit welchem das Problem behoben werden könnte. Sollte es erfolgreich getestet werden, sollen alle israelischen Fahrzeugbesitzer im Westjordanland das Identifizierungssystem erhalten.
Zu dem System gehört eine elektronisch lesbare Karte, wie sie auch für gebührenpflichtige Straßen benutzt wird. Diese wird an der Windschutzscheibe befestigt. Zusätzlich wird im Auto eine kleine Tastatur installiert, über die der Fahrer einen persönlichen Code eingeben muss. An den Kontrollpunkten wird zudem eine spezielle Spur für Fahrzeuge mit diesem System eingerichtet. Durch die Karte und den Code könne das Fahrzeug zugeordnet werden und die Soldaten wüssten, dass es kein Terror-Risiko darstelle, heißt es laut einem Bericht der Tageszeitung „Jerusalem Post“.
„Falls jemand das Fahrzeug stiehlt, hat er keinen Code und wir sind in der Lage, ihn zu fassen, wenn er versucht, nach Israel einzudringen. Wird der Code eingegeben, darf das Fahrzeug ohne Kontrolle passieren“, zitiert die Zeitung einen hochrangigen Offizier.