Alija-Messe mit Besucher-Rekord

Viele amerikanische Juden interessieren sich für die Einwanderung nach Israel. Eine thematische Messe ist laut Veranstalter in New York mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen. Der israelische Oppositionsführer Herzog fordert einen Notfallplan für Einwanderungswellen.
1.500 Menschen besuchten die Messe „Israel Mega Event“

Foto: Nefesch B‘Nefesch/YouTube

1.500 Menschen besuchten die Messe „Israel Mega Event“

NEW YORK (inn) – Die New Yorker Messe zur Einwanderung nach Israel – kurz „Israel Mega Event“ – ist am Sonntag laut der Veranstalter mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen. Rund 1.500 Interessierte besuchten die Veranstaltung, die über die Immigration ins Heilige Land, die Alija genannt wird, informiert.

„Rekordhohes Interesse an der Immigration nach Israel aus den USA“

Die Organisation „Nefesch B’Nefesch“ hilft Menschen bei der Einwanderung nach Israel. Sie organisierte die bereits neunte Messe in Zusammenarbeit mit dem israelischen Einwanderungsministerium, der „Jewish Agency for Israel“ sowie dem Jüdischen Nationalfonds inklusive seines US-Ablegers.

„Nefesch B’Nefesch“ sieht in den hohen Besucherzahlen „ein rekordhohes Interesse an der Immigration nach Israel aus den Vereinigten Staaten“, zitiert sie die Onlinezeitung „Times of Israel“. Während der Messe gab es Vorträge, Seminare und die Möglichkeit zum persönlichen Austausch mit Alija-Organisatoren. Weitere Alija-Messen finden am Dienstag in Montreal, am Mittwoch in Toronto und am Sonntag in Los Angeles statt.

Herzog fordert „nationales Notfallprogramm“

Am Montag rief Israels Oppositionsführer Isaak Herzog Premierminister Benjamin Netanjahu dazu auf, ein „nationales Notfallprogramm“ zu initiieren, um gegebenenfalls auf „Wellen“ jüdischer Einwanderung zu reagieren. Immer wieder kommt es zu antisemitischen Vorfällen, unter anderem in den USA und Frankreich.

Im vergangenen Jahr sind mehr als 27.000 Neueinwanderer nach Israel gekommen. Das sind rund 4.000 Menschen weniger als im Jahr 2015. Die meisten Neueinwanderer, in Israel „Olim“ genannt, kamen 2016 aus Russland. Ihre Zahl belief sich auf etwa 7.000. Das sind rund 400 mehr als im Jahr 2015, wie das Einwanderungsministerium sowie die Einwandererorganisation Jewish Agency bekannt gaben.

Von: mab

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