Algerische Juden erhalten Anspruch auf Entschädigung

Die deutsche Regierung hat algerische Juden als Holocaust-Überlebende anerkannt. Damit haben sie Anspruch auf eine Einmalzahlung von mehr als 2.500 Euro aus dem Fonds der Claims Conference. Dazu berechtigt sind Juden, die zwischen 1940 und 1942 in Algerien gelebt und unter der Verfolgung durch die Nazis gelitten haben. Die Claims Conference beziffert die Zahl der Betroffenen auf 25.000; die meisten wohnen heute in Paris. Nach Angaben der Jewish Virtual Library lebten zu Beginn des 2. Weltkriegs 120.000 Juden in Algerien. Nach dem Krieg sind mehr als 25.600 von ihnen nach Israel ausgewandert.

Von: df

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