„Al-Qaida“ bekennt sich zu Angriff in Mauretanien

NOUAKCHOTT (inn) - Das Terrornetzwerk "Al-Qaida" hat die Verantwortung für den Angriff auf Israels Botschaft in Mauretanien übernommen. Nach Angaben des israelischen Geheimdienstes Schin Beit hatten die Attentäter jedoch ein nahe gelegenes Lokal mit einer Diskothek im Visier.

Bei dem Angriff am frühen Freitagmorgen war kein Mitarbeiter der Botschaft zu Schaden gekommen. Drei Menschen in dem Restaurant erlitten Verletzungen. Es handele sich um französische Staatsbürger, schreibt die „Jerusalem Post“. Zunächst war von einer Französin und zwei Mauretaniern die Rede gewesen.

Laut dem panarabischen Nachrichtensender „Al-Dschasira“ bekannte sich „Al-Qaida“ („Das Fundament“) zu dem Angriff auf die israelische Vertretung. Er sei eine Reaktion auf Israels Politik im Gazastreifen. Doch der Schin Beit-Chef Juval Diskin sagte am Sonntag in einer Kabinettssitzung, nur die Außenwände des Botschaftsgebäudes seien von Kugeln getroffen worden. Hingegen seien die drei Franzosen innerhalb des Lokals verwundet worden, das Menschen aus westlichen Ländern in der Hauptstadt Nouakchott beliefert.

Ein israelisches Team ist nach Mauretanien entsandt worden, um sich an den Ermittlungen zu beteiligen. Am Samstag wurden drei mutmaßliche Attentäter an einer Straßensperre der Polizei festgenommen, als sie zu einem Fluchtwagen gelangen wollten.

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