„Wir halten am Weg des Widerstands fest und wollen alle Schahidin werden“, sagte die Witwe einem Reporter des katarischen Nachrichtensenders „Al-Dschasira“, der die Familie im Gazastreifen besuchte. „Ich, meine Söhne und Töchter – wir alle wollen Schahidin werden.“ Während des Gespräches waren die fünf Kinder an ihrer Seite, schreibt die israelische Tageszeitung „Yediot Aharonot“.
Al-Attars Witwe sprach sich gegen weitere Gespräche zwischen Palästinensern und Israelis in Kairo aus: „Es reicht mit den Verhandlungen. Entweder sterben wir als Schahidin oder wir leben mit Ehre, mit Stolz, mit erhobenem Haupt. Wir sind ein Volk, das den Widerstand als Ideal hat. Wir alle stehen hinter dem Widerstand.“
Die Mutter des getöteten Hamas-Kommandeurs erzählte, er habe sich von Kindheit an mit dem Kampf gegen Israel beschäftigt. „Das ganze Gebiet von Rafah, Gaza, Dschabalija und Beit Lahija waren seine Kinder. Er lehrte sie den Dschihad“, fügte sie hinzu.
Die israelische Luftwaffe hatte am frühen Donnerstagmorgen ein Gebäude im südlichen Gazastreifen beschossen, in dem sich Al-Attar aufhielt. Bei dem Angriff kamen auch die Hamas-Führer Mohammed Abu Schmallah und Mohammed Barhum ums Leben (Israelnetz berichtete). Al-Attar und Abu Schmallah waren federführend an dem Überfall auf einen israelischen Militärposten beteiligt, bei dem 2006 zwei Soldaten getötet wurden und Gilad Schalit entführt wurde.
Die älteste Tochter von Abu Schmallah sprach sich ebenfalls gegen Verhandlungen aus und ergänzte: „Wir wollen das Blut meines Vaters rächen.“ Kollaborateure hätten den Israelis seinen Aufenthaltsort verraten. Die Palästinenserin betonte: „Ich trauere nicht über den Tod meines Vaters. Ich freue mich, dass er ein Schahid ist.“