Aktivisten setzen auf freien Zugang zum Rahelsgrab an Chanukkah

BETHLEHEM (inn) – Jüdische Aktivisten setzen sich vor dem Beginn des Lichterfestes Chanukkah erneut für einen freien Zugang zum Rahelsgrab bei Bethlehem in Judäa ein.

Am Sonntag, dem ersten Tag des Festes, startet ein Bus um 16:30 Uhr Jerusalemer Zeit von der Kreuzung Gilo/Bethlehem in Richtung Rahelsgrab. Mit dabei sein wird auch Tourismusminister Benny Elon. Der Rabbiner gehört der rechtsgerichteten Partei Nationale Union/Israel-Beiteinu an.

Während des achttägigen Festes verkehrt die Sonder-Buslinie 163 der Verkehrskooperative Egged zwischen 9:00 und 13:00 Uhr stündlich zwischen der Kreuzung und dem Rahelsgrab. Die Organisatoren der Aktion wollen damit für einen freien Zugang zu der Grabstätte demonstrieren, berichtet Radio „Arutz Sheva“.

Seit dem Ausbruch des von palästinensischer Seite als Intifada (Auftstand) bezeichneten Abnutzungskrieges gegen Israel ist der Zugang zum Rahelsgrab für Juden erschwert. Dort war es zu schweren Zusammenstößen gekommen. Im Oktober 2000 war dabei ein drusischer Soldat der israelischen Armee von bewaffneten Palästinensern ermordet worden.

Rahel, die Tochter des Aramäers Laban, war die zweite Frau des jüdischen Erzvaters Jakob und die Mutter von Josef und Benjamin. Die sterblichen Überreste Jakobs liegen – wie die seiner Vorfahren Isaak und Abraham – in der Höhle Machpela in Hebron (Judäa).

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