Ahmadinedschad trifft radikale Palästinensergruppen in Syrien

DAMASKUS (inn) - Syriens Präsident Baschar Assad hat seine anhaltenden Verbindungen zum Iran verteidigt. Eine "strategische" Beziehung zwischen den beiden Staaten diene der Stabilität im Nahen Osten, sagte Assad nach einem Treffen mit dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad am Dienstag in Damaskus.

“Unsere Aufgabe ist es, diese Verbindungen zu stärken”, sagte Assad weiter.
Ahmadinedschad erklärte nach dem Treffen auf einer Pressekonferenz, Teheran und Damaskus stünden gemeinsam hinter dem palästinensischen Widerstand gegen Israel. Der Iran und Syrien hätten eine stärkere Verbindung als noch vor der US-amerikanischen Invasion im Irak im Jahr 2003, zitiert die Tageszeitung “Ha´aretz” den iranischen Präsidenten.

Ahmadinedschad war am Dienstag von Assad mit dem roten Teppich in Damaskus empfangen worden. Während seines Besuches in Syrien traf sich der iranische Präsident mit zehn hochrangigen Führern verschiedener radikaler Palästinensergruppen. Dies sei als Botschaft an Israels Regierung unter Premierminister Benjamin Netanjahu zu verstehen. Es sei ein Zeichen, um die Koalition der “Widerstandsgruppen in der Region” zu stärken, heißt es laut dem Bericht.

Iran und Syrien unterstützen sowohl die libanesische Hisbollah als auch die palästinensische Hamas. Die im Exil lebenden Führer der Hamas haben ihren Sitz in Syriens Hauptstadt Damaskus. Die USA fordern von Syrien, seine Verbindungen zum Iran einzuschränken und die Unterstützung von Terror-Organisationen einzustellen. Syrien ist der treueste Verbündete des Iran in der arabischen Welt.

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