Ägyptische Beduinen sollen Gasleitung nach Israel bewachen

EL-ARISCH (inn) - Die Gaspipeline, die von Ägypten nach Israel und Jordanien führt, soll auf der Sinai-Halbinsel in Zukunft von Beduinen bewacht werden. Dies soll weitere Anschläge auf die Leitung verhindern.

Die ägyptischen Betreiber der Gaspipeline hätten im Sinai ansässige Beduinenstämme kontaktiert, durch deren Gebiet die Leitung führt, und Arbeiter unter Vertrag genommen. Die 31 Gasstationen sollen künftig jeweils von sechs Beduinen bewacht werden. Weitere Beduinen sollen die Abschnitte zwischen den Stationen bewachen. Das berichtet die Tageszeitung "Jerusalem Post" unter Berufung auf die staatliche ägyptische Nachrichtenagentur MENA.

Auf die Pipeline war am vergangenen Sonntag zum fünften Mal in diesem Jahr ein Anschlag verübt worden. Die Gaslieferung nach Israel ist seit Anfang Juli unterbrochen. Israel bezieht rund 40 Prozent seines Gasbedarfes aus Ägypten.

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