Abbas verurteilt Raketenbeschuss aus Gaza

RAMALLAH (inn) – Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat die beiden jüngsten Raketenangriffe auf Israel am Mittwoch verurteilt. Zuvor hatte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu Abbas für die Geschosse aus dem Gazastreifen verantwortlich gemacht.
Ruft Palästinenser in Gaza auf, sich an den Waffenstillstand zu halten: Mahmud Abbas.

Der Präsident forderte alle palästinensischen Gruppierungen auf, sich an den Waffenstillstand zu halten, der seit dem Ende der „Operation Wolkensäule“ im Dezember 2012 gilt. Die für die Raketenangriffe Verantwortlichen rief er dazu auf, „Israel keinen Vorwand zu geben, um den Gazastreifen anzugreifen“. Das berichtet die israelische Tageszeitung „Jerusalem Post“ unter Berufung auf die palästinensische Nachrichtenagentur WAFA.
Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter hatte Netanjahu zuvor Abbas für die Raketenangriffe verantwortlich gemacht. „Präsident Abbas bildete die Einheitsregierung mit der Hamas – Israel zieht Abbas für die Raketenangriffe zur Verantwortung.“
Die beiden Raketen, die am Mittwochmorgen und zuvor am Sonntagabend abgefeuert wurden, schlugen auf offenem Feld ein und verursachten weder Verletzungen noch Schäden. In einigen Städten im Süden Israels wurde jedoch Raketenalarm ausgelöst.

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