Das Wohnprojekt wird aus einem Fonds bezahlt, der 2003 mit dem Ziel, die palästinensische Wirtschaft zu stärken, gegründet worden war. Das berichtet die palästinensische Nachrichtenagentur WAFA. Die Häuser sind für diejenigen unter den von Israel freigelassenen Ex-Häftlingen bestimmt, die nun in den Gazastreifen zurückgekehrt sind. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas kündigte das Bauvorhaben am Samstag bei einem Treffen mit einigen der Ex-Häftlinge in seinem Büro in Ramallah an.
Die in Israel unter anderem für verschiedene Terroranschläge und Morde verurteilten Palästinenser erhalten außerdem jeweils einen Geldbetrag von bis zu 5.000 Dollar von der PA und nochmals 2.000 Dollar von der Hamas, berichtet die Zeitung "Jerusalem Post". Während des Treffens erklärte Abbas, die freigelassenen Palästinenser stünden auf der Prioritätenliste der PA ganz oben. Sie hätten "Standfestigkeit im Angesicht der israelischen Arroganz" bewiesen.