Beide Seiten hätten im Präsidentenpalast ein Steuer-Abkommen unterzeichnet und sich auf politische Konsultationen der jeweiligen Außenministerien geeinigt, heißt es laut dem Nachrichtenportal "Colombo Page".
Nach den Gesprächen in Sri Lanka will Abbas die Malediven besuchen. Seine Asienreise hatte mit einem Besuch in Japan und Thailand begonnen.
Abbas hält an Sicherheitszusammenarbeit mit Israel fest
Vor Journalisten, die ihn zu Beginn seiner Reise begleitet hatten, hatte Abbas die Forderung der rivalisierenden Hamas nach einem Ende der israelisch-palästinensischen Zusammenarbeit im Bereich der Sicherheit zurückgewiesen. "Wenn wir Sicherheit haben, ist das in unsrem Interesse", so Abbas. Er betonte, die Sicherheitskooperation sei keine einseitige Sache. Die Hamas kritisierte diese Äußerungen. Sami Abu Suhri, ein Sprecher der radikal-islamischen Organisation, sagte dazu: "Eine anhaltende Sicherheitskooperation ist eine gravierende Bedrohung für die palästinensische Sache und die Interessen der Palästinenser." Er warf der Führung im Westjordanland vor, Israel die Zusammenarbeit "kostenlos" anzubieten.
Abbas gab erneut Israel die Schuld am festgefahrenen Friedensprozess. Mit seiner Siedlungspolitik verhindere die israelische Regierung eine Zweistaatenlösung. Die arabischen Staaten machte Abbas für die finanzielle Krise der PA verantwortlich. Die Autonomiebehörde warte darauf, dass die Araber ihre versprochene finanzielle Hilfe leisteten.