BEIRUT (inn) – Israelische Soldaten haben am Montag im Südlibanon drei bewaffnete Hisbollah-Kämpfer erschossen. Auf israelischer Seite gab es keine Verluste.
Die Terroristen waren auf die Soldaten zugekommen. Daraufhin eröffneten die Israelis das Feuer. Der Vorfall ereignete sich in der Gegend der Ortschaft Schama im Westen, etwa vier Kilometer nördlich der Grenze.
Laut der „Jerusalem Post“ hält die israelische Armee derzeit Stellungen, die sie außerhalb südlibanesischer Dörfer bezogen hatte. Diese sollen später an die internationalen Truppen übergeben werden. Die israelischen Soldaten sind angewiesen, keine Ortschaften zu betreten. Sie sollen sich von Zivilisten und Hisbollah-Kämpfern fernhalten. Nur wenn sie sich in Lebensgefahr wähnen, dürfen sie schießen.
Unterdessen übergab Israel fünf libanesische Kriegsgefangene an die UN-Friedenstruppen. Die Männer waren am 1. August bei einer Operation in Baalbek in die Hände der Israelis geraten.