GAZA (inn) – Während die Nachricht vom Tod des Terroristen Abu Musab al-Sarkawi im Irak weltweit überwiegend Erleichterung ausgelöst hat, zeigte sich die Hamas darüber betrübt. Sarkawi sei in einem „Kreuzzug“ zum „Märtyrer“ geworden, erklärte die Terrorgruppe, welche die palästinensische Regierung stellt.
Der Jordanier, der die Terror-Organisation Al-Qaida im Irak anführte, war am Mittwoch durch US-Kampfjets im Irak getötet worden.
In einer Stellungnahme, die sie an die Nachrichtenagentur Reuters faxte, teilte die Hamas mit, dass sie um den Jordanier trauere. Er sei ein „Märtyrer für die muslimisch-arabische Welt“. „Mit einem Herzen voller Trauer lobt die Hamas den Kämpfer Abu Musab (…), der bei einem schändlichen Akt des Kreuzzuges gegen die arabische Welt zum Märtyrer wurde.“
Bei einem Besuch in Pakistan sagte der palästinensische Außenminister Mahmud al-Sahar (Hamas), die Palästinenser begrüßten jeden „Versuch, die Besatzung im Irak zu beenden“. „Wir sind todsicher, dass die Ermordung der Widerständler den Widerstand nicht beenden wird“, sagte Sahar bei einer Pressekonferenz in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad.