CHAN JUNIS (inn) – Bei erneuten Kämpfen zwischen Fatah und Hamas ist am Sonntag im südlichen Gazastreifen ein Palästinenser getötet worden. Drei weitere Menschen wurden verletzt.
Bei dem Toten handelt es sich um den 23-jährigen Muhammad Abu Taimah von der Fatah. Dies meldet die unabhängige palästinensische Nachrichtenagentur „Ma´an“.
Bombe im Gazastreifen entdeckt
Unterdessen vereitelten palästinensische Sicherheitskräfte ein Attentat auf einen Vertrauten von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas. Nach eigenen Angaben entdeckten sie eine 70 Kilogramm schwere Bombe bei dem Haus des früheren Sicherheitschefs Raschid Abu Schbak.
Al-Qaida bekennt sich zu Anschlag
Bereits am Samstag war der palästinensische Geheimdienstchef Tarik Abu Radschab bei einer Explosion im Hauptquartier seiner Organisation schwer verletzt worden. Er wird in einem Krankenhaus in der israelischen Küstenstadt Tel Aviv behandelt. Einer seiner Leibwächter kam ums Leben.
Zu dem mutmaßlichen Anschlag in Gaza bekannte sich eine Untergruppe des Terrornetzwerkes „Al-Qaida“. Die Al-Aksa-Märtyrer-Brigaden bezeichneten dies als „verdächtig nach Agenten der israelischen Besatzung“ klingend. Es gebe in „Palästina“ keine Al-Qaida-Organisation, hieß es in einer Mitteilung der Terrorgruppe, die zur Fatah-Bewegung gehört.