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Anwohner protestieren gegen Räumung von Gilads Farm

JERUSALEM (inn) – Hunderte jüdische Siedler und Yeshiva-Studenten aus Jerusalem haben am Dienstag die Zufahrtsstraße zu der Ortschaft Gilads Farm in Samaria blockiert. Sie wollten damit den geplanten Abriß der Siedlung durch die israelische Armee verhindern – gleichzeitig erließ der Oberste Gerichtshof eine einstweilige Verfügung gegen den Abriß der Siedlung.

Anwohner von Gilads Farm hatten sich mit einer Petition an das höchste israelische Gericht gewandt und dargelegt, daß sie das Land rechtmäßig erworben hätten. Dies gehe aus zahlreichen Dokumenten hervor, die den Kauf des Landes belegten, auf dem Gilads Farm errichtet wurde.

Die Gilad-Farm wurde im Jahr 2001 in Erinnerung an Gilad Zar gegründet. Er war am 29. Mai 2001 im Alter von 41 Jahren an der Jat-Kreuzung bei Kedumin von palästinensischen Terroristen ermordet worden. An der Stelle des Attentats errichtete sein Vater Moshe, ein Landhändler und Unterstützer zahlreicher Siedlungsprojekte, Havat Gilad – „Gilads Farm“.

Gilad Zar stammte aus Itamar und war Sicherheitschef der Region. Er hinterließ seine Frau und acht Kinder. Am 25. März 2001 hatte Gilad Zar ein erstes Attentat von Palästinensern überlebt – er war von drei Kugeln getroffen worden.

Die israelische Armee hatte am Montagmorgen damit begonnen, illegale Siedlungsaußenposten zu räumen. Bislang wurden zehn von 15 Siedlungen geräumt, insgesamt sind jedoch nur vier Ortschaften bewohnt: Nofei Nehemia, NG 693, die Gilad-Farm und Shawei Shomron Ma’arav in Samaria.

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