Jüdische Gemeinde Nürnberg vergibt Preis für Zivilcourage an Karoline Preisler

Von epd

Die Israelitische Kultusgemeinde Nürnberg hat zum ersten Mal den Arno-Hamburger-Preis für Zivilcourage vergeben. Der Gemeindevorsitzende Jo-Achim Hamburger übergab den Preis am Sonntagabend an die Juristin Karoline Preisler. „Man muss kein Held sein“, sagte er in seiner Laudatio. „Man muss manchmal nur den Mut haben, nicht mitzulaufen und zu widersprechen.“ Preisler gehe dabei erhebliche persönliche Risiken ein. Die Berlinerin macht bei pro-palästinensischen Demonstrationen auf die Opfer des Hamas-Massakers vom 7. Oktober aufmerksam, insbesondere auf die Opfer schwerster sexueller Übergriffe.

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11 Kommentare

  1. Ja, Zivilcourage, das fehlt hier zu großen Teilen. Karoline Preisler ist eines der wenigen hellen Leuchtfeuer in einem Meer wachsender Finsternis, aber sie zahlt einen hohen Preis dafür.
    SHALOM

  2. Karoline Preisler, unser Heldin. Meine Ehefrau, ich selbst, unser Bischof, unser Hauspersonal, wir lieben dich.

  3. Verdient! Von Politikern wie Karoline Preisler müssten wir mehr haben, sehr viel mehr. Sie hat meine tiefe Bewunderung für ihren unermüdlichen Einsatz für jüdisches Leben auf entsprechenden Demos, meist mit Blume oder auch Israelfahne in der Hand. Kenne niemanden, der mit solch einem Mut und Standhaftigkeit für Israel eintritt und immer auch leise und mit Freundlichkeit, die meist mit Füßen getreten wird.

    1. Ella, jene, die ihre Freundlichkeit und Beharrlichkeit so mit Füssen treten, daß sie Polizeischutz benötigt, haben auch sonst kaum Manieren oder Skrupel im Umgang mit anderen Standpunkten als ihren eigenen. Es zeigt uns aber auch deren niedrige intellektuelle Ebene.
      SHALOM

  4. Diesen Preis hat sie auch verdient. Ich durfte sie kennen lernen. Und was sie sich alles gefallen lassen muss von den Pali-Freunden ist schrecklich. Aber die Berliner Polizei steht hinter ihr! Mit Lächeln.😃👍👮‍♂️👮‍♀️

  5. Es freut mich, dass eine Juristin in Nürnberg, den Arno-Hamburger-Preis erhalten hat. Das miese Massaker am 7. Oktober hat nicht nur einen schrecklichen lokalen Konflikt ausgelöst, sondern auch viele Teile der Welt mithineinzogen. Der Myarmar-Konflikt ist ein lokaler Konflikt.

  6. Wohlverdient. Eine große Frau, die es hoffentlich in unserem Landesverband und darüber hinaus noch weit vorwärts schaffen wird

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