Menschenrechtspreis für palästinensischen Kinderrechtsanwalt

Von epd

Amnesty International zeichnet den palästinensischen Rechtsanwalt Khaled Qusmar mit dem diesjährigen Menschenrechtspreis aus. Qusmar erhalte die Auszeichnung für seinen „langjährigen Einsatz für die Rechte von Kindern im illegal besetzten Palästinensischen Gebiet“, teilte die Organisation am Dienstag in Berlin mit. Der Kinderrechtsexperte hat den Angaben zufolge Menschenrechtsverletzungen im Westjordanland, in Gaza und in Ostjerusalem für UN-Gremien und internationale Gerichte dokumentiert. Außerdem habe er Kindern und ihren Familien Rechtsbeistand ermöglicht, hieß es zur Begründung.

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5 Kommentare

  1. Zu Amnesty International sage ich nichts mehr. Die Wortwahl kennzeichnet die ,Haltung‘ dieser Organisation, obwohl der Rechtsanwalt diese Auszeichnung zu Recht erhalten haben mag. Ansonsten äußere ich mich nicht weiter dazu.
    SHALOM

    1. @Klaus
      „Zu Amnesty International sage ich nichts mehr. Die Wortwahl kennzeichnet die ,Haltung‘ dieser Organisation“

      Das ist doch schon eine Meinungsäußerung über AM, wenn Sie deren Haltung durch „Zeichen“ hervorheben, die ich auch so verstehen kann, dass Sie die Haltung nicht für verifiziert genug halten. Vielleicht mögen Sie dem IN-Artikel nichts mehr hinzufügen, allein das ist Ihre souveräne Angelegenheit.
      Um so mehr würdige ich Ihren Satz: …obwohl der Rechtsanwalt diese Auszeichnung zu Recht erhalten haben mag“ – und danke, dass Sie es möglichst neutral ausdrückten.

  2. Wieder so eine Auszeichnung, die man in die Tonne kloppen kann. Wenn es dem Anwalt Khaled Qusmar wirklich um das Recht der Kinder ginge, würde er sich dafür einsetzen, dass Kinder nicht als Terroristen ausgebildet und der Hamas nicht zum Fraß vorgelegt werden. Aber sich gegen den Terrorismus zu stellen, vor allem in Gaza, braucht Mut. Er unterstützt Opfer. Opfer von was? Natürlich von Israel. In einigen Fällen mag das angebracht sein, in vielen Fällen unterstützt er aber auch Steinewerfer aus Judäa/Samaria und Raketenbauer aus Gaza, zu dem „Kinder/Jugendliche“ angeleitet werden. Nennt man auch Rekrutierung. Dafür wird er von Amnesty geehrt, einer Organisation, die Israel delegitimiert und bei den Genozidvorwürfen ganz oben mitmischt.

    1. @Ella
      Wie Sie wissen, gibt es „Kommentare“ die in die Tonne gehörten. Weil sie vor Vorverurteilung, die Sie selber nicht bestätigen können und sich nur angelesen haben können, nur so strotzen. Wahrscheinlich ist, dass Sie diesen Namen: Khaled Qusmar vorher nicht kannten.
      „Steinewerfende“ Jugendliche oder noch halbe Kinder, überleben ihren Übermut, während sie oft ihre Familien beschützen wollen – ja bekanntlich zu wenige, aber dass sie einen Rechtsbeistand erhalten dürfen und ihre Angehörigen ordentlich benachrichtigt werden – und ihre Kinder nach wenigen Stunden unversehrt abholen, gehört nicht zu den (sofortigen) isr.–militärischen Gepflogenheiten. Wie Sie wissen sollten.
      Was wäre diese Welt eigentlich wert, gäbe es keine berichtende AM. Sie wäre noch dümmer als sie eh‘ schon ist.

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