Zwei Palästinenser bei Zusammenstößen mit Armee getötet

Von Israelnetz

Zwei 19-jährige Palästinenser sind am Mittwochabend bei einer Konfrontation mit der Armee nördlich von Ramallah getötet worden. Nach palästinensischen Angaben hatten „Kolonisten und israelische Truppen“ das Dorf Al-Mughajjir angegriffen und Schafe gestohlen. Scharfschützen hätten auf Palästinenser geschossen, die die Diebe aufhalten wollten. Laut Armee unterstützten hingegen Soldaten die Polizei und einen Zivilisten, der nach vermissten Nutztieren suchte. Diese seien im Dorf gefunden worden. Palästinenser hätten die Soldaten mit Backsteinen beworfen, woraufhin sie auf die Angreifer schossen. (eh)

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4 Kommentare

  1. Ehrlich gesagt, bei Backsteinen hab ich so meine Zweifel, ob die wirklich weit fliegen, egal von wem die geworfen werden, es sei denn, die
    ,,fallen“ von einem Dach herab. Den Rest, die Siedler betreffend, kommentiere ich nicht, meine Haltung dazu dürfte bekannt sein.
    SHALOM

  2. Backsteine hin oder her. Mosab Hassan Yousef beschrieb das Steinewerfen von Palästinensern schon vor 20 Jahren als gängige Methode, vor allem der Jugendlichen, gegen die „Besatzer“ zu protestieren. Die erste Intifada wurde als „Krieg der Steine“ bezeichnet. Steine mögen vielleicht eine primitive Waffe sein, aber auf Personen oder Fahrzeuge geworfen, können sie tödlich werden. Wer jetzt bei diesem Fall wen zuerst angegriffen hat vermag ich nicht zu beurteilen.

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