Vorsitzender des Regionalrats Samaria in Washington empfangen

Der Vorsitzende des Regionalrats Samaria ist ein häufiger Gast in Washington. Amerikanische Kongressmitglieder würdigen sein Engagement und bekunden ihre Unterstützung für die Siedlungen.
Von Israelnetz
Der Vorsitzende des Regionalrats Samaria, Dagan (M.), mit dem Abgeordneten Brecheen (l.) und dem Organisator der Veranstaltung, Perkins

WASHINGTON (inn) – Amerikanische Abgeordnete und Senatoren haben den Vorsitzenden des Regionalrats Samaria, Josi Dagan, am Sonntag in Washington empfangen. Mit der Veranstaltung wollten die etwa 20 Politiker ihre Solidarität mit dem Likud-Politiker zum Ausdruck bringen.

Dagan sagte in einer Ansprache, infolge des Terrormassakers vom 7. Oktober gebe es keinen Raum mehr für Illusionen. Die Errichtung eines palästinensischen „Terrorstaates“ würde einen weiteren 7. Oktober bedeuten, erklärte der 45-Jährige laut der Nachrichtenseite „Arutz Scheva“. „Daher müssen wir die Möglichkeit eines palästinensischen Terrorstaates in Judäa und Samaria blockieren und Souveränität über das Herz des Landes errichten.“

Indes befänden sich Israel und die USA in einem gemeinsamen Kampf: „Wir sind der ‚kleine Satan‘, aber Sie sind der ‚große Satan‘, sagte Dagan mit Blick auf die Rhetorik des iranischen Regimes. „Dieselben Terroristen, die Israel schaden wollen, zielen auf ebenjene Werte, auf die sich die freie Welt gründet. Zusammen werden wir auf der richtigen Seite der Geschichte stehen und uns durchsetzen.“

Unterstützung für Ausweitung der Souveränität

Die Senatoren Lindsey Graham und James Lankford (beide Republikaner) waren Gastgeber der Veranstaltung. Tony Perkins, Präsident der konservativen Organisation „Family Research Council“, organisierte sie.

Lankford betonte, die Verbindung zwischen dem jüdischen Volk und dem Land reiche tausende Jahre zurück. „Es sollte nicht schwer sein, über Souveränität zu sprechen, und über das Recht von Einzelpersonen und Familien, dort zu wohnen, wo sie es wünschen. Sie sollten ohne Furcht in ihrem Heimatland leben können.“

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Ablehnung der „Zwei-Staaten-Lösung“

Die Abgeordneten Marlin Stutzmann und Josh Brecheen (beide Republikaner aus Oklahoma) äußerten sich ähnlich. Stutzmann betonte, eine „Zwei-Staaten-Lösung“ sei versucht worden, aber gescheitert. „Judäa und Samaria müssen Teil der israelischen Souveränität sein.“ Er wolle dies unterstützen. „Das ist wichtig für die Zukunft aller israelischen Bürger, Juden und Nicht-Juden.“

Brecheen erklärte, nach dem 7. Oktober „versteht jeder, dass man nicht mit einem Terroristen leben kann, der sich in einer Garage im Nachbarhaus versteckt“. „Israel muss Souveränität haben, ein Recht, das in der Geschichte verwurzelt ist und in den Kriegen, in denen es Kontrolle über das Gebiet erlangt hat.“

Dagan reiste zuletzt häufiger nach Washington, um die Belange der Siedler zu vertreten. Im Januar 2025 wohnte er mit anderen Vertretern der Siedlergemeinschaft der Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump bei. Zu weiteren Besuchen in der amerikanischen Hauptstadt kam es im März, Mai und Dezember.

Bei diesen Gelegenheiten warb er unter anderem dafür, die biblischen Namen „Judäa“ und „Samaria“ anstelle von „Westjordanland“ zu verwenden. Bei einem Besuch der Siedlung Ariel betonte Johnson im August, die „Berge von Judäa und Samaria“ gehörten rechtmäßig dem jüdischen Volk; den Begriff „Westjordanland“ lehnte er dabei explizit ab.

Die Knesset hatte sich infolge des Terrormassakers vom 7. Oktober in einer Resolution mit 68 zu 9 Stimmen gegen die Errichtung eines palästinensischen Staates ausgesprochen. Laut einer Umfrage im Oktober 2025 halten 53 Prozent der Palästinenser das Terrormassaker für eine richtige Entscheidung, bei Palästinensern im Westjordanland liegt die Zustimmung bei 59 Prozent. (df)

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  1. Der Vorsitzende des Regionalrats Samaria, Dagan, Abgeordneter Brecheen und der Organisator der Veranstaltung, Perkins. Gute Männer.

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