Am Dienstag hat der israelische Außenminister Gideon Sa’ar seinen tschechischen Amtskollegen Petr Macinka in Jerusalem empfangen. Zusammen besuchten sie die Gedenkstätte Yad Vashem und ehrten am Jom HaSchoa das Andenken der sechs Millionen ermordeten Juden. Macinka traf sich auch mit Israels Premier Benjamin Netanjahu und sprach mit ihm laut tschechischer Medien über die Zusammenarbeit ihrer Länder, die Lage in Mitteleuropa und den Gazastreifen. Netanjahu dankte ihm für die Freundschaft und sprach von einer „moralischen Partnerschaft“ zwischen den Ländern. (mw)
Foreign Minister @gidonsaar visited Yad Vashem with Czech Foreign Minister @petr_macinka, honoring the memory of the victims of the Holocaust and reaffirming a shared commitment to remembrance and truth. pic.twitter.com/wZNo37DtDa
— Israel Foreign Ministry (@IsraelMFA) April 14, 2026
4 Kommentare
Tschechischer Außenminister Macinka, wahrer Freund Israels. Netanjahu dankt ihm für die Freundschaft. Wir danken auch.
@Alberto
I hope so. Aber die tatsächlichen Freunde Israels sind an einer Hand abzuzählen. 😏
Grüße in die Toscana! Ella
@Ella
Liebe Grüße von meiner Ehefrau. Sie findet deine Kommentare die besten von allen.
Tschechischer Außenminister in Jerusalem. Kann ich mir gut vorstellen, bin in Tschechien aufgewachsen und sagen muss, die Tschechen mögen vom Herzen Israel, waren nie Antisemiten, Ausnahmen gibt es immer, und sie sind absolute Antikriegsgegner! Kriege haben sie nie angefangen, selbst oft besetzt wurden. Im Jahr 1939 marschierte Hitler nach Prag und Brünn als Protektorat des Deutschen Reiches. Man hat es nicht gemocht. Hitler nahm die Männer nicht als Soldaten, sie kennen nicht kämpfen und sie mögen nicht kämpfen. Den Tschechischen Charakter und Mentalität zu beschreiben gilt als lustig, immer so gewesen, auch heute geht man irgendwo in Prag oder Brünn in ein Restaurant, Kneipe oder Cafehaus die sehr beliebt sind, meistens immer gerammelt voll. Man tut Bier und Wein trinken. In Brünn gehen sie durch die Tschechen Gasse, die Hauptstraße, in einem Haus unten ist ein Fenster offen mit der Anzeige Hebräisch und Englich geschrieben: Umtausch des Israelischen Geldes. Können wir es hier haben? Ich zweifele daran. Und heute schrieb mir E-mail meine beste Freundin die nicht Jüdin ist: Die Israelis sind super Menschen. Sie kennt sie, sie arbeitet als Chefin in einem Hotel in der Empfansabteilung. Sie spricht auch Deutsch. Somit mein kurzer Bericht. Karin