Ausgaben für Verteidigung steigen

Von Israelnetz

Die Knesset hat am Montag nach elfstündiger Debatte ein Haushaltsbudget in Höhe von umgerechnet rund 234,3 Milliarden Euro für 2026 verabschiedet. Unter anderem werden Ausgaben für das Militär und ultra-orthodoxe Bildungseinrichtungen erhöht. Zuvor gab Premier Benjamin Netanjahu bekannt, dass der Gesetzesentwurf zur Wehrpflicht für ultra-orthodoxe Juden während des Irankrieges „zurückgestellt“ werde, um die „Einheit“ der Regierung nicht zu gefährden. Oppositionsführer Jair Lapid kritisierte die Entscheidung als „größten Diebstahl in der Geschichte“ des Staates Israel. (mw)

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4 Kommentare

  1. Ausgaben für Verteidigung steigen. Ja, leider wenn man sich andauernd verteidigen muss weil man eben andauernd angegriffen wird. Und die Angreifer wiederum sollen sich das Geld für Waffenausgaben sparen und sich lieber um das Wohlsein seines Völkers kümmern dann müssen sie nicht die Welt um die Hilfsgüter anschmorren! Karin

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  2. Sobald dieser verdammte Krieg vorüber ist, wird Bibi sich allerdings verschärft um das Problem mit der Wehrpflicht für die Haredim
    kümmern müssen, dieses Krebsgeschwür zerfrisst nämlich die israelische Gesellschaft. Und um überhaupt eine Chance bei den Wahlen zu haben, sollte er sich neben den Haredim auch mal sehr intensiv mit dem Siedlerunwesen im WJL befassen, das ist nämlich genauso schädlich für seine Aussichten und die allgemeine Stimmung in Israel.
    Um ehrlich zu sein, unter den jetzigen Umständen bekäme er selbst bei einem siegreich beendeten Krieg meine Stimme nicht.
    SHALOM

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  3. Haushaltsdebatte, wer hat Recht? Die Regierung, Netanjahu hat immer Recht, aber auch die Opposition, Lapid hat Recht. Beide haben Argumente und von Argumenten lebt die Demokratie und, um meine Ehefrau zu zitieren, Israel ist die beste Demokratie von allen.

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