Armee: Bewohner müssen Südlibanon räumen

Von Israelnetz

Die israelische Armee hat die Bewohner des Südlibanons am Donnerstag erneut aufgerufen, das Gebiet südlich des Litani-Flusses zu räumen. Angesichts der Kämpfe gegen die Terrormiliz Hisbollah bestehe Lebensgefahr. Nach Schätzung der Armee haben bereits mehr als 300.000 Libanesen das Gebiet verlassen. Indes forderte der französische Präsident Emmanuel Macron in einem Telefonat mit Premier Benjamin Netanjahu Israel am Mittwoch dazu auf, die territoriale Integrität des Libanon zu wahren. Israel hatte nach Angriffen der Hisbollah seine Bodentruppen im Südlibanon verstärkt. (df)

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16 Kommentare

  1. Emmanuel Macron: Die territoriale Integrität des Libanon (eines Schurkenstaates, von wo die Terroristen Raketen auf Israel schießen) wahren.

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    1. Alles Schurkenstaaten außer Israel, die USA gerade auch nicht weil Sie im Krieg hilft, aber sonst auch.
      -AlbertNola

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      1. @Blub
        Ja und selbstverständlich bedroht Israel schon jahrzehntelang unmittelbar die Existenz seiner Nachbarn inklusive die des Iran …
        Extrem kurzsichtig Ihr Kommentar.

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    2. Alberto, differenzieren Sie bitte ein bisschen. Vor der Verseuchung durch Hizbollah hatte der Libanon durchaus gute Beziehungen zu Israel.
      Nicht der Libanon ist der Schurkenstaat, sondern der Hizbollahstaat im Libanon ist es.
      SHALOM

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      1. Ich glaube, wenn Sie hier nicht mehr kommentieren, wird der Inhalt von Israelnetz etwas weniger interessant für mich. Ich meine dies aber wirklich so.

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        1. @ Liebe Ute Engels, Selbst wenn ich in diesem Moment schon im gelobten Land wohnte würde ich über das ISRAEL NETZ immer noch meinen Senf dazugeben. Das I N ist eine geeignete Brücke dafür.
          SHALOM

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      2. @Klaus
        Unser Bischof, Nahost-Experte, war mal dort und sagt: Der Libanon, ein arabisches Land, ist verloren, Christen und Drusen haben nichts mehr zu sagen. Frieden zwischen Libanon und Israel wird es niemals geben.

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        1. Albert,es scheint aber, als daß sich die Dinge dort gerade ändern beziehungsweise geändert werden.
          SHALOM

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    3. Macron hat nicht gemerkt, dass Präsident Aoun nicht zur Entwaffnung der Hezbollah-Verbrecher unternahm! Israel hat völlig recht durchzugreifen!

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      1. @Jean Roth
        Macron hätte das „nicht gemerkt“? – Ich denke, es ist schlimmer: Macron weiß bestens Bescheid und – solidarisiert sich bewusst mit Terroristen und ihren Unterstützern, zu denen z.B. Joseph Aoun gehört.
        ————–
        Erinnert an andere kurzsichtige westliche Politiker: Sie glauben, durch verlogene Statements (wie die des Macron) die Terroristen im eigenen Land zu einer Art „Mäßigung“ zu veranlassen.. Widersprechen Sie mir?

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  2. Au weia, Emanuel Macron, Sie sind ja schlimmer als ich dachte. Wer hat denn die territoriale Integrität Israels nicht gewahrt und wieder mal ohne Grund Israel mit Raketen beschossen? Nethanjahu hat Ihnen hoffentlich erklärt, dass Sie ein Spinner sind und die Hisbollah aufhören soll, Israel anzugreifen. Wäre schön gewesen, wenn Sie Nethanjahu unterstützt und nicht die Terroristen, die sich nach Ihren Ansagen jetzt im Recht wähnen.

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    1. Ja, der Herr Präsident Macron macht es sich mal wieder leicht, zu leicht. Die Sache mit den Hisbollah-Raketen lässt er unter den Tisch fallen, aber wenn Israels Armee ihre Bodentruppen-Präsenz auf libanesischem Staatsgebiet verstärkt ist das für ihn anscheinend ein Grund sich zu Wort zu melden. Die Hisbollah ist ja umgekehrt nicht in Israels Norden eingerückt, wie Hamas und Konsorten am 7. 10. im Westnegev. Warum sollte man die also kritisieren? Genau das würden sie aber auch gern tun. Wurde da nicht bezüglich (konkreter) Pläne sogar schon mal was öffentlich – von Seiten der Terroristen als Drohungen oder von Seiten Israels (von IDF, Geheimdienst[en] aufgefundene Dokumente)?

      Für die Libanesen, insbesondere die, die statt eines endlosen Kampfs gegen ihre israelischen Nachbarn gern ein ganz „normales“ Leben hätten, tut es mir schon Leid. Die wären die Hisbollah auch gern los.

      Ich hab‘ heute morgen eine israelische Avocado gegessen mit etwas Meersalz aus der Salzblume (Fleur de Sel), gewonnen im Libanon – für den Frieden. 😉

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      1. @Butterfrucht
        Richtig, die Hisbollah hatte nicht nur Pläne, sondern hat sich auch im Tunnelbuddeln versucht. Aber Zahal hat die Tunnel entdeckt, bevor da irgendwelche Terroristen aus den Löchern kriechen konnten.

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      2. Für Macron ist das eine optimale Gelegenheit von seinem Versagen in der Innenpolitik Frankreichs abzulenken!

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      3. @Butterfrucht
        Ja, der Angriff Hamas auf Israel war Teil eines größeren Planes. Hamas konnte es nicht abwarten, sie waren so von sich selbst überzeugt, dass sie am 7.10.23 nicht auf Hisbollah und Iran warten wollten. Geplant war, dass wenige Wochen später alle zusammen Israel angreifen. Das wäre 1000x schlimmer noch für Israel ausgegangen. Nasrallah und Ali Chamenei wollten eine neue Ära im Nahen Osten. Die gibt es jetzt, anders als gedacht. Erst stellten sich 7 Fronten gegen Israel und nun sieht sich der Iran 7 Fronten gegenüber, weil wohl die Araber die Schnauze auch langsam voll haben.
        Ich hoffe, der liban. Aoun macht nicht nur Sprüche, sondern distanziert sich wirklich, mit allen Konsequenzen, von der Hisbollah.

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  3. Nihil novi sub sole, die französische Außenpolitik ist im besten Fall mehrdeutig. .. Was den Libanon angeht, hat Klaus völlig recht.

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