Ein Militärschlag gegen den Iran scheint wahrscheinlich

Die Bewertungen zu den Atomgesprächen zwischen dem Iran und den USA fallen unterschiedlich aus. US-Präsident Trump lässt sich über die militärischen Optionen unterrichten.
Von Israelnetz
Kampfjet auf dem Flugzeugträger Abraham Lincoln: Mit Bildern dieser Art signalisieren die USA Kampfbereitschaft

GENF / JERUSALEM (inn) – Nach einer erneuten Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran am Donnerstag verdichten sich die Hinweise auf einen Militärschlag der USA. Die amerikanische Botschaft in Israel teilte am Freitag mit, dass das Außenministerium die Ausreise von Regierungsmitarbeitern und ihren Familien „aufgrund von Sicherheitsrisiken“ genehmigt hat.

Zur erneuten Verhandlungsrunde in Genf unter Vermittlung des Oman gibt es unterschiedliche Beurteilungen. Der iranische Außenminister Abbas Araktschi erklärte, die Beteiligten hätten „weitere Fortschritte“ erzielt. Es herrsche Einigkeit, dass es in weiteren Gesprächen um Detailfragen gehen müsse. In den kommenden Tagen würden sich zudem technische Experten in Wien zu Gesprächen treffen.

Vonseiten der USA waren unterschiedliche Einschätzungen zu hören. Ein Regierungsvertreter sprach von „positiven“ Gesprächen. Die Nachrichtenseite „Axios“ meldete hingegen, dass die Verhandler Steve Wittkoff und Jared Kushner vom Verlauf der Gespräche enttäuscht waren.

Weitreichende Forderungen

Die USA verlangen die Zerstörung der großen Atomanlagen Fordo, Natanz und Isfahan. Zudem müsse Teheran alles verbliebene angereicherte Uran in die USA bringen. Weiter bestehen die USA darauf, dass ein Deal kein Enddatum hat, sondern für unbefristete Zeit gültig ist.

Der Iran ist mit diesen Punkten nicht einverstanden. Nach Informationen des „Wall Street Journal“ (WSJ) liegen die Verhandlungspartner bei Kernaspekten des angestrebten Abkommens noch weit auseinander.

Die USA hatten zuletzt auch darauf bestanden, dass der Iran keinerlei Anreicherungsfähigkeiten besitzt. Offenbar ist Washington aber dafür offen, Anreicherung in einer Anlage in Teheran zuzulassen. Laut WSJ wäre dort eine Anreicherung von bis zu 20 Prozent möglich; dieses Material lasse sich leicht weiter anreichern bis zur Waffentauglichkeit.

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Streitmacht in Stellung

US-Präsident Donald Trump (Republikaner) hat in der Vergangenheit einen Militärschlag angedroht, falls die Verhandlungen ergebnislos verlaufen. Die USA haben im Nahen Osten bereits eine große Streitmacht in Stellung gebracht. Laut Flugbeobachtungsseiten, die sich auf Radarangaben stützen, haben zuletzt zwei Dutzend Kampfflieger den Atlantik überquert.

Nach Angaben des WSJ befindet sich zudem eine Armada von zwölf Kampfschiffen in der Region. Der weltgrößte Flugzeugträger Gerald R. Ford befinde sich nach einem Stopp in Kreta auf dem Weg ins östliche Mittelmeer.

Das für die Nahost-Region zuständige US-Kommando (CENTCOM) hat Trump am Donnerstag über die Optionen eines Militärschlags unterrichtet. Bei der Diskussion war nach Angaben der israelischen Zeitung „Jerusalem Post“ auch Dan Caine vertreten, der Vorsitzende des Generalstabs der amerikanischen Streitkräfte.

Die Terrormiliz Hisbollah erklärte bereits am Mittwoch, sie werde nicht einschreiten, falls es nur einen „begrenzten“ Angriff der USA auf den Iran gibt. Eine „rote Linie“ wäre hingegen der Versuch, Ajatollah Ali Chamenei zu töten oder das Regime zu stürzen, sagte ein Hisbollah-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP.

Trump-Berater: Erst Israel, dann USA

Nach Ansicht einiger hochrangiger Berater der Trump-Regierung sollten die USA Israel einen möglichen Erstschlag überlassen. Ein Eingreifen des US-Militärs sollte erst dann erfolgen, wenn der Iran reagiert. Das berichtet das Magazin „Politico“ am Mittwoch unter Berufung von Personen, die an den Diskussionen beteiligt sind.

Dahinter steckt nach Einschätzung des Magazins politisches Kalkül: Die amerikanischen Wähler würden einen militärischen Konflikt mit dem Iran akzeptabler finden, wenn die USA oder ein Verbündeter angegriffen würden.

US-Vizepräsident JD Vance (Republikaner) erklärte indes, dass ein Schlag gegen den Iran keinen langen Krieg ohne Aussicht auf ein Ende bedeuten würde. Er selbst ziehe eine Verhandlungslösung vor, erklärte er in einem am Donnerstag erschienenen Interview der „Washington Post“. Alles hänge jedoch davon ab, was die Iraner sagen und tun.

Vorkehrungen in Israel

In Israel herrscht eine grundlegende Alarmbereitschaft vor, die allerdings schon länger anhält. Eine Warnung vor einem Konflikt haben die Behörden bislang nicht verbreitet.

Die Knesset befasste sich mit den Vorkehrungen bei einem möglichen Angriffen. Ein Vertreter des Bildungsministeriums erklärte in der Sitzung, in den ersten Tagen eines Notfalls würde Israel die Schulen schließen. Eltern und Schüler wären emotional dann ohnehin nicht in der Lage, sich mit dem Lernen zu befassen. Erst nach einigen Tagen sei ein Übergang zu Fernunterricht geboten, wobei die Vorgaben des Heimatschutzkommandos immer Priorität hätten. (df)

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52 Kommentare

  1. Ich glaube auch, dass es einen Militärschlag geben wird, was die Probleme jedoch für Israel und die Nationen nicht einfacher machen wird.
    Der Hass und die Feindschaft gegen Israel werden weltweit weiter ansteigen.
    Lieber Gruß Martin

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    1. Israel hat Präventivschlag gegen Iran gestartet. Israel wird den Hass seiner Feinde zu spühren bekommen. Ich befürchte auch große Zerstörung in Israel – Maleachi schreibt: „… so bekehrt euch nun zu mir, so will ich mich auch zu euch kehren, …“ Diese Wahrheit dürfen auch wir nicht zurückhalten.
      Nachdenkliche Grüße Martin

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      1. @Martin
        Richtig herum wird es heißen: „Die Feinde Israels werden die Stärke G“ttes zu spüren bekommen“.

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        1. Lieber Jesaja, dass wünschen wir uns alle, auch mir würde diese Variante besser gefallen. Ich glaube, dass diese Auseinandersetzung auch dazu beitragen wird, dass Nachfolger Jesu, wieder ernsthaft nach ihrem Herrn rufen werden, weil sie die kommenden Dramen nicht verstehen können.
          Lieber Gruß zu Ihnen Martin
          Ps. vor vielen Jahren habe ich „das kommende Unglück über Israel“ geschrieben, wenn Sie möchten mal googeln – ist heute wichtiger als damals!

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          1. @ Untertan

            Sie sind bekannt als Anhänger des verstorbenen Extremisten Arthur Katz, richtig? Wie er propagieren Sie, ob Sie es nun wollen oder nicht, extremen Antijudaismus (siehe Ihren Hinweis auf „Das kommende Unglück über Israel“).

            Terroristen sind, Ihrer Meinung nach, Werkzeuge. Sie, @Untertan, rechtfertigen Verbrechen gegen das jüdische Volk. Denn „Ihr“ Gott veranlasst ALLES (oder, wie Sie sich ausdrücken: alles ginge über seinen „Schreibtisch“).. Er lehnt Humanismus, Aufklärung, Wissenschaft und zahllose Glaubensrichtungen ab.
            Nur ein Beispiel für eine der logischen Folgen dieser Auffassung: @Untertan bestimmt, was ein sündloses Fest ist.

            @Untertan Martin Dobat ist, die meisten seiner Texte belegen das, ein unbelehrbarer Sektierer: Wer Jesus nicht als den Sohn Gottes und als den Messias anerkennt, verfällt dem Strafgericht. Terroristen handeln, so Arthur Katz und @Untertan, im Auftrag: sie wissen es nur nicht.

            @Untertan erhält, wenn man ihm glauben würde, seine Anweisungen unmittelbar von einem Gott, den er sich in Katzens Nachfolge zurechtgemodelt hat. Es ist zu befürchten, dass ihm nicht zu helfen ist.

            Wer sich für Details interessiert, sollte nicht davor zurückschrecken, sich Martin Dobats schriftlichen Spuren im Internet vorsichtig anzunähern.

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        2. Und das, Jesaja haben die Feinde Israel in den letzten zwei Jahren oft genug erleben müssen. Die Hisbollah, dann kam Syrien an die Reihe, Assad weg. Die Bevölkerung in Gaza hat gelitten, dank der Hamas, der Iran ist geschwächt. Aber um das zu sehen, sollte man den Balken aus dem Auge ziehen, der offenbar jede Sicht versperrt.

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      2. @Untertan
        Und weil große Zerstörung in Frage kommt, soll Israel jetzt einfach mit gefalteten Händen sitzen bleiben und sich wehrlos beschießen lassen? Oder weil Sie das kommende Unglück über Israel proklamieren und vorausgesehen haben, wird es JETZT eintreffen? Man hat den Eindruck, Sie wünschen es sich geradezu herbei. Beten Sie, stehen Sie Israel bei. Seien Sie in erster Linie mal Freund statt Prophet.
        Lg Ella

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        1. @Ella
          Das habe ich auch schon mal Untertan geschrieben. Das er das Unglück regelrecht herbeisehnt. Traurig,oder? Ich jedenfalls bete sehr innig für Israel. Und natürlich für die Menschen im Iran. In Berlin sind ja Demos. Exil-Iraner. Das ist ok. Hauptsache,es kommen keine Störenfriede. Denn es lief alles ruhig und gesittet. Viele Iraner danken Israel aus vollem Herzen. Da hätte ich am liebsten losgeheult. Vor Freude.
          Liebe Grüße Manu

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        2. Ist ganz einfach Ella. Israel soll nichts tun, dann wird Gott übernatürlich eingreifen. Und tut er das nicht, dann ist es einfach das Zeichen, dass Israel seinen Gott nicht kennt. Und wenn es dann vernichtet wird, dann ist es die Strafe Gottes. Nur findet sich diese Auslegung nicht in der Heiligen Schrift, aber sehr wohl in der „Katzenbibel“. Aber das wäre alles egal, denn dann wären die Christen endlich das, was die bösen Juden ihnen bis heute verweigern, nämlich die Ablösung der Juden als das auserwählte Volk. Ganz im Sinne der Ersatztheologen.

          Ich frage mich auch was Martin heute betet. Für Israel sicher nicht. Nicht für den Schutz der Israelis.

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        3. Liebe Redaktion, wäre Ihnen sehr dankbar, wenn ich die Fragen beantworten dürfte.!

          @Ella, natürlich nicht! Ihr Eindruck täuscht Sie ganz gewaltig liebe Ella. Der Prophet Maleachi bringt es auf den Punkt Mal. 3,6+7. Es stimmt eben nicht, wenn wir nur proklamieren – Gott ändert sich nicht, und wird an Eurer Seite sein. Die Bedingungen sind bei allen biblischen Propheten gleich: Wenn Ihr mir gehorcht und in meinem Weg geht – dann bin ich der Feind eurer Feinde. Nehemia sprach in seinem Leid über die Situation in Jerusalem: „Ach, Herr, Gott des Himmels, du großer und furchtbarer Gott, der da hält den Bund und die Treue denen, die ihn lieben und seine Gebote halten“ (Neh.1,6) – diese Wahrheit muss auch unsere Überzeugung werden. Liebe Ella, diese Wahrheit muss bei uns und Israelfreunden auf fruchtbaren Boden fallen, dann werden wir eine „Schlagkräftige“ Betergruppe für die Juden in allen Nationen. Lieber Gruß Martin

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  2. Den Mullahs darf man nicht trauen. Niemals. Wie sehr wünsche ich mir Freiheit
    für das persische/iranische Volk. ADONAI,
    beschütze unsere Völker vor dem Grauen vom Islamisten und Religionsführern.

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    1. Ja, Gott möge uns schützen vor jeglichem Extremismus, ob er nun religiös oder ideologisch (z. B. Kommunismus, Links, Rechts national usw. usw.) geprägt ist. Er möge uns auch schützen vor Menschen, die glauben alles zu wissen und keine Fragen mehr haben. Die sich aufspielen, als wüssten sie schon alles. Das sind mir die gruseligsten. Und dabei sind es doch nur Menschen, wie wir alle. Und wir Menschen treffen falsche Entscheidungen und irren uns oft. Das ist leider nun mal so.

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      1. Liebe Eleonora, deshalb braucht wir Gottes Wort – dort finden wir alle biblischen Wahrheiten!
        Lieber Gruß Martin

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  3. Ich wünsche der IDF u. der US-Army viel Erfolg für einen möglichen Militärschlag gegen den Iran.
    Sämtliche Details vorher vermag ich nicht zu beurteilen, aber Gott wird auf Israelischer Seite kämpfen, Mullahs werden ihr Ende erleben…
    Ich wünsche der Bevölkerung im Iran einen Regimewechsel.

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  4. Israel sollte hübsch die Füße stillhalten und sich nicht wieder zum Sündenbock und Auslöser einer noch höheren Welle von Antisemitismus machen oder machen lassen ,
    solange es nicht angegriffen wird.
    Natürlich wäre ein gründlicher Abwasch dort auch in Israels Interesse, ohne Frage, und früher oder später wird es ohnehin dazu kommen. Aber diese Tour, die Juden vorzuschicken, um dann umso härter zurück zu schlagen, hinterlässt einen sehr unkoscheren Geschmack auf meiner Zunge. Es hat was schmutziges ,trumpiges an sich.
    Wenn Donnie also Krieg spielen will, soll Er , dann ist das sein Ding, aber nicht den kleinen Freund vorschicken, um die zweifellos erfolgende verbale Prügel zu kassieren. Israel kann dann einsteigen, wenn es von den wild um sich hauenden Mullahs attackiert wird, aber nicht früher.
    SHALOM

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    1. Das ist auch mein Problem. Israel soll den Erstschlag machen und ist dann schuld. Kennen wir von 1956 schon. Damals haben Frankreich und Großbritanien Israel genötigt und sind erst danach dazu gestoßen. Und heute wird Israel die Schuld dafür gegeben. Ich hoffe auch, dass Netanjahu nein sagt. Trump hat gesagt Hilfe ist unterwegs, dann soll er sein Versprechen auch umsetzen.

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    2. Gerade eben reingekommen.
      ISRAEL STARTET PRÄVENTIVANGRIFF !!!
      Scheisse !! Ausgerechnet DAS hätte ich an deren Stelle besser vermieden, so ein Idiot !!
      Jetzt können wir Juden uns weltweit auf was gefasst machen…….so eine Scheisse !!!
      Das ist garantiert abgesprochen gewesen ,
      aber von meinen Leuten kein Wort.
      Nein,kein Friedensgruß,mir ist nicht danach !!!

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      1. @Klaus
        Hab ich auch gerade gehört!😱😱😱
        Das hab ich jetzt so nicht erwartet. Das ist nicht gut. Nicht nur,daß Israel jetzt wieder an allem Schuld ist,nein,das Trauma vom 7.1. ist noch nicht richtig verarbeitet und schon müssen die Menschen in Israel wieder Angst haben. Es ist so furchtbar! Ich kann dich so verstehen. Lasst uns alle zusammen beten. 🇮🇱🇮🇱🙏🙏🙏🙏🙏🙏

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      2. Ich weiß nicht. Das hat irgendwie einen bitteren Beigeschmack. Als Versuche man das nachzuholen was man im Juni letzten Jahres versäumt hat. Jetzt kann der Iran sich entspannt in der Opferrolle einrichten.

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      3. Jetzt angeblich auch die USA. Trump redet gerade. Sieht nach Generalabrechnung aus.

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      4. @ Klaus:

        Ich weiß nicht, woher Sie diese Information haben, aber es scheint an der politischen Ausrichtung des jeweiligen Medienunternehmens zu liegen. In DIE ZEIT wurde behauptet, dass Israel den Iran angreifen würde, aber in der FAZ wurde zeitgleich korrekt berichtet, USA und Israel greifen Iran an.

        „Jetzt können wir Juden uns weltweit auf was gefasst machen …“

        Mein Eindruck als Nicht-Israelin und Nicht-Jüdin ist, dass es doch „sowieso egal“ ist, was israelische und/oder jüdische Menschen bzw. die israelische Regierung tun oder unterlassen … für Antisemiten werden sie immer das Falsche tun, für andere eben nicht. Das wird vermutlich auch noch einige Zeit so sein, und ich persönlich, hoffe, es steht mir zu, finde die Akzeptanz dessen eher erleichternd.

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      5. Klaus @ Sehe ich ganz genau so. Trump ruft gerade die iranische Bevölkerung auf, die „Regierung zu übernehmen“. Aber Bodentruppen wird er nicht schicken . Die Wut der iranischen Mollahs wird sich über Israel entladen. Merde alors, wie man hierzulande sagt.

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      6. Beherrschen sie sich etwas @Klaus
        Ihre Reaktion ist vollkommen abwegig und unverständlich! Seien sie froh wenn Israel an der Spitze eines neuen Zeitalters im Iran stehen wird und am Ende einen starken Verbündeten (den neuen demokratischen Iran) wieder zurückgewinnt!

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        1. @ John Wilkerson

          Vielen Dank für Ihren ausgezeichneten Kommentar. 👍👍

          Meiner Auffassung nach sagen Sie genau das Richtige zur richtigen Zeit. In solchen Situationen zeigt sich, wer sich von rechthaberischen, realitätsblinden Vorstellungen und Vermutungen leiten lässt und wer ein Gespür dafür hat, was wann mit welchem Ziel zu veranlassen und zu tun ist.

          Anmerkung am Rande:
          Der Forist @Gideon Lahav schreibt unter anderem: „Jetzt kann der Iran sich entspannt in der Opferrolle einrichten.“ Ich lese das, und ich traue meinen Augen nicht. Von welchem IRAN ist hier die Rede? Verbrecher, die sich ENTSPANNT in der OPFERROLLE einrichten – welch eine verzerrte Sicht!
          Während ein Forist wie @Klaus nur so vor sich hin schimpft, weil nicht so gehandelt wird wie er sich das wünscht, meldet sich mit @Gideon Lahav der Verkünder utopischer Leerformeln.

          Das ist Meinungsfreiheit, das ist Demokratie. Den Verantwortlichen der Israelnetz-Redaktion sei Dank, das wir dies lesen und bewerten dürfen!

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  5. Die US-Regierung möchte Israel als Köder benutzen, für die Zwischenwahlen ist es halt besser, wenn ein paar Israelis sterben als amerikanische Soldaten zum Beispiel auf einem Flugzeugträger . Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.

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    1. @ Antonia

      Israel als KÖDER? Sie scheinen ja besonders gute Kontakte zur US-Regierung zu haben, nicht wahr?

      „Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr“, so schreiben Sie. Ja, eine solche Verlautbarung übertrifft sogar das abwegigste Journalisten-Geschwätz.
      Wer so interpretiert wie Sie, braucht sich nicht zu wundern, wenn er nicht ernst genommen wird.

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  6. US-Vizepräsident JD Vance, bester Vizepräsident von allen, sagt: ein Schlag gegen den Iran wird kein langer Krieg ohne Aussicht auf ein Ende bedeuten. Hat er Recht? Ja.

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  7. Ich bin auch der Meinung, dass es nicht um „ob“ geht, sondern um“wann“ und „wie“.
    In Israel wird der Iron Dome getestet, Krankenhäuser verlegen ihre Patienten unterirdisch und man ist jederzeit auf der Hut. Die Amerikaner trauen den Iranern nicht, raten ihren Botschaftern zur Ausreise und lassen eine Amada von Kriegsschiffen auflaufen, dass es nur so kracht. Araghtschi spricht von übertriebenen Forderungen und gleichzeitig von fortschrittlichen Gesprächen, das übliche ‚wir lassen uns nichts aufzwingen‘. Hisbollah und Jemen bringen sich in Stellung. Mir wird ganz mulmig dabei, aber irgendwann muss dieses Affentheater auch mal vorbei sein. Iran hatte seine Chance, es ist den Mullahs nicht beizukommen. Ich hoffe, es geht schnell.🙏🇮🇱🇮🇷

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    1. @ Ella, mir ist auch ganz mulmig. Meine Nerven sind angespannt wie ein Flitzebogen. Der 12Tage-Krieg ist noch einigermaßen glimpflich ausgegangen. Aber, jetzt könnte es eine ganz andere Nummer werden. Hoffentlich nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      Auch das amerikanische Botschaftspersonal, das in Israel ist und nicht unbedingt gebraucht wird, ist aufgefordert worden, noch heute nebst Familienmitgliedern das Land zu verlassen.

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      1. @Eleonora
        Das wird auf jeden Fall eine andere Hausnummer, denn Iran hat viel mehr Krieger als Hamas. Irans Revolutionsgarden verfügen über 600.000 Soldaten plus 300.000 Reservisten zusätzlich unterstützende Milizen, sehr viele balistische Raketen. Das wird kein Spaziergang. Ich bin mir nicht sicher, ob man das Regime stürzen kann, wie bei Hamas kommt immer aus irgendeinem Loch wieder ein Nachfolger ans Licht. Keinesfalls darf Israel beginnen. Bitte, bitte nicht!!!!!!!
        Trump sagte den Iranern, die USA werde dem iran. Volk zu Hilfe kommen. Jetzt soll Trumpelstilzchen seinen Tanz ums Feuer auch selbst beginnen. Israel sollte sich bei aller Freundschaft nicht um Trumps Finger wickeln lassen.
        Liebe Eleonora, wir können das nur im Gebet unserem Herrn ans Herz legen. 🙏 Schönes Wochenende und liebe Grüße Ella ☀️🌸🪻

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        1. @ Ella, ja einfach beängstigend. Die Revolutionsgarden sind unheimlich stark und bis an die Zähne bewaffnet. Sie haben die Finger in der Wirtschaft, sahnen wohl auch ordentlich ab, und das wollen sie nicht verlieren. Die Ruhe vor dem Sturm. Ich bin nervös. Und ja, wir so weit weg und ohne Einfluss. Uns bleibt nur das Gebet. Ich hoffe, dass Netanjahu tatsächlich die Füße erst einmal stillhält, wie Klaus so schön sagt.
          Liebe Grüße

          Eleonora

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          1. @Eleonora
            Nun ist es passiert. Mir ist gar nicht gut. Alles diskutieren bringt nichts. Jetzt gilt nur noch das Gebet. Ich hoffe, dass die Iraner ihr Ziel, das Regime zu stürzen, in Angriff nehmen können, damit das Ganze einen Sinn macht. Jeder Tag, an dem die Mullahs an der Macht sind, ist einer zu viel. Mein Wunsch, dass Israel nicht beginnen solle, hat sich leider nicht erfüllt. Das wird für die Juden weltweit ein Dilemma sein, denn wieder werden sie für ALLES verantwortlich gemacht. Ein neuer Angriffspunkt für Antisemitismus.
            Traurig, aber vertrauensvoll in Gott grüße ich dich. Ella

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    2. Nachtrag @ Ella: Dieses heute und fliegen sie erst einmal in ein anderes Land, von dort können sie dann weiter fliegen in die USA. Das hat mich nervös gemacht. Solange die Revolutionsgarde noch so geschlossen hinter dem Mullah-Regime steht, lässt sich dieses Regime nicht einfach mal so zerschlagen.

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  8. Shalom,-Albert Nola@-Vance hat nicht Recht.Dieser Krieg und vor allem seine Folgen werden Jahre dauern.Und die Mullahs wären immer noch an der Regierung.Das ist wie mit HAMAS-es ist eine Ideologie!Zudem darf Israel auf keinen Fall zuerst angreifen.Dies wäre ein grosser Fehler,denn Iran hat immer noch sehr viele und tödliche Waffen.Zudem ist Israel im Moment nicht genug gerüstet für einen längeren Krieg.Es fehlt an Abwehrwaffen.Die Lager sind leer.(Erhalt der Nachricht aus sicherer Quelle in Israel)Die Amis sollen machen was sie wollen aber nicht mit Israel!!! Shabbat Shalom an Redaktion und alle Israelfreunde. Jerusalem

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    1. Nein, lieber Jerusalem, wenn die USA richtig zuschlagen, werden die Mullahs fallen, denn die iranische Bevölkerung ist mehrheitlich gegen sie, anders als in Gaza, wo die HAMAS-Ideologie 100% geteilt wird.
      Wenn die USA das allein stemmen, umso besser.

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      1. Liebe Israel-Freunde!
        Ich wünsche Israel Stärke und ein Ende dieser barbarischen Angriffe und weltweiten antisemitischen Hetze, Jüngstes Beispiel „ Berlinale“.
        Auch wenn Israel nicht zuerst angreift, wird sich diese bösartige Stimmung nicht ändern. Und wenn Israel angreift, werden diese Leute ein neues Argument auf ihrer Seite wähnen. Aber da sie eh nicht zur Besinnung kommen wollen, ist es schon egal, ob die USA oder Israel zuerst losschlagen.
        Israel befindet sich in einem echten Dilemma. Und die USA – haben sie ein wirklich großes eigenes Interesse an diesem Angriff? Ich denke eher, sie wollen Israel helfen!?
        So schlimm Trump als Person ist- er scheint der einzige westliche Politiker, der zu seinem Wort steht bezügl. Israel.
        Ich denke, das Mullahregime sollte vernichtet werden, da es seine Bevölkerung versklavt und Terror sowohl gegen Israel als auch die westlichen Kulturen erzeugt.
        Die Frage bleibt jedoch wie und wann.
        Ich befürchte ein schreckliche Gemetzel im ganzen Nahen Osten. Die Offenbarungsgeschichte (Bibel): Armaggedon drängt sich hier förmlich auf. Das macht richtig Angst und ist zugleich Hoffnung: Shalom nach Israel❤️‍🩹🕊️

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      2. Lieber Albert, glauben Sie nicht, daß Jerusalem, ein ehemaliger Offizier der IDF, das besser beurteilen kann als wir übrigen Foristen alle zusammen ? Ich jedenfalls vertraue seiner Analyse mehr als dem Geplapper von Vance.

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        1. Liebe Jutta,
          Jerusalem hat bei der IDF eine wichtige Aufgabe gehabt, aber er ist kein General und kein Außenpolitiker.

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    2. Jerusalem, es fehlt zwar (noch)an Abwehrwaffen, aber die Arsenal sind für diese Kampagne noch gut genug wieder aufgefüllt, die Rüstungsindustrie hat die Lieferzeiten wesentlich verkürzt, die Produktionszahlen verdrei-bis vervierfacht, und neue Systeme brauchen keine extra angesetzten Tests mehr, sondern werden unmittelbar bei laufenden Operatonen eingetestet, Fehleranalysen erfolgen noch auf dem Gefechtsfeld.
      Das sind die Informationen,die ich habe.
      Glauben Sie etwa, daß die Mullahs nach dem Aderlass vom letzten Jahr besser dastehen als vorher, bei den Sanktionen ? Selbst ihre Quasi Verbündeten haben nicht so viel geschickt, um die schweren Verluste bei der Luftabwehr und den Werfern für die großen Dinger ausgleichen zu können. Russland kann nicht, weil die ihr Zeug selber dringend brauchen, und China will nicht wegen Taiwan und dem wachsenden US-Druck im Pazifik. Bleibt also nur ihre eigene Rüstungsindustrie, die ihnen von der IAF ziemlich zerschmissen worden ist. Und sooo schnell sind die Iraner beim Wiederaufbau auch nicht.
      SHALOM

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      1. @ Klaus, ich habe gehört, dass sie sehr schnell wieder repariert haben (Abschussrampen). Aber, es kann auch wieder eine Fake News sein. Wer weiß das schon, was stimmt und was nicht. Israel ist halt ein kleines Land. Man stelle sich vor auf Hessen prasseln iranische Raketen nieder. Und Donald Trump, der ist mir zutiefst suspekt, dieser Mann.

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    3. @ Jerusalem:

      Wann wäre Ihrer fachmännischen Einschätzung nach der richtige Zeitpunkt (gewesen?)? Ich habe in einem früheren Kommentar bereits argumentiert, dass ich die Austragung des Konfliktes jetzt eher befürworte, da Israel in den USA gegenwärtig einen Freund (sofern Donald Trump überhaupt ein Freund für jemanden sein kann) im Weißen Haus hat, Hisbollah und gazanische Regierung incl. ihrer Kämpfer geschwächt sind, der Iran innenpolitische Probleme hat, Syrien mit sich selbst beschäftigt ist, Russland zumindest teilweise in der Ukraine gebunden, Saudi-Arabien nach wie vor den Einfluss des Iran zurückdrängen möchte, habe ich etwas vergessen?
      Darum meine erst gemeinte Frage, wann wäre es besser (?) gewesen?

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    4. @ Jerusalem

      Es fehle an Abwehrwaffen? „Die Lager sind leer.“ – Information „aus sicherer Quelle in Israel“?

      Frage:
      Bleiben Sie bei dieser Behauptung oder sehen Sie inzwischen einen triftigen Grund, sich zu korrigieren?

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  9. Ich hoffe, daß es in unserem Sinne gut ausgeht.
    Grad eben erste Nachricht von meinen Cousins Gideon und Elisha, Ich solle mir keine Sorgen machen, est ist zwar überall Luftalarm im Land, aber ruhig, es herrscht keine Panik. Krankenhäuser und Schadensbekämpfungsteams sind schon hochalert, meine Neffen und Nichten sind bei ihren Einheiten, der Iron Dome ist in Bereitschaft, überall Militär und Polizei zu sehen.
    Ich selber bin nicht glücklich über dieses Vorpreschen,ebenso wenig meine Leute, aber möge der Ewige uns beistehen.
    AM YISRAEL CHAI

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    1. @Klaus
      Danke für deine Infos! Ich bin völlig platt! Hoffentlich kommt es nicht zu schlimm. Auf beiden Seiten.
      Manu

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  10. Es ist Sanstag. Ich bin heute um 8.10 Uhr aufgestanden. WELT-Nachrichtensender jetzt um 9.14 Uhr: Israel und die USA greifen den Iran an. Ich wünsche der Zahal und den Amerikanern gutes Gelingen. Möge der Iran befreit werden von den Mullahs!

    💙🤍🇮🇱
    ❤️🇺🇸

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  11. @ Ella, ja, nun ist es passiert. Ich habe gestern noch zu meinem Mann gesagt: Heute Nacht geht es da los. Die Iraner, ohne Waffen, die sehen zu, dass sie und ihre Angehörigen irgendwie in Sicherheit kommen. Regime stürzen? Ne, einfach nur mit den Familienangehörigen irgendwie in Sicherheit kommen. Die Israelis spurten ebenfalls wieder in die Schutzräume. Die Nachrichten überschlagen sich. Das war wohl so eine konzertierte Aktion Israel/USA. Es bleibt das Gebet für Israel und den Iran.
    Liebe Grüße
    Eleonora

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  12. Schaut bitte auch immer mal über den Iran-teller hinaus. Der Russe hat noch alte Ziele gegen Jerusalem nicht erreicht. Der Krieg in der Ukraine ist nur ein Vorwand. Insgeheim schmiedet der Russe Allianzen mit dem Iran und anderen Ländern, die Israel auslöschen wollen. Schaut hin und stoppt die Machenschaften, die von Norden kommen genauso emsig wie die inländischen Aktivitäte. Gutes Gelingen!!! Diese Kampf lohnt sich un der nächste auch!

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    1. @Beva
      „Der Krieg in der Ukraine ist nur ein Vorwand [??]. Insgeheim [!?] schmiedet der Russe [?!] Allianzen mit dem Iran und anderen Ländern, die Israel auslöschen wollen.“

      Insgeheim? Woher aber wissen Sie dann das alles? Können Sie (zugängliche) seriöse Quellen für Ihre Behauptungen nennen? Oder üben Sie sich lediglich im Prophezeien?
      ———
      Ach ja, ich möchte Sie noch einiges fragen:
      Wer oder was ist das – „DER RUSSE“? Wie heißt er, dieser Russe? Wo wohnt er? Von wem wird er gesteuert? Mit welchen Ländern – außer dem von Ihnen bereits genannten Iran der Mullahs – schmiedet DIESER RUSSE Allianzen? Hat er Gehilfen? Und wer soll „die Machenschaften“ (welche?) stoppen? Wie beurteilen Sie den Begriff „Verschwörungsgefasel“?
      ———
      Im Voraus vielen Dank für eine aufklärend-ausführliche rationale Antwort.

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  13. Es geht los! Ein neues Zeitalter hat begonnen und das Zeitalter der Mullahs und speziell die Zeit des Ayatollah ist vorbei!

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    1. @ John Wilkerson

      Fangen auch Sie jetzt an, den Propheten spielen zu wollen? Oder verwechseln Sie aus Begeisterung die reale Welt mit Wolkenkuckucksheim?

      „Es geht los! Ein neues Zeitalter hat begonnen . . .“, so schreiben Sie. Das aber klingt nach
      überschwänglicher, tumber KRIEGS-Begeisterung. Oder meinen Sie das ganz anders?

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