Kritik an Huckabee wegen Äußerung zu Grenzen Israels

Von Israelnetz

Der amerikanische Botschafter in Israel hat wegen einer Äußerung zu den Grenzen Israels die Kritik arabischer Staaten auf sich gezogen. Mike Huckabee sagte in einem am Freitag erschienenen Gespräch mit dem amerikanischen Publizisten Tucker Carlson, es wäre in Ordnung, wenn Israel die in der Bibel erwähnten Grenzen vom Nil bis zum Euphrat hätte. Zugleich betonte er, dass Israel nicht danach strebe. Saudi-Arabien kritisierte die Äußerung als „gefährlich“. Vertreter der US-Regierung betonten daraufhin, es handele sich um die persönliche Sicht des Botschafters und nicht um die Politik der USA. (df)

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48 Kommentare

  1. Die persönliche Sicht des Botschafters, bester Botschafter von allen, teilen wir 100%, weil er sagt , dass Israel nicht danach strebe.

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    1. @Alberto
      Huckabee ist der beste Mann in diesem Job.
      Die persönliche Sicht des Botschafters teile ich zu 100%, weil er sagt , dass Israel nicht danach strebe, aber jedes Recht dazu hätte, weil die Grenzen Israels von Gott gesetzt wurden. Den Arabern werden einmal die Augen aus dem Gesicht fallen, wenn Jesus auf dem Ölberg in Jerusalem erscheint und durch das goldene Tor kommt. Dieses haben sie aus Angst davor zugemauert.

      Tucker Carlson hat sich unlängst bei Issac Herzog entschuldigen müssen, weil er ihn öffentlich in ungerechtfertigter Weise mit Epstein in Verbindung brachte. Diesem Mann kann man nicht jedes Wort und deren Auslegung glauben.

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  2. Klar, dass die Welt sich schwer tut, mit den biblischen Grenzen Israels, einschließlich Jerusalem als seine Hauptstadt. Von dort wird der gekreuzigte, auferstandene und wiederkommende Jesus, alle Nationen regieren!
    Lieber Gruß Martin

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    1. ja, das ist die biblische Prophetie !
      Und alles, was in der Bibel (jemals) prophezeit wurde, ist zu 100% eingetreten – und zwar haarklein (wörtlich) – Roger Liebi spricht da von m.E. nach von um die 3.500 Einzelheiten.
      Es ist erfreulich, daß einzelne Politiker sich nicht scheuen, das auch zu sagen !
      Sorry für die, die das nicht hören wollen.

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        1. ca. 3500 bis jetzt – weitere stehen aus – siehe z.B. Offenbarung 6ff.
          Dadurch, daß schon so vieles auch wirklich passiert ist, kann man nur schlußfolgern, das auch „der Rest“ so eintrifft.
          (siehe Auslegungen R.Liebi)

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  3. Nicht nur die arabischen Staaten, auch viele europäische Staaten haben diese Aussage scharf kritisiert. Mehr als 18 UN Staaten kritisieren auch die schleichende Annexion des WJL. Paar Monate nach dem Anfang des Krieges wurde von Israel immer dementiert das es Ihnen um Landerweiterung gehen. Was wir jetzt in WJL sehen ist genau das Gegenteil von dem was Israel am Anfang gesagt hatte.

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    1. @Blub
      Am Anfang von was?
      Am Anfang dachte Israel noch, dass man mit den Palästinensern ebeneinander leben kann.
      Am Anfang haben sich zahlreiche israelische Aktivisten des Friedens für Frieden eingesetzt.
      Am Anfang dachte Israel noch, dass Hamas lt. Trumps Plan bereit sein würde, die Waffen niederzulegen.
      Am Anfang wurde der Anfang zum Ende, als Hamas ein Massaker beging und die Ordnung des Nahen Ostens in ein Chaos führte.
      Von welchem Anfang sprechen Sie? Wenn sich die Realität ändert, ändern sich auch Ziele.

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      1. Und das hat mit der Annexion des WJL genau wie viel zu tun? Man kann nicht immer alles auf andere schieben und meinen man hätte das Recht zu allem. Wir wurden von der Hamas aus dem Gazastreifen angegriffen, dann nehmen wir jetzt ein Teil vom Libanon, das gesamte WJL, die Golanhöhen und einen weiteren Teil von Syrien ein. Joa, wieso? Na weil uns der Iran und die Hamas aus dem Gazastreifen angegriffen haben…

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    2. @ Blub:

      „Paar Monate nach dem Anfang des Krieges wurde von Israel immer dementiert das es Ihnen um Landerweiterung gehen.“

      Ich gehe davon aus, dass dies auch nicht das ursprüngliche Ziel war und glaube der israelischen Seite. Was aber, ganz sicher von mir, vielleicht auch von der israelischen Regierung, unterschätzt wurde, war dieser enorme Judenhass, der sich weltweit Bahn gebrochen hat. Irgendwann einmal habe ich gedacht, „Schaut, dass Ihr so viel Land als möglich bekommt, damit Ihr VOR der nächsten Shoah Eure Leute aufnehmen könnt, wenn es sein muss.“
      Wo können jüdische und/oder israelische Menschen denn in Frieden leben? Sie werden sogar! in Deutschland (Sie erinnern sich, ca. 6.000.000 unschuldige jüdische Menschen wurden von uns ermordet) angegriffen und verfolgt, während Pro-Palästinenser fast überall auf dieser Welt in Sicherheit leben können, zumal sich ihre Glaubensgemeinschaft, auch in Europa, stetig vergrößert.

      Deshalb votiere ich für Pragmatismus. Die Pro-Palästinenser sollten ihr Land verkaufen und mit dem (vielen) Geld woanders neu anfangen; sie sind nicht die ersten Auswanderer auf der Suche nach einem anderen Leben und werden auch nicht die letzten sein … oder eben weiterhin Krieg um Krieg um Krieg beginnen, hin und wieder ein Pogrom (wie am 07.10.23), das sich rächen wird und ihre Kinder und Enkel in einen sinnlosen Tod schicken.

      Meiner Meinung nach sollten die pro-palästinensischen Menschen u.a. nach Europa übersiedeln. Aufgrund ihrer erfreulichen Reproduktionsrate wird ihnen eines Tages Europa „gehören“. Das ist doch auch nicht schlecht.

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      1. Emma, sie basieren auf Vertreibungsideologien die aber sowohl realitätsfern und unsensibel sind, weil die 5 Millionen Einwohner des Gazastreifens und des Westjordanlandes ihr Land für kein Geld der Welt verkaufen werden.
        Deshalb würde ich von ihnen wissen, welche anderen Mittel Sie einsetzen wollen, um diese Menschen zur Auswanderung zu bewegen wenn die sich weigern? Zumal ihre Ideen nicht unsere jüdische werten entsprechen.

        Und nein, ich möchte auf keinen Fall dass weitere Judenhassern nach Europa einwandern.

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        1. @ Gideon Lahav:
          “ … weil die 5 Millionen Einwohner des Gazastreifens und des Westjordanlandes ihr Land für kein Geld der Welt verkaufen werden.“
          Ich bin mir in diesem Punkt nicht sicher und gehe davon aus, es wird wohl von der Höhe des Verkaufspreises abhängen. Pro-Palästinenser haben in „aller Welt“ Freunde, Familie und Bekannte, denen es vermutlich, zumindest in den westlichen Ländern, nicht so schlecht gehen wird, dass eine Auswanderung, gut honoriert, nicht zwangsläufig rigoros abgelehnt werden muss. Des Weiteren denke ich, dass es für Anhänger des Islam doch auch ganz schön ist, in Mekka und/oder Medina zu leben. Mit Geld sind sie auch dort willkommen, falls sie trotz Familie, Freunden und Bekannten nicht in westlichen Ländern leben möchten.

          „Deshalb würde ich von ihnen wissen, welche anderen Mittel Sie einsetzen wollen, um diese Menschen zur Auswanderung zu bewegen wenn die sich weigern?“
          Wenn sie nicht wollen, sollen sie halt bleiben und ggf. weitermachen wie bisher. Wie erwähnt, vernünftig finde ich das nicht, aber das ist nicht meine Entscheidung.

          „Zumal ihre Ideen nicht unsere jüdische werten entsprechen.“
          Da ich weder Jüdin noch Israelin bin, kann ich hierzu vermutlich wenig sagen. Mir geht es um Frieden und ich weiß nicht, ob das mit der gazanischen Regierung, ihren Kämpfern und Unterstützern, auch im Westjordanland, möglich ist.

          „Und nein, ich möchte auf keinen Fall dass weitere Judenhassern nach Europa einwandern.“
          Ich denke, die Judenhasser sollten besser in Europa als in der Region Israel leben … vielleicht lassen sie sich hier einfacher befrieden.

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          1. Emma, ich empfehle ihnen mal die Halacha zu lesen.

            Die Halacha zielt darauf ab, Juden zu einem „heiligen Volk“ zu machen, was auch ein respektvolles Verhalten gegenüber allen Menschen beinhaltet, da alle Menschen nach dem Bilde Gottes geschaffen sind.
            Auch fördert sie im sozialen und gesellschaftlichen Kontext den Frieden und die Koexistenz mit Nachbarn anderer Religionen.

            Deshalb entspricht es nicht unsere jüdische werten, eine andere Gruppe aus irgendeinem Grund aus ihrer Heimat zu vertreiben.

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      2. Ich kann nicht leugnen das der Hass auf die israelische Regierung! (nicht auf Juden im generellen) gestiegen ist. Aber man muss sich hier halt auch immer fragen weshalb? Auf eine Aktion folgt eine Reaktion. Aber auch selbst wenn, begründet das die Annexion vom WJL für Sie? Ist das ein ausreichender Grund die syrischen Golanhöhen und teile von Syrien militärisch zu besetzen? Teile vom Libanon? Oder wie es Huckabee sagt, einfach ALLES an sich zu reißen? Führt das in Ihren Augen zukünftig zu mehr Frieden oder zu mehr Gewalt?

        Wohin kommen wir, wenn wir anfangen Gebiete zu besetzen, weil wir nicht gemocht werden? Was würde passieren wenn Nordkorea, eines der unbeliebtesten Länder in der Weltpolitik, plötzlich beschließt aus Sicherheitsgründen Südkorea und andere Nachbarn teilweise zu besetzen?

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        1. @Blub
          „Ich kann nicht leugnen das der Hass auf die israelische Regierung! (nicht auf Juden im generellen) gestiegen ist.“
          Es ist eine Lüge, dass der Hass nur der israelischen Regierung gilt. Sie ignorieren, was bei den so genannten pro-palästinensischen Demonstrationen geschrien wird; Sie ignorieren, was bei Angriffen auf Juden gerufen wird; Sie ignorieren die Charta der Hamas; Sie ignorieren die Charta der PA; Sie ignorieren den Vorschlag für die „Verfassung von Palästinina; Sie ignorieren die Aussagen von F.Albanese; Sie ignorieren … Vieles. Das ist ganz klar gegen „die Juden“ gerichtet.
          —-
          Wie kommen Sie darauf, Israel mit Nordkorea zu vergleichen? Nordkorea ist nicht einem „Tod den Nordkoreanern“ und „das Land muss Nordkoreanerfrei sein“. Sie ignorieren … und Sie machen es bewusst!
          —-
          Zur Annexion:
          1. meines Wissens gibt es keine Annexion von Gebieten, die nicht jetzt schon unter israelischer Kontrolle sind, die also nicht zu Gebieten C gehören. Inwiefern das juristisch als Annexion zu bewerten ist, sollte man nicht die UN beurteilen lassen. 😉
          2. Schauen Sie in die Historie des so genannten Westjordanlands. Sie werden finden, dass tatsächlich zuerst Palästinenser auf Gebieten Häuser gebaut haben, in denen es nicht erlaubt ist. Es wurde sogar von PA gestützt und gefördert. Wo war und ist da Ihr Aufbegehren? Wo das von UN, EU etc.? Immer wird gegen Israel, gegen die Juden gehetzt. Wenn diese sich beschweren, wird das ignoriert. Ich mag das Vorgehen der israelischen Regierung bezüglich Judäa und Samaria nicht; aber ihr Verhalten wundert mich nicht.

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        2. @ Blub:
          „… das der Hass auf die israelische Regierung! (nicht auf Juden im generellen) gestiegen ist.“
          Wenn dem so wäre,würden keine nicht-israelischen,jüdischen Mitbürger in Deutschland/Europa angegriffen.

          „Auf eine Aktion folgt eine Reaktion.“
          Korrekt.Vielleicht wird sich die pro-palästinensische,arabische Seite „irgendwann einmal“ darauf besinnen,nicht,wie seit 80 Jahren mit Krieg,Ablehnung jeglicher Verhandlungsangebote,Terroranschlägen,Pogrom am 07.10.23 usw. zu reagieren.Das würde mich freuen.Bedauerlich,dass auch der Verhandlungsvorschlag von Ehud Olmert (2008) keine gute Basis schaffen konnte.An Israel lag es meines Wissens nach (wieder einmal?) nicht.

          „… syrischen Golanhöhen …“
          Die Kontrolle über die Golanhöhen sollten auf jeden Fall noch lange Zeit (ggf. gegen Bezahlung?) bei Israel verbleiben.Die Alternative ist Ihnen bekannt und weshalb Israel die Golanhöhen „übernommen“ hat,sicherlich auch.

          „Oder wie es Huckabee sagt, einfach ALLES an sich zu reißen?“
          Das hat er so nicht gesagt.

          „Teile vom Libanon?“
          Mir ist nicht bekannt,dass Israel den Libanon besetzt hat.Israel tut das,wofür die UN und die libanesische Regierung zuständig wären,die ihre Zusagen nicht einhalten/eingehalten haben.Ob die UN und die libanesische Regierung nicht ausreichend befähigt sind oder nicht wollen,kann ich nicht einschätzen.

          „Wohin kommen wir,wenn wir anfangen Gebiete zu besetzen,weil wir nicht gemocht werden?“
          Ich wünschte wirklich,es ginge nur um „nicht gemocht werden“ und nicht darum,Israel zu vernichten und jüdisches Leben auslöschen zu wollen.

          Keine Zeichen mehr.

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  4. Herr Dobat,die biblischen Grenzen Israels sind aber nicht maßgebend für die gegenwärtige
    Situation. Wir sollten da realistisch bleiben und erst einmal abwarten ob sich der kurz bevorstehende Waffengang noch vermeiden lässt. Abgesehen davon hätten die Bewohner
    besagter Gegenden auch ein Wörtchen mitzureden, und auch die Israelis wissen sehr genau, daß ein solcher Brocken, selbst wenn es machbar wäre, ein paar Nummern zu groß ist.

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    1. Lieber Klaus, letztendlich sind sie maßgebend – das ist wichtig – das gelobte Land, welches Jahwe seinem Eigentumsvolk versprochen hat – und die Welt wird staunen. Der allmächtige Gott hält alle seine Versprechen.
      Lieber Gruß zu Ihnen Martin

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      1. Sagen Sie mal, Herr Dobat, können Sie nicht lesen? Oder ignorieren Sie die Argumente anderer einfach ?
        Ich schrieb von der Gegenwart, nicht der Zukunft.

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  5. Kritik zu Grenzen Israels. Wie auch. Sagt nicht die Bibel, der Gott weiß den Anfang und das Ende! Oder? Karin

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    1. Genau das, Karin, der Ewige hat den Anfang gemacht und das Ende bestimmt.
      Das Dazwischen reibt er uns nicht unter die Nase, das müssen wir selbst bewerkstelligen, zwar mit ein wenig Unterstützung hin und wieder, aber der ganze Rest ist unser Ding, ungeachtet aller Propheten, wie ich schon mehrfach sagte.
      Oh, ich vermute, diese meine Aussage wird harsche Kritik ernten,,aber mein Ding ist der Glaube, nicht Religion.
      Und wenn mich jetzt jemand fragt warum ich dann überhaupt Jude bin, so sage ich weil ich als solcher geboren bin und mich so definiere, weil ich das Gefühl der Nähe zum Ewigen als getaufter Christ nie so verspürt habe denn als Jude. Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen.
      SHALOM

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  6. Wer Religion als Grundlage für Politik missbraucht, steuert geradewegs auf eine Katastrophe zu. Herr Huckabee hätte von dieser Provokation absehen sollen. Diese angeheizten religiösen Spannungen gefährden die Sicherheit der gesamten Region.

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    1. @Gideon Lahav, ich gebe Ihnen recht, dass wir Gottes Wort nicht missbrauchen dürfen für jeweilige Politik. Wir dürfen aber auch nicht vergessen, dass die Bibel das Kursbuch für Israel und die Nationen ist, und sich jedes Wort erfüllen wird. Jerusalem ist die Stadt Gottes – des alleinigen Gottes -„Groß ist der Herr und hoch zu rühmen in der Stadt unsres Gottes, auf seinem heiligen Berge“ (Ps. 48) – und Jesus Christus (Jahwes Sohn) wird von Jerusalem die Nationen regieren.
      Lieber Gruß Martin

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      1. Der moderne Staat Israel ist eine parlamentarische Demokratie mit einem säkularen Rechtssystem und hat keine formelle Verfassung, die allein auf der Bibel basiert

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        1. Lieber Gideon Lahav, wenn Jesus regiert, wird es bestimmt keine parlamentarische Demokratie sein. Die Bibel beschreibt uns das sehr genau, ist natürlich noch Zukunft. Lieber Gruß Martin

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      2. Verehrter Untertan, ich unterschreibe vollumfänglich das von Herrn Gideon Lahav gesagte.
        Wo Politik hinführt, welche im Namen einer diktatorisch genutzten Religion durchgeführt wird, sehen wir aktuell, u.a. täglich im Iran; wir können die Resultate einer solchen Politik auch sehen und erkennen, wenn wir die letzten 1900 Jahre christlich geprägter Politik hier in Europa wie auch in Nord- und Südamerika betrachten. Da erkennen Sie nichts, absolut nichts von einem moralisch genutzten „Kursbuch“. Sie erkennen nur eine im Namen und im Zeichen des Kreuzes, ausgehend von den judenhassenden Texten im sogenannten Johannes-Ev. und den Schriften der Kirchenväter, welcher sich in ihrer Brutalität gegen anders Denkende nicht durch den damaligen Zeitgeist erklären lassen- gegen jegliche vorhandene oder sich eingebildete gegnerische Gruppierungen, d.h. gegen Menschen mit anderen Glaubensvorstellungen wie Juden und Muslime, aber auch gegen Gruppierungen mit anderen christlichen Auslegungen, – in brutalster Art und Weise durchgeführte Ausrottungs- und Vernichtungspolitik.
        Hoffen wir gemeinsam, dass das von Paulus konzipierte Konstrukt eines „Jesus“,- nicht identisch mit dem jüdischen Nationalisten und militanten Bekämpfer der römischen Besatzungsmacht und ihrer jüdischen Handlanger, Jeschua Ben Josef – egal wer diese Rolle dann spielen soll, nie wieder in Jerusalem Macht ausüben wird, sonst hätten wir, geschichtlich gesehen, wieder Verhältnisse wie zu Zeiten der Krenzfahrer, jedenfalls keine positive Erwartungen für dann lebende Juden zu erwarten.
        Shalom und Ihnen alles Gute.

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        1. Sehr geehrter Herr Peter Boas Ben Avraham.
          Ich hatte in dem Zusammenhang im Forum, wo auch Sie beteiligt waren, schon einmal einen link mitgeteilt.
          Der Artikel lautete:
          „Ist das Johannes-Evangelium antisemitisch?“
          Veröffentlicht am 20.12.2014 vom Bibelbund, aufrufbar über die Artikelüberschrift.
          Der Artikel, der auf die verschiedensten Quellen und Aussagen kritisch einging, kam zu einem anderen Schluss, was ich über das damals Geschriebene hier nicht noch einmal kurz ergänzen möchte.
          Erwähnenswert ist nämlich noch eine Parallele bei Josephus, der deshalb sicherlich nicht als Gegner des jüdischen Volkes verstanden werden kann.

          Aus dem Artikel:
          „Eine Parallele für einen eingegrenzten Gebrauch des Begriffes finden wir bei Josephus,9 der häufig solche als „die Juden“ bezeichnet, die gegen Rom kämpfen (vgl. Weatherly 1992:14). Und sicher wäre es falsch, Josephus, dessen Biografie und dessen Werke eine tiefe Verwurzelung im Judentum beweisen, als Gegner des jüdischen Volkes zu verstehen. Gleiches gilt auch für den Verfasser des JoEv und sein Werk.
          9 Vgl. Josephus, Jüd.Krieg 2,466; 5,109f etc. ↩

          Ein weitere Schlussfolgerung darin:
          „Wer dem JoEv Judenfeindschaft, Antijudaismus oder Antisemitismus vorwirft, trägt eine moderne rassistische Fragestellung erst in den Text hinein.“

          Goggeln Sie gern nach dem Artikel. Dort sind auch zahlreiche Literaturangaben aufgeführt.
          Freundliche Grüße

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          1. @Peter B. B Avraham
            Sehr geehrter Herr Avraham.
            In Vielem werden Sie Recht haben. Darüber hinaus wäre es schön, wenn wir eine klitzekleine Schnittmenge finden könnten. Und zwar dahingehend, dass weder die Tora, noch das Johannes-Ev. als judenfeindlich einzustufen ist. Wäre das aus Ihrer Sicht in Ordnung?

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          2. Sehr geehrter Herr Avraham,

            vielen Dank für Ihr feedback. Mir persönlich ging es eigentlich nur um den erwähnten Punkt JoEv. Wenn man einer sauberen und guten Quelle „Gift“ beimischt – was in früher Christenheit über die erhobene Feindschaft gegenüber den Juden unstrittig geschehen ist – so dürfen wir uns über die Jahrhunderte langen Verwerfungen … nicht wundern.
            Wir hatten es hier mit Personen zu tun, die dem Geist des Alten als auch des Neuen Bundes nicht gefolgt sind. Ich denke dabei auch an die Nächstenliebe.

            Sicherlich müssen wir aber auch hier zwischen wissenschaftlichen bzw. historischen Erkenntnissen und „Meinung“ unterscheiden. Dass das JoEv judenfeindlich sei, ist wissenschaftlich, besser gesagt historisch, nicht haltbar. Genausowenig, dass dann auch die Tora dessen beschuldigt werden könnte, und ebenso wenig, dass Israel einen Genozid begangen habe.
            Ich mag kontroverse Diskussionen (und Bücher) – wozu auch Ihre Kommentare gehören – und hätte mir hier eine Vertiefung gewünscht.
            Bedenken Sie bitte auch, dass hier beteiligte Personen gar nicht mehr in einer „Kirche“ drin sein könnten und schon deshalb nicht zwingend in Konflikt geraten müssen.

            Ich freue mich auf Ihren nächsten Beitrag.
            Und noch ergänzend. Es kamen auch Beiträge von mir nicht durch. Es besteht kein Anlass, das persönlich zu nehmen, wobei ich mir eigentlich gewünscht hätte, manchen Hasskommentar unserer Widersacher nicht lesen zu müssen.
            Mit freundlichen Grüßen und den besten Absichten

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        2. Peter B.B. Avraham
          So viele Worte hätte ich nicht verschwendet, nichts für ungut.
          Aber unser geistliches Kursbuch sind die Torah und die Halacha, nicht eine christliche Bibel, deren Inhalte uns mit aller Macht übergestülpt werden soll. Wann wird das endlich mal begriffen ?
          Und unser Weg zum Ewigen ist nicht schlüpfrig vom Blut zahlloser gemordeter ,,Ungläubiger“ und Andersgläubiger, getötet in barbarischen Religionskriegen.
          Wir zwingen niemanden auf unseren Weg zum Ewigen, es mag ein jeder seinen eigenen Weg finden.
          Ich denke, darin gehen wir beide und auch Gideon Lahav, Jerusalem, Am Israel chai und weitere jüdische Foristen konform.
          SHALOM

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          1. Fortsetzung
            In Jesus Christus, wird die Liebe Gottes sichtbar, wie sie vielfach im AT/Tora angekündigt wurde, zum Beispiel Jesaja 1,18 „So kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der Herr. „Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden“ – Dieses Liebesangebot Gottes ist so kostbar. Paulus hat nicht das Konstrukt eines „Jesus“ konzipiert, sondern durfte den lebendigen Gott gewaltig erleben, als er auf dem Weg zur Christenverfolgung war, und er Jesus begegnete, und dann ein feuriger Nachfolger Jesu wurde.
            Ich bin mir sehr sicher, dass noch viele Juden und auch Heiden, den Retter Jesus Christus kennen lernen werden.
            Er wird mit Sicherheit wiederkommen, und von Jerusalem sein Friedensreich aufrichten. Dann wird die Herrlichkeit Gottes, Gerechtigkeit und Frieden aufgerichtet werden. So wünsche auch ich Ihnen alles Gute, in der Liebe Gottes.
            Martin

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          2. Unserer beider Quellen (Tora … und NT) erlauben keine Barbarei. Ja, und eure Gemeinschaft setzt sich in Sachen einer „verfälschenden und mörderischen Umsetzung“ des positiv Gesagten in den Quellen vom Rest der Welt tatsächlich vollkommen ab. Und es waren nicht nur die Religionskriege.
            KI zeigte mir vorhin unaufgefordert an (abgekürzt):
            „Gesamtzahl aller Kriegstoten über alle Zeiten: Nennung der Gesamtzahl der Kriegstoten über die gesamte Menschheitsgeschichte nicht möglich. Schätzungen reichen von 150 Millionen bis über 1 Milliarde Menschen. Eine andere Berechnung, die Kriege, Hungersnöte und kriegsbedingte Krankheiten über die gesamte Geschichte hinweg einbezieht, kommt auf schätzungsweise 1,64 Milliarden Todesopfer.“
            Shalom

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        3. Liebe Redaktion, bitte prüfen Sie nochmal meinen Kommentar. Ich wurde angesprochen und würde gerne antworten, vielen Dank im Voraus!

          Sehr geehrter Herr Peter Boas Ben Avraham, erlauben Sie mir Ihnen zu antworten. Im Iran erleben wir das „teuflische“ Gegenstück von dem Echten – wie es kommen wird. In Europa und anderen Nationen, auch wenn sie sich christlich/kirchlich nannten, waren es immer menschliche Konstrukte. Die Kirchen haben sehr viel Leid mit der christlichen Botschaft gestiftet, das ist eine traurige Wahrheit.
          Die Bibel, die Tora und auch das neue Testament, ist Gottes Wort, inspiriert durch den Geist Gottes, deswegen habe ich keinen Zweifel an der Wahrheit dieses Buches.
          Gottes Wort, auch das Johannes-Ev., hat keine judenhassenden Texte, es ist die biblische Wahrheit, die von Kirchenführern missbraucht wurde, um ihre eigenen Interessen zu legitimieren.
          Lieber Peter Boas Ben Avraham, Nachfolger Jesus, die ihr Leben dem Herrn Jesus übergeben haben, sind niemals Menschen, die andere ausgrenzen oder schlimmeres. Jünger Jesu lieben die Juden und würden ihr Leben für sie geben, und sie aufnehmen, wenn sie wieder, in den Nationen gejagt werden.
          Fortsetzung folgt

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          1. Hallo Herr Lothar, Hallo Herr Martin/Untertan, Herr Klaus,
            ich habe mir erlaubt – vollkommen wissenschaftlich und auch in interreligiösen Gesprächen unstreitig, Ihnen zu antworten, Leider – wie in den Zeiten der Inquisition, der NaziZeit, der Phase der UdSSR wurde meine Antwort nicht veröffentlicht.
            Ich werde mir nach diesem Eindruck überlegen, nochmals an diesen Diskussionen teilzunehmen, für Kinderspielereien bin ich mir zu Schade.
            Ihnen alles Gute. Shalom.

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  7. Bin Salman, hat er etwas gegen freie Meinungsäusserungen? Was geht Saudi Arabien Israels Grenzen an? Die haben ihre Religion und das Grab ihres Propheten.

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  8. Einfach zuhören wenn es offen gesagt wird!
    Seine Worte: „I’d be fine If they took it ALL“

    Erst Ted cruz, jetzt Huckabee. Nicht schwer zu erraten das Lindsay Graham der nächste ist.

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    1. @Ludovico
      Die Meinung Huckabees ändert sich nicht, indem Sie es auf Englisch wiederholen. Seine Sichtweise ist aus biblischer Sicht zu verstehen, die auf seinem evangelikalen Glauben beruht. Er sagte aber dazu, „wir sprechen über das Land, in dem der Staat Israel HEUTE lebt und in dem er Frieden will. Sie versuchen nicht, Jordanien, Syrien, den Irak oder irgendein anderes Land zu erobern. Sie wollen ihr Volk schützen.“
      Das genau will die israelische Regierung und ist nach dem Massaker der Hamas nur allzu verständlich.

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  9. Mister Huckabee hat es voll verstanden. 👆Das, was er ankündigt wird Gott erfüllen, ob Menschen bibeltreu sind oder nicht. ….Vom Nil bis zum Euphrat gehört Israel. Viele Ländereien wird Gott hinzufügen, zur festgesetzten Stunde im Friedensreich und niemand wird wagen, etwas dagegen zu haben. Es wird plötzlich geschehen. Verzögerung bedeutet bei Gott nicht Ablehnung. Eine Summe aus Gehorsam, Verzicht und göttlichem Timing. Was der Himmel bestimmt, kann niemand rückgängig machen. Ich wundere mich, dass Menschen gegen biblische Wahrheiten aufbegehren, wo wir alle doch den Segen Gottes bitter nötig haben.

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  10. Es ist meine Erfahrung seit vielen Jahren. Israel musste keinen Eroberungsfeldzug erzwingen. Die erzwungenen Kriege seiner Feinde brauchte Gott dazu Seinem anvertrauten Volk, Sein (Gottes) Land, anzuvertrauen. Rückgabe oder Autononomie-Abgabe von Land brachten beiden Völker viel Leid. Es ist doch sehr interessant zu beobachten, wie Gott zu Seinem Eigentumsvolk steht.

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    1. Dieser Tucker ist doch schizophren, wurde der schon mal untersucht ? Meines erachtens gehört der in eine geschlossene Anstalt.

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  11. Wenn morgen Trump den Iran bombardieren lässt, interressiert niemand mehr ,was Huckabee gesagt hat, sondern ob die Sraße von Hormus offen bleibt.

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  12. Ich unterstütze Mike Huckabee ! Der Frieden mit Ägypten und die 1979 an Ägypten zurückgegebenen Gebiete sind für beide Seiten wichtig, aber wir brauchen eine Stimme, die mal „auf den Putz haut“ im Sinne eines biblischen Israels Judäa und Samaria sind biblisches Kernland und ich bin GEGEN die Zwei-Staaten-Regelung. Diese müssten ja auch alle ablehnen, die sich zurückbesinnen an die Zeit von Jesus, der ja im Römisch besetzten Israel eben NICHT in zwei Staaten lebte und viel wanderte.
    Mike Huckabee ist einer jener Christen, die mich an den Pfarrer erinnert, der sehr viel Herz für Israel hatte, mir viele Informationen gab und im Februar 2011 diese Welt verließ. Ich habe VIELE GUTE Pro-jüdische Christen in Berlin-Reinickendorf kennenlernen dürfen.
    Osloer Abkommen ist miserabel im Gegensatz zu Camp David 1979. Und wir müssen ALLE an die WAHRHEIT glauben, nur mit STÄRKE können wir Biblischen die Zukunft erreichen.
    Gott wird Israel wieder groß und stark machen, und der ehemalige Fernseh-Pfarrer Mike Huckabee kennt die Bibel sehr genau ! Ein guter Mann !

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  13. Wieder einmal wird hier über Religionskriege im Namen des Christentums geschrieben. Ich empfehle dazu das Buch von Manfred Lütz: „Skandal der Skandale“. Er räumt mit vielen pauschalen „Verunglimpfungen“ auf – historisch sauber belegt.

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