Israelin aus Jericho evakuiert

Von Israelnetz

Palästinensische Sicherheitskräfte haben eine Israelin am Donnerstagabend in Jericho gesichtet und von dort umgehend evakuiert. Die Frau war laut Medienberichten in der Innenstadt unterwegs. Jericho befindet sich in der Zone A des Westjordanlands und ist damit für Israelis eigentlich gesperrt; ein Aufenthalt stellt ein zu großes Risiko dar. Die Sicherheitskräfte übergaben die Frau den israelischen Behörden. Diese ermitteln nun, warum sie sich dort aufhielt und wie sie dorthin gelangt ist. Die Behörden wiesen erneut darauf hin, dass die Zone A für Israelis gefährlich und daher verboten ist. (df)

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15 Antworten

    1. Liebe Christin, wie wahr. Ich war einmal vor zig Jahren in Jericho. Wollte in den Felsen die “ Bebauung“ sehen, aber war froh, wie ich wieder draußen war. Nie mehr. Nur Männer. Sah keine Frau. Aber ich sagte, wäre Deutsche. Vergiss es, die Kritiker gegen Israel äußern sich nur gegen IL und nur pro Pal. Schönes Wochenende. Shabbat Shalom. Uns geht es gut hier im neuen Land.

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    2. Ich erinnere mich an eine Zeit, als man , als Israeli oder als Tourist, in Jericho, Nablus, Hebron und Bethlehem spazieren gehen konnte. Israelische Siedler (ja genau, die ganz Bösen) boten Waren auf den Märkten an, Israelis aus dem Kernland suchten Spielcasinos in WJL auf (seinerzeit waren Glücksspiele in Israel verboten). Viele arabische Einwohner profitierten vom Tourismus. Nach Ausbruch der ersten Intifada war Schluss mit lustig. Vorsicht : ich behaupte nicht, dass zuvor alles paletti war, natürlich gab es Konflikte. Aber global ging es den „Palästinensern“ zumindest wirtschaftlich besser als jetzt.

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  1. Bei dieser Meldung verspüre ich Erleichterung. Gut, dass die palästinensischen Sicherheitskräfte die Israelin gesehen hatten und sie den israelischen Behörden übergaben. Kooperation ist möglich, das macht Hoffnung!

    Natürlich verstehe ich nicht, warum die Palästinenser so versessen darauf sind, ihre Gebiete von Juden frei zu halten. Sie könnten beim Blick in die Geschichte Israels und seiner Eroberer merken, dass es sich nicht lohnt, Gottes auserwähltes Volk zu bekämpfen! (Hinweis: der Konjunktiv ist gemeint, Möglichkeitsform)

    Außerdem sollen die Palästinenser sich mal mit den Leben der israelischen Araber in Israel befassen, dann würden sie merken, wie es ihnen unter israelischer Kontrolle gehen würde. Den die israelischen Araber sind nirgendwo ausgeschlossen: sie können als Richter arbeiten, als Ärzte, als Knesset-Abgeordnete (das israelische Parlament) und in weiteren angesehene Berufen.

    Den Israelis ist im krassen Gegensatz dazu nicht einmal der Zutritt zu Zone A gestattet bzw. erwünscht!

    Doch das wird sich auch wieder ändern, denn da es keinen Palästinenserstaat geben kann, wird der Allmächtige eine andere Lösung finden. Und Seine Lösung ist so viel besser als alle menschlichen Lösungen!!

    Schabbat schalom uBracha, am Israel haJekar!
    (einen friedlichen und gesegneten Ruhetag [morgen], geliebtes Volk Israel!)

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  2. Glück gehabt, das hätte auch schief gehen können und wir könnten die Geiselschleife gleich wieder anstecken. Das Verhalten dieser Frau ist verantwortungslos und lebensgefährlich.
    Zone A ist für israelische Zivilisten laut Abkommen und Vertrag No go Area.
    SHALOM

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  3. Die Gründe für den Aufenthalt der Frau können vielfältig sein. Vielleicht hat sie in Jericho einen Mann per Internet kennengelernt oder sie wollte einfach nicht wahrhaben, dass Jericho so gefährlich ist.

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  4. Gibt es eine Zone A auch für Palästinenser, die sich an jedem beliebigen Ort der Welt unbehelligt aufhalten können?

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  5. Sagen wir es mal so, Albert, solange sie sich friedlich verhalten und nicht mit ihrem Status hausieren gehen, können die sich meinethalben aufhalten wo sie wollen. Wie gesagt, solange die keinen Krakeel veranstalten.
    SHALOM

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    1. Ja, Klaus, wir haben das in Berlin, Rom, London, Paris, New York gesehen wie sich die Palästinenser
      friedlich und ohne Hass verhalten haben…

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    2. @ Klaus:

      „… solange sie sich friedlich verhalten … können die sich meinethalben aufhalten wo sie wollen.“

      Pardon, lieber Klaus, aber „friedlich“ reicht mir nicht. Ich erwarte Respekt und Höflichkeit auch gegenüber Frauen, Juden und LGBTQIA+. Das erwarte ich von anderen ebenso und mache für Pro-Palästinenser und Israel-Kritiker in der Hinsicht keine Ausnahme.

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  6. Bevor hier weiter spekuliert wird, ist es doch angebracht sich einmal das OSLO-Abkommen anzuschauen. Meines Wissens sind dort die einzelnen Zonen detaillierter Vertragsbestandteil. Es ist immer hilfreich sich bestehende Vertrag in Erinnerung zu rufen, die wohlgemerkt ungeachtet ob es einen Palästinenser Staat geben wird oder nicht.

    Es wäre doch interessant, dass die Reaktion die entsprechenden links zur Verfügung stellt.

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  7. Ich finde es richtig super, dass die Frau unversehrt übergeben wurde. Natürlich frage ich mich, was diese Frau dort wollte, obwohl sie doch wahrscheinlich wusste, wie gefährlich es für sie werden könnte.
    Ich war selbst schon in Jericho, und mit mir wurde sehr freundlich umgegangen. ich finde es so sehr schade, dass sie nichts gemeinsames suchen. Ich bin mir sicher, dass sie zusammen sehr stark wären, die Palis und die Israelis.

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