Dienst an den Armen

Die Johanniter-Unfall-Hilfe, erkennbar an dem markanten achtspitzigen Kreuz, ist das Ordenswerk des Johanniterordens. Seine Ursprünge finden wir im Heiligen Land.
Von Gundula Madeleine Tegtmeyer

Unter Johanniterorden – mit vollem Namen Balley Brandenburg des Ritterlichen Ordens Sankt Johannis vom Spital zu Jerusalem – versteht man heute die evangelische

Ordensgemeinschaft, die 1538 aus der Ballei Brandenburg des Ritterordens der Johanniter oder auch Hospitaler hervorging. Dieser geht auf ein bereits einige Jahrzehnte vor dem Ersten Kreuzzug – Aufbruch gen Jerusalem war im Jahr 1096 – von italienischen Kaufleuten in Jerusalem gestiftetes Hospital zum Heiligen Johannes zurück.

Der Johanniterorden ist der protestantische Zweig der im 11. Jahrhundert in Jerusalem gegründeten und nach dem Ersten Kreuzzug in einen Ritterorden umgewandelte Gemeinschaft der „Johanniter“, auch „Hospitaliter“ genannt. Die Johanniter kommen allen Menschen unabhängig ihrer Religionszugehörigkeit zur Hilfe. Die katholische Entsprechung ist der Malteserorden mit seinem Malteser Hilfsdienst.

Aus Pilgerhospital hervorgegangen

Der Johanniter-Orden ging aus einem 1048 erstmals erwähnten Pilgerspital, dem Muristan, hervor, das von Kaufleuten aus Amalfi bereits lange vor dem ersten Kreuzzug gestiftet worden war. Dieses war Johannes dem Täufer geweiht, wovon sich der Name Johanniter ableitet. Pilger und Pilgerinnen stellten einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar, ihr Schutz und ihre Pflege kam allen Anrainern des Mittelmeerraumes wirtschaftlich zugute. Die Versorgung der Kranken wurde durch Ordensbrüder übernommen.

Muristan ist ein Viertel im christlichen Viertel der Jerusalemer Altstadt, dessen Name sich vom persischen Wort bimaristan ableitet. Es bedeutet „Krankenhaus“ oder „Hospital“ und ist eng mit der Pflege von Pilgern während der Kreuzfahrerzeit verbunden. 1972 wurde in der Nähe der protestantischen Erlöserkirche ein kleiner Garten angelegt, er beherbergt einen Gedenkstein.

Foto: Gundula M. Tegtmeyer
Der Gedenkstein erinnert an das einstige Pilgerhospital

Als Ordensgründer gilt der Selige Gerhard Tonque (um 1040–1120). Er war der Leiter der Spitalsbruderschaft, die das Pilgerhospital in Jerusalem betrieb, als der Erste Kreuzzug im Jahr 1099 Jerusalem eroberte. In der Folgezeit gewann die Spitalsbruderschaft erheblichen Zulauf.

Unter Raimund von Puy (1120–1160), er folgte auf den Ordensgründer, vollzog sich 1120 bis 1140 der Wandel von der Spitalbruderschaft zum geistlichen Ritterorden. Unter ihm weitete sich die Betätigung des Ordens von der Pflege und Beherbergung der Pilger schrittweise auch auf deren militärischen Schutz aus. Als Vorbild hierfür diente der junge Templerorden. Im Jahr 1882 wurde auf diesem Gelände eine Augenklinik errichtet, die sich die hingebungsvolle Arbeit der mittelalterlichen Johanniter zum Vorbild nahm. In den Jahren 1949 bis 1960 wurde die Klink in das angrenzende Watson-Haus verlegt.

Tradition der mittelalterlichen Armutsfrömmigkeit

Der Johanniterorden war ursprünglich kein militärischer Orden, seine Mitglieder standen in der Tradition der mittelalterlichen Armutsfrömmigkeit. Sie strebten danach, dem armen Christus durch Übernahme verachteter Tätigkeiten möglichst ähnlich werden zu können, vergleichbar der Christus-Nachfolge, die Franziskus von Assi später lehrte.

Angehörige hochstehender Schichten aus Europa kümmerten sich in Jerusalem und später auch in Europa um die Kranken und Aussätzigen und sahen in ihnen die Herren: die Herren Kranken, die zugleich den Herrn Jesus Christus repräsentierten. Damit orientierten sie sich am Matthäusevangelium 25,40. Darin ist im Gleichnis vom Weltgericht beschrieben, dass Jesus Christus sagt:

Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan. (Elberfelder Bibel)

Das markante achtspitzige weiße Kreuz der Johanniter symbolisierte ursprünglich eine Bewegung mit den Werten Barmherzigkeit und Nächstenliebe inmitten von Gewalt und Krieg, ein mittelalterlicher Vorläufer des Roten Kreuzes.

Elemente einer Ost-West-Synthese

Im Jahr 1054 hatten die Lateinisch sprechenden Christen ihre Trennung von Byzanz erklärt und hofften auf eine Vereinigung unter römischer Ägide. 1099 eroberten westliche Kreuzfahrer Jerusalem, woraufhin die Lateiner das griechische Patriarchat nach Konstantinopel auswiesen und fortan selbst die juristische und spirituelle Verwaltung Jerusalems übernahmen. Die Mehrheit der Christen und Christinnen vollzog keine so strenge Trennung, so auch nicht Meister Gerhard. Die Verehrung der byzantinischen Kunst und Liturgie lebte fort, mehr noch: In jener Zeit wuchs ein christliches Erbe, das Elemente einer Ost-West-Synthese in sich trägt.

Das Kreuz der Johanniter ist solch ein byzantinisches Vermächtnis. Der Orden war mit dem oströmischen Christentum in Verbindung gekommen, wo das gleichschenklige achtspitzige Kreuz schon über 500 Jahre vor der Gründung des Johanniterordens geführt wurde.

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Von den fast neunzig Herrschaftsjahren der Kreuzfahrerkönige in Jerusalem (1099–1187) war Raymond du Pay bis zu seinem Tod um 1160 vierzig Jahre lang Großmeister des Ritter- und Hospitalerordens vom Heiligen Johannes zu Jerusalem, kurz Johanniter genannt. In jener Zeit vollzog sich eine stärkere Anbindung an Rom und an die fränkischen Könige, die „Lateinisierung“ schritt voran. Immer mehr Pilger und Pilgerinnen besuchten die Heiligen Stätten.

Aus Gerhards Spitalbruderschaft wurde unter Raymund du Pay ein besser organisierter Orden mit einer eigenen Regel. Der Johanniterorden orientierte sich fortan an monastischen Strukturen und hatte Niederlassungen, sogenannte Kommenden, auch in Europa und entlang der Pilgerwege.

Die früheste Beschreibung des ersten Hospitals stammt vom deutschen Pilger Johannes von Würzburg. Er besuchte Jerusalem etwa 1160 und beschrieb, dass es gegenüber der Grabeskirche nach Süden hin eine Kirche gebe. Sie sei zu Ehren von Johannes dem Täufer neben einem Hospital gebaut worden, das bis zu 2.000 Kranke aufnehme, Frauen wie Männer. In seinem Bericht lesen wir:

„… ist ein Hospital angeschlossen, welches in seinen verschiedenen Gebäuden eine Vielzahl von Schwachen und Kranken sammelt, pflegt und wiederherstellt, was einen hohen Kostenaufwand bedeutet. In der Zeit, in der ich selber dort war, betrug, wie ich von den dienenden Brüdern selbst erfuhr, die Zahl der Kranken bis an die zweimal Tausend. Sie waren so schwer von Krankheit geplagt, dass manchmal innerhalb eines vollen Tages mehr als 50 Tote hinausgetragen werden mussten. Aber immer und immer wieder kamen noch mehr hinzu. … Es entfaltete sich eine so unübersehbare Wohltätigkeit dadurch, dass Armen, welche um Brot baten, gegeben wurde, auch wenn sie außerhalb des Hauses blieben.“

Weiter berichtet Johannes von Würzburg:

„Was kann ich sonst noch sagen? Im Haus selbst werden so viele Menschen mit Nahrung verpflegt wie außerhalb, zusätzlich zu den endlosen Liebesgaben, die täglich den Armen gegeben werden, die von Tür zu Tür um Brot betteln gehen und nicht im Hause übernachten, so dass die ganze Summe der Ausgaben sicher niemals, selbst nicht von den Verwaltern und Bediensteten, kalkuliert werden könnte. Zusätzlich zu all diesen Geldern für die Kranken und Armen kommen die Ausgaben für die verschiedenen Türme und Teile des Hauses dazu, in denen viele Menschen ausgebildet werden in allen möglichen militärischen Übungen zur Verteidigung des Landes durch die Christen gegen die Übergriffe der Sarazenen.“

Sarazenen ist ein Begriff, der ursprünglich einen im Nordwesten der arabischen Halbinsel siedelnden Volksstamm bezeichnete. In der Folge der islamischen Expansion wurde er in lateinischen Quellen und im christlichen Europa als Sammelbezeichnung für die muslimischen Völker, die ab circa 700 nach der Zeitrechnung in den Mittelmeerraum eingedrungen waren, verwendet.

Geschichtswissenschaftlich ist dieser Begriff nicht korrekt, es handelt sich dabei um einen „asymmetrischen Gegenbegriff“. Zudem ist häufig nicht klar, welche muslimische Macht konkret gemeint ist, ob Fatimiden, Ziriden, Abbasiden et cetera.

Die Bezeichnung wurde seit der Spätantike sukzessive erweitert, zuerst auf die übrigen arabischen Stämme der vorislamischen Zeit (Eusebius, Hieronymus), und dann im Laufe der kriegerischen Auseinandersetzungen mit maurischen und arabischen Armeen in Europa. In dieser erweiterten Bedeutung wurde das Wort seit der Zeit der Kreuzzüge aus dem Griechischen und Lateinischen auch in die europäischen Volkssprachen übernommen, meist mit einer negativen Konnotation.

Entfernung vom byzantinischen Jerusalem

Nach dem Sieg über das Byzantinische Reich und der Eroberung Konstantinopels durch den osmanischen Sultan Mehmet II. im Jahr 1453 schwand die Nähe zum byzantinischen Jerusalem. Im Ordenskapitel von 1489 gab Großmeister Pierre d‘Aubusson dem Ordenskreuz eine spirituelle Bedeutung:

„So sollen die Ritter vom Hospital, indem sie mit frommem Eifer sowohl die eine als auch die andere dieser Pflichten erfüllen, auf Ihrem Gewande das Kreuz mit acht Spitzen tragen, damit sie eingedenk sind im Herzen, das Kreuz Christi zu tragen, geschmückt mit acht Tugenden, die sie begleiten.“

Bereits das amalfitische Stadtwappen trägt das gleichschenklige achtspitzige Kreuz. Es ist das Kreuz der Byzantiner, das die Kaufleute für ihre Stadtwappen und die Schilder ihrer Ritter übernommen hatten. Gerhard trug es als gebürtiger Amalfiter und Raymond du Pay als Ausdruck seiner Loyalität gegenüber den ursprünglichen amalfitischen Eigentümern des Hospizes.

Das gleichschenklige Kreuz mit sich verbreiternden Balkenenden ist das Symbol der byzantinischen Kirche und generell des Ostens. Auch das Gemmenkreuz hat hier seinen Ursprung. Ein Gemmenkreuz (lateinisch Crux gemmata) ist ein mittelalterliches Kreuz, das mit Edelsteinen und Perlen besetzt oder mit Filigran versehen ist. Die Vierung im Zentrum wird als Ort des Christushauptes gedeutet und ist besonders kostbar ausgestattet. Hier befindet sich in der Regel die Kreuzreliquie.

Kreuz des Ostens setzte sich durch

Das Balkenkreuz repräsentierte die Westkirche und ihren Träger. Die europäischen Ritter brachten das Kreuz Roms mit sich. Ihre Versuche, den Osten zu lateinisieren, sind gut belegt. Der Johanniterorden benutzte nach 1099 noch beide Kreuze, beim Ordenskreuz setzte sich der Osten und somit das byzantinische Kreuz durch.

Einige Gelehrte nehmen an, dass es die Normannen waren, die das achtspitzige Kreuz einst in das süditalienische Amalfi brachten. Münzfunde belegen die Übernahme des achtspitzigen Kreuzes durch die alte Seerepublik ab dem Jahr 1080.

Dies erklärt, dass Mönche, die das von den Amalfitanern in Jerusalem gegründete Krankenhaus zur Versorgung der Pilger im Heiligen Land leiteten, dieses Symbol verwendeten. Aus diesem Krankenhaus und dem Kern von Mönchen unter der Leitung von Bruder Gerhard entstand der Orden des Heiligen Johannes, das achtspitzige Kreuz trägt den Namen „Kreuz des heiligen Johannes“.

Foto: Gundula M. Tegtmeyer
Die acht Spitzen symbolisieren die Seligpreisungen in der Bergpredigt

Mit dem Ende des Königreichs von Jerusalem im Jahr 1291 zog der Johanniterorden zunächst nach Rhodos (1310) und dann weiter nach Malta (1530). Dort bekam das Symbol, das ihn seit seiner Gründung kennzeichnete, den Namen „Malteserkreuz“.

Seine acht Spitzen symbolisieren die acht Seligpreisungen in Matthäus 5,3–10 (Bergpredigt),  sie beschreiben den Gegenentwurf zum irdischen Glück. Sie verheißen jenen das Himmelreich und göttliches Handeln, die arm vor Gott, sanftmütig, barmherzig oder reinen Herzens, Trauernde, Hungernde nach Gerechtigkeit, Friedensstifter und Verfolgte um Christi willen sind. Damit zeigen sie ein neues Verständnis von Gottes Herrschaft. 

Die Spitzen stehen zudem für die acht Tugenden, die ein Ordensmitglied besitzen muss: Treue, Frömmigkeit, Freimut, Mut, Ehre, Verachtung des Todes, Solidarität mit den Armen und Kranken, Achtung vor der Kirche. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es von vielen Ritterorden übernommen und in die Wappen von Militärregimentern und zivilen Verdienstorden aufgenommen.

Acht Bibelworte zur Orientierung

Wilhelm-Karl Prinz von Preußen (1958–1999), 36. Herrenmeister, gab dem achtspitzigen Kreuz durch seinen Hinweis auf acht Bibelworte eine weitere Bedeutung. Das Kreuz steht für die Orientierung an G´ttes Liebe (Markus 12,30): Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft!

Hinzu kommt die Orientierung an G´ttes Geboten (Micha 6,8): Er hat dir mitgeteilt, Mensch, was gut ist. Und was fordert der HERR von dir, als Recht zu üben und Güte zu lieben und einsichtig zu gehen mit deinem Gott?

Auch grenzenloses G´ttvertrauen ist eine Richtschnur (Psalm 23):

Ein Psalm. Von David. Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er lagert mich auf grünen Auen, er führt mich zu stillen Wassern. Er erquickt meine Seele. Er leitet mich in Pfaden der Gerechtigkeit um seines Namens willen. Auch wenn ich wandere im Tal des Todesschattens, fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über. Nur Güte und Gnade werden mir folgen alle Tage meines Lebens; und ich kehre zurück ins Haus des HERRN für immer.

Der Dienst an den Herren Kranken ist, wie schon gesehen, ein weiterer Faktor. Ein Hinweis auf geistliche und karitative Verantwortung findet sich in Lukas 12,48:

Wer ihn aber nicht wusste, aber getan hat, was der Schläge wert ist, wird mit wenigen geschlagen werden. Jedem aber, dem viel gegeben ist – viel wird von ihm verlangt werden; und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man desto mehr fordern.

Als Vorbild gilt ferner die Demut Johannes des Täufers (Johannes 3,30): Er muss wachsen, ich aber abnehmen. (Elberfelder Bibel).

Bewahrung vor Selbstüberschätzung gehört ebenfalls zu den Orientierungspunkten (Lukas 17,10): So sprecht auch ihr, wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist: Wir sind unnütze Sklaven; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren.

Philippus ist ein weiteres Rollenmodell (Apostelgeschichte 8,26): Ein Engel des Herrn aber redete zu Philippus und sprach: Steh auf und geh nach Süden auf den Weg, der von Jerusalem nach Gaza hinabführt! Der ist öde.

Kaum Informationen über Gründer

Es gibt aus dem Mittelalter kaum Überlieferungen vom Leben einzelner Personen. So erfahren wir nur wenig über Gerhard Tonques, den Gründer der Spitalbrüderschaft der Johanniter. Ein Satz ist überliefert, wohl ein Zitat von ihm selbst:

Unsere Bruderschaft wird unvergänglich seien, weil der Boden, auf dem diese Pflanze wurzelt, das Elend der Welt ist; und weil – so G´tt will – es immer Menschen geben wird, die daran arbeiten wollen, dieses Leid geringer, dieses Elend erträglicher zu machen.

Meister Gerhard wurde um 1040 geboren und starb vermutlich um 1120. Als die Kreuzfahrer Jerusalem 1099 eroberten, lebte Gerhard bereits einige Jahre in der Stadt. Spärliche Quellen lassen darauf schließen, dass er aus Amalfi stammte, einer seinerzeit unabhängigen und wohlhabenden Stadt.

Im Jahr 848 unterstützte Amalfi mit seiner Flotte Papst Leo IV. im Kampf gegen die Muslime. Als die muslimischen Überfälle zunahmen, unterstützte Amalfi die Christen im Heiligen Land.

Die heute aktiven Johanniter-Ritter sind Ehrenritter, Rechtsritter oder – als höchste Stufe und oft mit Leitungsbefugnissen ausgestattet – sogenannte Kommendatoren. Als 37. Herrenmeister führt S.K.H. Dr. Oskar Prinz von Preußen den Johanniterorden seit 1999. Er ist der Urenkel von Kaiser Wilhelm II.

Internationale Unfallhilfe

Der Johanniterorden ist Träger der international arbeitenden Johanniter-Unfall-Hilfe, der Johanniter-Hilfsgemeinschaften, der Johanniter-Schwesternschaft sowie von Krankenhäusern und weiterer Pflegeeinrichtungen. Die Johanniter-Stiftung ist die zentrale Gemeinschaftsstiftung für alle Gliederungen, Einrichtungen und Werke des Ordens.

Du sollst Gtt lieben von ganzem Herzen und Du sollst Deinen Nächsten lieben wie Dich selbst. Darauf basierend formuliert die Ordensregel: Der Johanniter lässt sich rufen, wo die Not des Nächsten auf seine tätige Liebe und der Unglaube der Angefochtenen auf das Zeugnis seines Glaubens warten.

Die Wahrung des byzantinischen Kreuzes bezeugt die Treue des Johanniterordens zu seiner amalfitischen Gründungsgeschichte und den Ordenswerten.

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2 Antworten

  1. Der Artikel hier über die Johanniter ist sehr interessant. Ich kannte bis jetzt nur den Begriff Johanniter als Hilfsorganiastion.

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  2. Johannes von Würzburg: „Was kann ich sonst noch sagen?“ Und was kann ich, Ella, sonst noch sagen?“ Es ist seit Jahrhunderten ein unheimlich gutes Wirken, was sie Träger dieses Ordens tun. Sie reden nicht nur, sie handeln im Glauben und Auftrag des Herrn Jesus Christus. Und sie geben die Liebe, von der sie leben, liebend an andere weiter. Alles Gute für Ihre Arbeit!

    Dass sie von den Marburgern verwaltet werden, wusste ich nicht. Herzlichen Dank Frau Tegtmeyer für Ihren informativen Artikel. Grüßle von Ella

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