Herzog: Das iranische Volk sehnt sich nach Veränderungen

Von Israelnetz

Der israelische Präsident Jizchak Herzog hat beim Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums in Davos betont, er hoffe auf Veränderungen im Iran. Das Volk verdiene ein besseres Leben, frei von Unterdrückung, sagte er am Donnerstag in einem Gespräch mit dem indisch-amerikanischen Journalisten Fareed Zakaria. Das Regime sei sehr fragil. Indes bekundete Herzog seine Verwunderung darüber, dass Künstler, die sonst Israel kritisieren, zu den Vorgängen im Iran schweigen. „Das zeigt die große Heuchelei um unseren Verteidigungskampf.“ (df)

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9 Kommentare

  1. Herzogs, nicht unsere Verwunderung (wir haben das immer gewusst) darüber, dass Künstler, linke Künstler natürlich, zu den Vorgängen im Iran schweigen.

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    1. @Albert Nola
      Recht hast du! Ob sich wohl Blubi,Ludovico oder Brigitte dazu äußern möchten? Ich glaube Nein. Geht ja nicht um Israel und Gaza. Die armen Palis. Ist doch egal was mit den Iranern wird…..

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  2. Lieber Herr Präsident Herzog,
    Nicht nur die Künstler schweigen. Aber ich gebe Ihnen Recht, Künstler schweigen immer öffentlich und nicht für sich allein. „Die lautesten Stimmen, die nicht aufhören wollten, über Gaza zu sprechen, sind jetzt still.“ (Khosro Isfahani)
    Auf Kundgebungen sehen wir nicht nur iranische Flaggen, immer sind israelische dabei. Nahezu jeder Israeli steht zum iranischen Volk. Das schafft in den Köpfen der Menschen ein verzerrtes Bild, welches die Menschen im Westen vom Iran ohnehin schon haben. Israelis werden mit den Iranern gleichgesetzt. So gewinnen Kritiker Israels den Eindruck, wenn man sich auf die Seite der Iraner stellt, gäbe man damit die Unterstützung zu den Palästinensern auf. Und da ist man den Palästinensern einfach näher, aus Hass an den Juden und weil man bei ihnen einen „Schuldigen zum Anfassen“ hat. Greta Thunberg und Angelina Jolie gingen nicht aus Nächstenliebe nach Gaza, sondern um während und nach ihrem Besuch Israel als schuldig zu erklären.
    Und viele Menschen sind vielleicht auch überfordert, weil sie sich in Bezug zum Nahen Osten nicht gut genug auskennen.
    Ich wünsche dem Iran einen Umsturz, eine Demokratie, in der Freiheit zu Lebensfreude führt.

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  3. Ich würde mir wünschen, dass die Bevölkerung durchhält und es alleine schafft, das Regime zu stürzen. Denn wenn sie es allein schafft, wird sie auch die Kraft haben, etwas Neues aufzubauen.

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    1. Das stimmt, aber dafür ist das Mullah-Regime viel zu bestialisch, als dass die Bevölkerung dies erreichen kann. Dieses Regime hat selbst Söldner aus der Hisbollah rekrutiert, hat welche aus Afghanistan und dem Irak geholt. Mit klarem Auftrag: schlachtet mein Volk.

      Und gewisse Zeitgenossen schweigen dazu. Die, die es wunderbar finden, dass das Mullah-Regime den Judenmord der Hamas und Hisbollah bezahlt. Aber zu den Geschehnissen im Iran kein einziges Wort finden.

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      1. Das muss ich hervorheben: „Die, (gewisse Zeitgenossen) die es WUNDERBAR finden, dass das Mullah-Regime den Judenmord der Hamas und Hisbollah bezahlt“

        Ah so, wäre es nur der primitive Komödienschreiber, bliebe uns da schon das Lachen im Halse stecken.
        Aber es ist kein Commedian, der seine Bühnengäste mit schleimigen Witzen erheitern möchte.
        Redaktion: Bitte veröffentlichen. Unterstellung von Freude an Judenmord ist keine Einbahnstraße

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