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35 Kommentare
„Der Vorfall werde untersucht.“
Ja ja!
Wenn die Israelis nicht von ägyptischer Seite über den Auftrag informiert gewesen sein sollten, ist das nachvollziehbar.
Und wenn man Aufnahmen in Gaza machen will ist eine Drohne durchaus nützlich für journalistische Recherchen, es mag sich also tatsächlich um ein tragisches Missverständnis gehandelt haben.
In diesem Falle trügen sowohl Ägypter wie auch Israelis eine Mitschuld daran.
Mehr möchte ich dazu nicht sagen, vorerst.
Mittlerweile sind das nun über 200 Fälle mit diesen tragischen Missverständnissen bei dem Journalisten ums Leben gekommen sind. Selbst der gutgläubigste wird iwann stutzig.
Welche von diesen abermaligen Untersuchungen haben je zu einem Ergebnis geführt?
Bei dem Vorfall mit den Rettungskräften welche von IDF Soldaten durchgesiebt wurden, wurde ein Fehler eingeräumt, danach unter den Teppich gekehrt. Welche Folgen gab es für die Einheit ?
„Und wenn man Aufnahmen in Gaza machen will ist eine Drohne durchaus nützlich für journalistische Recherchen, es mag sich also tatsächlich um ein tragisches Missverständnis gehandelt haben.“
In Anbetracht dessen, dass Drohnen gegenwärtig auch für Waffenschmuggel eingesetzt werden, noch Angriffe auf die israelische Kriegspartei (hinter der gelben Linie) verübt werden und zwischendurch „Scharmützel“ stattfinden, ist es wichtig, solche Drohnen-Flüge vorher mit beiden Waffenstillstands-Parteien abzusprechen und sich abzusichern. Dass ein NGO-Fahrzeug nicht zur Legitimierung ausreicht, ist meiner Meinung nach entsprechend der Erfahrungen naheliegend.
@ja, Ludovico,
Objektive Wahrheitssuche ist immer sehr aufwendig, kann Jahre dauern und endlose Schubladen füllen.
Zumal in diesem Fall die nötigen Zeugen mittlerweile verstorben sind und leider nicht mehr angehört werden können.
@Brigitte
Spätestens seit dem 20. getöteten Journalisten, kann ich ihre Meinung nicht mehr teilen. Bald werden wir die 300 erreicht haben.
Mir fehlt schlicht die „ideologische Überzeugung“, jeden toten Journalisten zu behandeln als ware es der erste.
Das kein internationaler Journalismus zugelassen wird, bekräftigt meine Meinung.
Ludovico – Sie haben mich falsch verstanden.
Bereits zum Zeitpunkt Frau Von der Tann war von 337 getöteten Journalisten in Gaza die Rede.
@Brigitte
Ich dachte wirklich, Sie würden an eine Aufarbeitung glauben. Sie haben vollkommen Recht; nachdem ich es ein zweites Mal gelesen habe, habe ich es auch verstanden.
Der Teil über Ideologie ist jedoch keineswegs an Sie gerichtet. Sie behandeln die Realität nicht wie einen Teilzeitjob, daran habe ich keinen Zweifel.
Ich hoffe, Sie können mir meine Dummheit verzeihen.
In welchen heißen Kriegsgebieten auf der Welt werden Journalisten zugelassen? Wenn ich es richtig verstanden habe, lassen weder Russland noch Ukraine unabhängige Journalisten bis hinein in die Frontlinie zu.
Könnte es sein, dass an Israel höhere Maßstäbe als an andere Staaten angelegt werden?
Welchem Risiko für Leib und Leben sind unabhängige Journalisten in von der Hamas (oder anderen Terror-Organisationen) kontrollierten Gebieten ausgesetzt?
Können nur ‚Journalisten‘ auf der Gehaltsliste der Hamas (und anderer Terrororganisationen – oder Diktaturen) gefahrlos berichten?
Was ist mit den Nachweisen der IDF anhand von ihr entdeckter Gehaltslisten der Hamas, auf denen Mitglieder stehen, getarnt als Journalisten, Ärzten, humanitären Helfern? (siehe ‚ZDF-Korrespondenten‘ im Gaza-Streifen)
Ich habe viele Fragen in alle Richtungen, jedoch eine grundsätzlich positive Einstellung zum Staat Israel wie auch zu unserem Staat – mit allem Guten wie auch manchen Kritikpunkten. Aber für eines habe ich mich entschieden: Ich vertraue Nachrichten und Informationen aus einem demokratischen Staat mehr als von einer Terrororganisation und Sympathisanten.
In einer Demokratie kann ich eine Regierung neu wählen. Im Gaza-Streifen (wie auch im Iran) geht das nicht. Israel ist der einzige demokratische Staat im ganzen nahen und mittleren Osten.
Deswegen werden auch Vorfälle in Israel untersucht und das Ergebnis veröffentlicht, selbst wenn es gegen den Staat oder einen seiner Bürger ausfällt.
Das war leider schon immer so. Was andere Länder dürfen hat Israel bleiben zu lassen. Nennt man Doppelstandard.
Risse in der Pali-Front. Da kommt Freude auf !
Antonia: da freut sich die Le Penn Fraktion echt falsch.
@ Ludovico
„Ich hoffe, Sie können mir meine Dummheit verzeihen“
Seien Sie getrost, ich bin mir ganz sicher, Brigitte, als einer Ihrer größten Fans, wird das sicherlich mit voller Hingabe tun. Ihr Eifer, Sie in Ihren Ansichten zu unterstützen, lässt keinen anderen Schluss zu.
„Zumal in diesem Fall die nötigen Zeugen mittlerweile verstorben sind und leider nicht mehr angehört werden können.“
Was ich u.a. schwierig finde, ist die Vermischung von „Nothilfebehörde“ und „Journalismus“. Waren es Nothelfer/Mitarbeiter einer NGO oder Journalisten?
Nothelfer/Mitarbeiter einer NGO werden vermutlich eher nicht unabgestimmt mit Drohnen hantieren bzw. es nicht deren Job und gefährdet ihre eigentliche Arbeit, die darin besteht, anderen Menschen zu helfen, die sie dadurch zusätzlich in Gefahr bringen.
Einer der drei getöteten Menschen erstellte für das in Gaza tätige Medienhaus Smart Media (es ist nicht! das Medienhaus, mit dem das ZDF zusammenarbeitet(e?) und Hamas-Mitarbeiter beschäftigte) Drohnenaufnahmen. Lt. anderen Medien lag dem Beschuss die Steuerung einer Drohne zugrunde, da die Drohnennutzung wohl nicht mit den beiden Waffenstillstands-Parteien abgestimmt war. Sollte das stimmen, war es sicherlich sehr riskant, in einem Waffenstillstands-Gebiet, in dem auch Angriffe und Waffenschmuggel mithilfe von Drohnen durchgeführt werden, eine Drohne ohne Genehmigung beider Parteien fliegen lassen zu wollen. Das darf man ja nicht einmal bei uns in Friedenszeiten so ohne Weiteres überall.
Ich hoffe, wir werden erfahren, was die Hintergründe dieses Vorfalls sind, auch um die Vorurteile auf beiden Seiten nicht weiter zu festigen.
Journalisten bei israelischem Angriff im Gazastreifen getötet. Kann passieren.
@ Alberto, nur die falsch-programmierten Drohnen sind schuld – und so ganz ohne jede Absicht, natürlich.
Selbst Meloni würde toben – in Italien!
@Brigitte
Die europäischen Politiker, leider auch unsere geliebte Giorgina Meloni, haben von der wirklichen Lage dort keine blasse Ahnung, kennen die arabische Mentalität kaum und fragen sich, warum die Hamas nicht kapituliert und warum die Hamas immer noch so stark ist. Meine Ehefrau und ich selbst wissen warum.
Seit dem gazanischen Angriff auf Israel am 07.10.23 hat der Beruf „Journalist“ für mich eine andere Bedeutung bekommen (davon abgesehen, dass sich ohnehin jede/r Journalist nennen kann). Selbstverständlich habe ich auch bereits davor immer mal nachgesehen, welcher Journalist wo akkreditiert ist, weil das ja durchaus ein Hinweis auf Seriosität sein kann. Wenn ich in Gaza etwas von Journalisten höre, schießt mir mittlerweile sofort der Gedanke durch den Kopf, ob es ein „richtiger“ Journalist war oder ein Mitarbeiter der gazanischen Regierung. Zumal ich mir auch nur schwer vorstellen kann, dass Journalisten in Gaza sich negativ über die dortige Regierung und ihre Kämpfer äußern bzw. gegen diese Material sammeln und nicht regierungs-genehme Inhalte veröffentlichen können.
Israel-Kritiker und Pro-Palästinenser sehen das aber vermutlich anders.
Shalom,-Ludovico+Brigitte@-Jeder weiss,ob Journalist oder Normalo:Wenn man in ein Kriegsgebiet geht,egal aus welchem Grund auch immer muss man mit dem schlimmsten rechnen.Egal auf welche Weise!!! Somit hat sich die Frage der Schuld erledigt,nämlich Besserwisserei oder Dummheit!!! Jerusalem
@Jerusalem
Ich bin voll auf deiner Seite! Denn wer sich in Gefahr begibt…..
Weißt du was ich noch viel schlimmer finde? Unsere Freunde werden ja der Israel-Kritik nicht müde. Aber was sagen Sie zum Iran? Es wurde schon oft auf IN berichtet. Und hat da irgendeiner von unseren Freunden ne Meinung zu geäußert, das das Volk dort für seine Freiheit kämpft? Wieviele dort durch das Regime getötet wurden? Sehr gerne ins Gesicht und in die Augen geschossen! Aber dazu kommt nix,nada,null. Also geht es denen nur darum,Israel zu vernichten. Und da sind alle Worte vergebens.
Viele Grüße aus Berlin!
Manu
@Manu
Was Sie nicht wissen: Internationale Presse kennzeichnet sich gut sichtbar mit Oberkörper-Schutzträgern mit dem Hinweis vorne und von hinten: PRESSE.
Presse ist geschützt durch internationale Vereinbarungen und gilt als eine Vierte Gewalt, weil sie unabhängig bleiben muss von jedwedem Regierungs- Sprechern.
(Grundgesetz)
Aber danke f. Ihre Fürsorge der Beobachtung, wer was und zu welchem Thema schreibt. „Ges…..schnüffelei“ würde ich niemals dazu sagen, behüte!!
Das iranische Volk muss sich von Theokratie befreien. Aber auch von Sanktionen und ausländischem Einfluss auf Öl u. Gasvorkommen! Verstehen Sie bestimmt.
Denken Sie mal nach: WER hat weibliche Selbstbestimmung in Iran und wer hat dem Zwang weiblicher Bekleidungsvorschriften jahrzehntelang NICHT widersprochen?
Väter. Brüder. Neffen. Cousins. Männliche Verwandte oder Opas, Omas und so weiter. Die Patriachaische, also die männlich-geprägte Gesellschaft.
Meiner Meinung nach wird im Iran ebenso wie in Afghanistan und vielen anderen islamischen Staaten ein Krieg gegen Frauen geführt. Ich bin dankbar für jeden Mann, der sich dem entgegenstellt, obwohl er vordergründig etwas zu verlieren hat.
Besonders am Iran finde ich, dass dort jüdische Menschen anscheinend weniger verfolgt werden als weibliche Menschen. Meist ist es ja eine Kombi der Verfolgung von jüdischen, weiblichen und LSBTIQ+-Menschen.
@ Manu:
„Aber was sagen Sie zum Iran?“
Dass die Kritik von Seiten der Linken (die ja meist Israel-Kritiker und Pro-Palästinenser sind) am Iran bzw. den Vorgängen dort verhalten ist, verstehe ich insofern gut, als Linke die Mullahs bei ihrer Machtergreifung unterstützt haben (gedankt wurde es ihnen wie bekannt nicht) und auch in Bezug auf Gaza erneut auf der Seite derer stehen, die vom Iran nicht nur unterstützt werden, sondern die auch ein ähnliches Regierungssystem etablieren wollen. Ich persönlich sehe jetzt auch keinen Unterschied darin, ob man Menschen unterstützt, die LSBTIQ+Personen von Dächern werfen (Gaza) oder an Baukränen aufhängt (Iran).
Es ist meiner Meinung nach sehr schade, dass viele linke Menschen aus der Shoah und ihrer späteren Unterstützung der Mullahs im Iran die Schlüsse gezogen haben, die ihnen erlauben, sich nun erneut auf die Seite von Judenmördern, LSBTIQ+Feinden und Frauenfeinden zu stellen. Dabei tragen Linke meiner Meinung nach sonst in so vielen Fällen ihr „Herz auf dem richtigen Fleck“. Ich finde es tragisch.
@Jerusalem
„Systematisch“ ist das Wort was die Situation beschreibt.
Es gibt noch Menschen die ihre zionistische Politik nicht mitgehen, auch nicht bereit sind für diese Politik die Realität zu verbiegen.
@Jerusalem
„Somit hat sich die Frage der Schuld erledigt,nämlich Besserwisserei oder Dummheit!!!“???
Sie sollten mal einen Gang runter schalten!!
Angesichts der Tatsache ,dass während des Vietnamkrieges ( 1955-1975) 63 bis 135 Journalisten ums Leben kamen, erscheint mir die Zahl der in Gaza getöteten Journalisten doch ziemlich hoch.
Und das hat nichts mit „Besserwisserei and Dummheit“ zu tun.
Ich bleibe skeptisch, was die journalistischen Qualitäten dieser drei Leute angeht, bis etwas,bewiesen ist.
Wer bei seiner „journalistischen Arbeit “ Drohnen einsetzt, spielt mit seinem Leben.
Tja, und normalerweise arbeitet ein Journalist nicht mit Drohnen. Und woher hat er sie. Vielleicht vom Arbeitgeber Hamas und Al Jazeera?
Hat man eigentlich bei den toten Journalisten die rausgerechnet, die auf der Hamas-Mitgliederliste standen. Mit Sicherheit nicht, ist wie bei den übrigen Toten, wo die Terroristen auch als „armes Opfer“ mitgezählt werden. Hat man wohl in andern Kriegen nicht so gehabt, dass sich Journalisten mit einer Seite verbrüdern.
Im Übrigen@Brigitte,das hätte ich fast vergessen. Ich schnüffle nicht,ok! Dies ist ein Forum,in dem ich Kommentare frei lesen darf. Und das Menschen wie Sie sich nicht zum Iran äußern ist nicht nur mir aufgefallen. Die meisten Reporter,die auf den Kundgebungen für den Iran hier in D waren,fragten Wortwörtlich: wo sind eigentlich die Schreihälse,die in Massen auf die Straße gegangen sind für die armen unterdrückten Palis? Die Israel Genozid vorwerfen,obwohl Israel angegriffen wurde. Und Menschen in Israel nicht nur als Geiseln genommen wurden,sondern bestialisch ermordet wurden. Wo ist jetzt bei den Iranern deren Liebe zu Menschenrechten? Das alles zeigt,es geht denen nicht um Menschenrechte,sondern um Israel. Es zu vernichten. Und das sind nicht meine Worte. Aber Recht haben alle Reporter und Journalisten,die das gesagt haben.
Richtig, Manu. Wenn man gegen Israel vorgehen kann, strömen alle Hasser auf die Straße. Beim Mullahregime wird geschwiegen. Aber die bezahlen ja auch die Hamas, das entschuldigt ja alles.
Und schnüffeln wie es Brigitte behauptet, braucht man nicht. Es war leider nicht zu übersehen, wer geschwiegen hat.
@Christin
Mein erster Teil zu Brigitte wurde nicht gesendet. Vielleicht war ich zu ehrlich? Aber egal,der 2. Teil kam ja wenigstens.
Liebe Grüße Manu
@Manu – eigentlich sind wir beide beim falschen Thema.
Nein, Sie schnüffeln nicht, das hatte ich schon ausgeschlossen. Es ist Ihr gutes Recht zu schauen, ob ich zum Iran etwas bemerke. Aber warum machen Sie sich die viele Arbeit? Und ziehen doch Ihre vorsichtigen Schlüsse daraus.
Natürlich bemerke ich Ihre Zirkelschlüsse zwischen der iranischen Situation der Bevölkerung (gerechter Widerstand) und dem (ungerechten?) Widerstand der paläst. Bevölkerung.
Woran dieses mittelalterlich geführte System der Turbanträger dann doch bald scheitern wird – dafür gibt es viele Gründe, die hier nicht benannt werden, das ist eben noch komplizierter als die „meisten Reporter“ überhaupt wissen oder aussprechen. Sollte der Iran an seinem Ende aber in die falschen Hände kommen anstatt in die eigenen – darüber hat der ex-Iraner Herr Kervani oder Herr Kermani? einiges gesagt
@ Brigitte
Ist es tatsächlich für Sie so schwer, erst einmal ganz unmissverständlich deutlich und kompromisslos die bestialische Abschlachtung so vieler opponierender, vorwiegend junger, engagierter, hoffnungsvoller Iraner durch das Terror-Mullah-Regime zu verurteilen? Um dann erst, im zweiten Schritt, darüber nachzudenken, welches politische System sich nach der Entmachtung im Iran etablieren könnte? Und sich schließlich erst danach für die ein oder andere Alternative auszusprechen?
Nein, Sie verzichten lieber auf Ersteres, um sich angesichts der in ihren Augen „komplizierten“ Lage nicht auf die eine oder andere daraus möglicherweise erwachsende Konsequenz festzulegen. Hartgesotten ignorant ist noch die mildeste Bezeichnung, die mir für Ihren Eiertanz einfällt.
Wir werden von keinem aus der Brigitte-, Blub-, Ludovico-Fraktion eine klare Verurteilung bezüglich der Verbrechen im Iran erhalten. Ihre ganze Energie konzentrieren sie darauf, von den Gräueltaten anderer abzulenken, um immer wieder nur Israel als vermeintlichen Aggressor anzuklagen und in den Fokus zu rücken. Dieses sich windende Ringen zum Erhalt ihrer stereotypen Doppelstandards bezüglich Israel ist zunehmend unerträglich.
Und nicht nur die bestialischen Verbrechen des Mullah-Regimes am eigenen Volk werden von ihnen entweder völlig ausgeblendet oder durch Ablenkung auf „Nebenkriegs-Schauplätze“ relativiert.
Von ihnen ist auch keine sich empörende Entrüstung und Anklage zu hören bezüglich der Vorgänge in Syrien, wo Drusen, Jesiden, Aleviten etc. aktuell ungebremst von der Welt verfolgt und ermordet werden. Auch die Situation der Kurden, welche uns seinerseits so dankenswert die „Drecksarbeit“ im Kampf gegen den IS abgenommen haben und nun von uns im Stich gelassen werden, bewirkt bei ihnen keine emotionale Anteilnahme.
Einzig und allein immer nur Israel und seine vermeintlichen Vergehen werden von ihnen mit wahrer Inbrunst und Leidenschaft angeklagt und verurteilt.
Diese „Nahost-Experten“ und selbsternannten Kämpfer für Wahrheit und Gerechtigkeit sind auf allen Augen blind, wenn es nicht um die Diskreditierung allein von Israel geht.
Eigentlich ist es von daher völlig sinnlos, sich weiter mit ihnen zu beschäftigen. Aber die Notwendigkeit, ihren in die Welt getragenen verzerrenden Narrativen entgegenzutreten, um Uninformierte zu schützen, zwingt leider dazu.
Der 07.10.23 hat vieles grundlegend bei mir verändert. U.a. auch meinen Blick auf den Beruf des Journalisten, auf ÖRR, BBC, sogar DIE ZEIT (einst respektabel) hat gefälschte Fotos verwendet usw.. Jeder Tote ist zu bedauern, allerdings frage ich mich, wenn Journalisten ohnehin bereits parteiisch sind, weshalb müssen sie dann noch vor Ort tätig sein. „Geschichten erzählen“ und Bilder/Videos/Collagen dazu fertigen, können sie auch in der Sicherheit von zu Hause aus.
Erschüttert hat mich nicht nur die Einseitigkeit der Berichterstattung zu Gunsten der Gaza-Hamas-Iran-Huthi-Hizbollah-u.a.-Kriegspartei, sondern auch die direkte Zusammenarbeit von Journalisten mit den Kämpfern der gazanischen Regierung, ebenso wie mit den Tätern des 07.10.23 und deren Unterstützer. Wenn ich richtig informiert bin, wurden sogar Geiseln bei Journalisten festgehalten.
Den Tod der unschuldigen Journalisten, deren Anzahl ich nicht einschätzen und die vermutlich niemand verbindlich wissen kann, bedauere ich, wie ich jedes unschuldige Opfer in einem Krieg bedauere. Ich hoffe, es ist Gaza eine Mahnung, keinen erneuten Krieg mehr zu beginnen.
Tragisch, sollte es so passiert sein. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass, wie allen bekannt sein dürfte, viele dieser „Journalisten“ zur Hamas gehören und sich einfach Presse-Westen umhängen, um sich freier bewegen oder Stellungen der IDF auskundschaften zu können. Auch vor Ambulanzen machen sie ja nicht halt. Und dann heißt es wieder, Israel hätte gezielt Sanitäter angegriffen. Altbekannte Muster, die nur noch von den Dümmsten und oder Ignorantesten geglaubt werden.