Jüdischer Sektenführer wegen Kindesmisshandlung zu Haftstrafe verurteilt

Von Israelnetz

Das Bezirksgericht Jerusalem hat am Donnerstag einen Anführer der jüdischen Sekte „Lev Tahor“ zu zwei Jahren Haft verurteilt. Laut Anklageschrift war Elasar Rumpler an der Misshandlung eines Zehnjährigen beteiligt. Im Jahr 2020 war er entgegen der Auflagen aus Israel nach Lateinamerika ausgereist. Ende 2024 wurde er in Guatemala festgenommen. Dort befreite die Polizei auch 160 Kinder aus den Fängen der Sekte. Diese gründete der antizionistische Rabbiner Schlomo Helbrans 1988 in Jerusalem. Aus Furcht vor strafrechtlicher Verfolgung zog „Lev Tahor“ mehr als 30 Jahre von Land zu Land. (eh)

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5 Antworten

  1. Das hat nun wirklich nichts mit Antisemitimus zu tun. Solche Auswüchse sind auch von den anderen Religionen bekannt. Interessant daran ist allerdings, daß Israel sich selber um derlei Machenschaften kümmert und es nicht nur den Behörden des jeweiligen Staates überlässt, mit solchem Dreck aufzuräumen. Nichts desto trotz nehmen sie natürlich auch die Hilfe der betroffenen Staaten dafür in Anspruch.
    SHALOM

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  2. Lev Tahor zu zwei Jahren Haft verurteilt, Misshandlung eines Kindes. Hier ergeben sich drei Fragen. Misshandlung als Strafe parlamentarisch nicht erlaubt! Aus Vergnügen? Gehört in die Psychiatrie, gestörtes Verhalten. Neigung zur Brutalität. Pädophilie? Angeblich irreparable. Gebot: Keine Nähe zu Kindern! Ich selbst mag ich nicht Kinder in Badeanstalten nackt rumlaufen zu sehen. Nicht nur. Passierte hier im Sommer in der Stadt zwei Mal voll Menschen, ich sprach die Mütter darauf an. Sie schauten mich überrascht an. Eben, eine Bildung ist auch Bildung. Karin

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  3. Der Name dieser fundamentalistischen Sekte ist eine Lüge. Lev Tahor – reines Herz, nennen sich diese pädophilen Schweine.
    Mögen sie alle bestraft werden und die Opferkinder liebevoll, therapeutisch betreut werden.

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    1. @Am Israel chai
      Nein, diese ultra-orthodoxe Sekte hat kein reines Herz, meine Liebe, genauso wenig wie manch andere Fundamentalisten, die ihren Mitgliedern jegliches Selbstwertgefühl rauben. Die Lev Tahor-Sekte lässt ihre Mitglieder stundenlang zum Gebet niederknien und sie verlangen von Frauen das Tragen von Burkas. Das ist kein jüdischer Glaube, sondern Machtgehabe. Deshalb werden sie auch als „jüdische Taliban“ beschrieben.

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