Innenminister Strobl dankt Einsatzkräften nach Spiel gegen Maccabi Tel Aviv

Von Israelnetz

Nach dem Europa-League-Spiel zwischen dem VfB Stuttgart und Maccabi Tel Aviv hat der baden-württembergischen Innenminister Thomas Strobl den Einsatzkräften gedankt. Sie hätten ein überwiegend friedliches Fußballspiel-Geschehen sichergestellt, erklärte er am Freitag. Sehr viele Einsatzkräfte mit „allen notwendigen Fähigkeiten“ seien am Start gewesen. „Gegen die wenigen einzelnen Störenfriede laufen die strafrechtlichen Ermittlungen.“ Das Spiel gewann der VfB mit 4:1 gegen die israelischen Gäste. Am 22. Januar tritt Maccabi beim SC Freiburg an. (eh)

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7 Antworten

  1. Ja, es ging „relativ friedlich“ zu in Stuttgart. Ein paar Schmierereien an Hauswänden mit „Palestine will be free“ ist außerhalb des Stadions nicht viel passiert. Innerhalb sah es etwas anders aus. Es gab wohl fanatische Maccabi-Fans, die ausfallend wurden mit entsprechenden Gesängen auf der Tribüne und einem Hitlergruß gegen einen Polizisten. Größere Ausschreitungen blieben aber aus und die Polizei hat hier einen guten Job gemacht.

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  2. Es freut mich, dass das Europa-League-Spiel mit Maccabi Tel Aviv einigermaßen ruhig verlaufen ist. Ich hoffe, das die Fußballfans eine schöne Zeit hatten.

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  3. Das war eines der größten Aufgebote für ein Spiel, welches ich je gesehen habe. Stuttgart war einfach lahmgelegt. In dieser Art kennt man das eigentlich eher von hohen politischen Besuchen.
    Dabei durften sich die Maccabi Fans austoben, rassistische Gesänge singen und zu Gewalt aufrufen. Die zwei Helis die bis Mitternacht alles überwachten, wollten sichergehen das die Maccabi Fans in Ihrem tun auch ja nicht gestört werden.
    Viele meiner Bekannten, welche eine vfb Dauerkarte haben, haben sich entschieden das Spiel zu meiden.

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    1. @Blub, sind diese Bekannten solche, die von der öffentlichen Presse zu Unrecht als Fans bezeichnen werden; zu Unrecht, das sie ja doch nur des Radaus wegen teilnehmen? Das ist eine Frage.

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  4. Tja, Blub, ist wohl ungewohnt, so einen Dreck von der anderen Seite zu hören statt von den eigenen Freunden.
    Gefällt Ihnen nicht, wie ? Mir auch nicht, aber
    das kriegen wir tagtäglich von Leuten wie Ihnen vor die Füße gekotzt, und in viel widerlicherer Form .
    Und was die Gewaltaufrufe betrifft, zu Gewalt ist es nicht gekommen, aber es ist schon lustig zu bemerken, wie Antisemiten reagieren, wenn von Juden gedroht wird, ihnen ihre eigene Medizin in den Schlund zu zwingen.
    Und unterschlagen Sie gefälligst nicht, wem dieser riesenhafte Aufwand eigentlich geschuldet war.

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  5. Hallo,
    ich saß im Block neben den Maccabi-Fans. Sorry, wer ab und zu ins Stadion geht, der kennt solche Gesänge auch bei deutschen Bundesligamannschaften und Fans. (ok, ich habe die Gesänge nicht übersetzen können). Aber eine gewisse Rivalität zwischen Gast- und Heimfans ist auch dort normal.
    Für mich war das nicht „schlimmer“ als sonst.
    Einmal stimmten die Maccabi-Fans das Lied Hevenu shalom alechem an. Ich dachte: Wie schön wäre das gewesen, wenn das Stadion eingestimmt hätte – viele hatten das Lied bestimmt mal im Religionsunterricht gelernt. Das wäre ein Zeichen für Friede gewesen.
    Auf der anderen Seite bin ich sehr froh, dass wir keine Bilder wie in Amsterdam oder jetzt in Australien sehen mussten – auch wenn es dafür eben die Sicherheitskräfte gebraucht hat.
    Ich kam mit ein paar Fans ins Gespräch, die fanden es so schade, dass so ein Aufwand in unserem Land überhaupt nötig ist…

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  6. Am 22. Januar tritt Maccabi beim SC Freiburg an. Unser Appell: Bitte nur Videoübertragung! Ticketverkauf verbieten!

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