„Christen sind aufgerufen, Juden beizustehen“

Seit zwei Jahren stellt sich Karoline Preisler israelfeindlichen und antisemitischen Demonstrationen entgegen – bewaffnet mit Pappschild und Blumen. Im Gespräch mit Israelnetz erzählt sie von Beweggründen, Versäumnissen der Politik und Lichtblicken.
Von Martin Schlorke

PRO: Frau Preisler, seit nunmehr zwei Jahren sind sie auf sogenannten pro-palästinensischen Demonstrationen unterwegs – bewaffnet mit Pappschild und Blumen, um auf das Schicksal der israelischen Geiseln und auf sexualisierte Gewalt der Hamas aufmerksam zu machen. Was treibt Sie an?

Karoline Preisler: Antisemitismus bekämpfe ich schon immer. In jüngster Zeit habe ich festgestellt, dass sich die Kommunikation verändert hat. Die Menschen, die auf diese Versammlung gehen, nehmen ihren Protest selbst mit ihren Handykameras ziemlich professionell auf und stellen Videos ins Netz. Es geht also längst nicht mehr nur um den Protest auf der Straße. Vielmehr wird dieser auch in die sozialen Netzwerke hineingetragen. Entsprechend muss sich auch der Gegenprotest verändern. Wenn ich also mit meinen Pappschildern auf den Demos auftrete, werden meine Botschaften zwangsläufig auf den entsprechenden Videos und Bildern der Demo mittransportiert. Dort, wo antisemitische Verschwörungserzählungen verbreitet werden, ist solche Gegenrede zwingend erforderlich.

Auf Ihren Pappschildern steht beispielsweise „Vergewaltigung ist kein Widerstand“. Diese Botschaft ist eindeutig. Aber was bezwecken Sie mit den Blumen?

Wer Blumen trägt, ist mit friedlichen Absichten unterwegs. Sie sind ein Zeichen meiner Friedfertigkeit. Und anders als Worte provozieren sie nicht. Auf den Demos werde ich häufig angegangen und geschubst. Das Schild in der einen, die Blumen in der anderen Hand halten mich davon ab, zurück zu schubsen. Manchmal verschenke ich einzelne Blumen an meine Gesprächspartner vor Ort.

Dennoch triggern Sie die Leute.

Mein Ziel ist nicht, eine heftige Gegenreaktion hervorzurufen. Vielmehr will ich mit den Menschen auf den Demos ins Gespräch kommen. Ich will Antisemitismus, Verschwörungserzählungen und Fake News nicht unwidersprochen lassen. Wenn ich mit meinen Schildern auf den Videos über die Demos zu sehen bin, kann aktiv etwas tun.

Auch Medien haben vielfach Falschinformationen über den Krieg im Gazastreifen verbreitet, etwa bei Todeszahlen oder dem angeblichen israelischen Angriff auf das Al-Ahli-Arab-Krankenhaus.

Ich bin dankbar für unsere Medienvielfalt in Deutschland, auch weil sie eine Art Ergänzung zu unseren öffentlich-rechtlichen Medien ist. Und ich würde mir wünschen, dass unsere seriösen Medien mittlerweile klüger geworden sind und nicht mehr ungeprüft Zahlen der Hamas übernehmen. Durch falsche Zahlen, beispielsweise von Todesopfern, entsteht ein verzerrtes Bild mit zwei Mechanismen. Zum einen werden die tatsächlichen Opfer zu wenig beklagt. Zum anderen verlieren die Medien durch das Verbreiten von Falschinformationen an Reputation.

Kürzlich musste das ZDF zugeben, dass ein Mitarbeiter einer langjährigen Partnerfirma im Gazastreifen Hamas-Mitglied war. Nachdem er bei einem israelischen Angriff getötet wurde, war zunächst die Empörung des Senders groß.

Es ist beklagenswert, wenn Menschen sterben. Es ändert aber den Kontext, ob ein unabhängiger Journalist ums Leben kommt oder ein etabliertes Hamas-Mitglied. Wenn Israel dämonisiert wird, wenn doppelte Standards angelegt werden oder das Land delegitimiert wird, liegt Antisemitismus vor. Im Falle der Berichterstattung über den Tod dieses Hamas-Mitgliedes vor Bekanntwerden seiner Mitgliedschaft waren alle drei Merkmale erfüllt. Das heißt, die Berichterstattung war antisemitisch.

Wie kann so etwas verhindert werden? Felix Klein, der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, schlug kürzlich eben solche Beauftragte für große Medienhäuser vor.

Schon durch eine angemessene Wortwahl, in Kombination mit guter Recherche, können Sachverhalte besser dargestellt werden. Ob solche Beauftragte in Medienhäusern realistisch sind, weiß ich nicht. Wo sollen die alle herkommen?

Zur Person

Karoline Preisler, Jahrgang 1971, ist Mutter von vier Kindern. Die Juristin ist seit 2013 Mitglied der FDP. Einer breiten Öffentlichkeit wurde sie durch ihr „Corona-Tagebuch“ bekannt. Seit dem Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 besucht Preisler Anti-Israel-Demonstrationen, um dort auf die israelischen Opfer von sexualisierter Gewalt und auf die Geiseln aufmerksam zu machen. Zum Zeitpunkt des Interviews befanden sich noch immer die Leichname von vier Geiseln im Gazastreifen. Im November erschien im Ariella-Verlag ihr Buch „Streit und Straßenkampf“, in dem sie von ihrem Engagement für Meinungsfreiheit und gewaltfreie Auseinandersetzung berichtet.

Für Ihr Engagement wurden Sie kürzlich mit dem Paul-Spiegel-Preis des Zentralrats der Juden ausgezeichnet. Im Rahmen der Preisverleihung sagten Sie, dass Sie mit einer „protestantischen Nüchternheit“ auf israelfeindliche Demos gehen. Was meinen Sie damit?

Ich habe als Kind gelernt, für seinen Nächsten verantwortlich zu sein. Diese Verantwortung erfordert neben einem Wertekompass auch das Streben danach, ein guter Mensch zu sein. Und manchmal braucht man den Mut, um zu sagen, was notwendig ist. Wir können Juden nicht zumuten, allein gegen Antisemitismus zu kämpfen. Gerade Christen sind dazu aufgerufen, Menschen beizustehen und nüchtern zu erkennen, wo Hilfe Not tut.

Sie sind in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen. Haben vor der Widervereinigung in der Kirche gearbeitet und sind selbst von der Stasi bespitzelt worden. Welche Bedeutung hat der christliche Glaube für Sie?

Ich bin gut geerdet und gut gehimmelt.

Das müssen Sie erklären.

Unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und unser Grundgesetz geben uns eine gute Grundlage zum Leben. Dadurch bleibt wenig übrig, was einem fehlt. Man ist gut geerdet. Meinen Glaubenfrei leben zu dürfen, also gehimmelt zu sein, ist für mich ein Segen. Das war in der DDR für mich und für viele andere nicht möglich. Und auch heute dürfen wir das nicht als selbstverständlich ansehen und müssen uns gegen Bestrebungen wehren, die die Religionsfreiheit verzerren.

„Ich bin gut geerdet und gut gehimmelt.“

Sie erwähnten gerade das Grundgesetz. In dessen Präambel ist von „Verantwortung vor Gott und den Menschen“ die Rede. Ist das angesichts einer zunehmend entkirchlichten Gesellschaft noch zeitgemäß?

Ich finde es allein schon aus historischen Gründen sinnvoll, denn die Mütter und Väter des Grundgesetzes haben dieses aus den Erfahrungen des Holocausts sowie dem höchst unchristlichen und antisemitischen Verhalten der Nationalsozialisten geschrieben.

Zugleich bin ich überzeugt, dass Säkularität, also die Trennung von Religion und Staat, uns auch guttut. Mein Glaube ist meine private Angelegenheit, die ich niemandem aufnötigen möchte. Zudem wird unsere Gesellschaft immer interreligiöser. Auch von anderen Religionen fordere ich deshalb, dass sie Privatangelegenheiten bleiben und mir nichts aufzwingen.

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Der Kampf gegen Antisemitismus wird im Grundgesetz nicht explizit erwähnt. Sollte das geändert werden?

Mit dem Grundgesetz haben wir eine sehr gute und abschließende Regelung in Bezug auf die Würde des Menschen. Bei Gesetzen, die ja die Vorgaben des Grundgesetzes umsetzen sollen, sehe ich allerdings Nachholbedarf.

Zum Beispiel?

Ich bin der Auffassung, dass wir fremden Menschen keinen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland geben sollten, wenn diese Antisemiten sind. Menschen, die nach Deutschland kommen, sollten unsere Staatsräson als Selbstverständlichkeit sehen und Antisemitismus ablehnen. Außerdem sollten wir gewisse Symbole, die seit einigen Jahren in der antisemitischen Szene und auf Demonstrationen zu sehen sind, als verfassungsfeindlich einstufen.

Auf diesen Demos werden Sie angefeindet, angespuckt und geschlagen. Bestärkt Sie das in Ihrem Engagement oder weckt das nicht vielmehr Zweifel?

Das bestärkt mich nicht, denn es sind bittere Erfahrungen. Allerdings erlebe ich nicht nur Gewalt, sondern auch gute Gespräche. Mutmachend sind viele positive Rückmeldungen, die ich für meinen Einsatz bekomme. Außerdem gibt es mittlerweile deutschlandweit viele Nachahmerinnen, die ähnliches tun – sogar im europäischen Ausland. Wir haben eine neue Form des Protests entwickelt. Eine feminine, ruhige und friedliche Art, um zum Ausdruck zu bringen, dass wir uns ein besseres Leben für Juden, für alle Minderheiten und auch für Frauen wünschen.

Sie führen gute Gespräche auf israelfeindlichen Demos?

Natürlich überzeuge ich dort niemanden, aber es ist wichtig, überhaupt ins Gespräch zu kommen. Beim Thema Nahost gibt es tiefe Gräben. Ich will Gesprächsfäden wieder aufnehmen. Denn irgendwann wird hoffentlich Frieden im Nahen Osten sein. Doch die Menschen, die gegen Israel demonstriert haben, werden weiterhin hier sein und ihr Gedankengut verbreiten.

Das erinnert mich sehr an die Corona-Proteste. Wut und Frust auf die Politik wegen bestimmter Entscheidungen sind auch nicht einfach nach Auslaufen der Maßnahmen verschwunden.  

Ich glaube, die Enttäuschung nach der Pandemie sitzt bei ganz vielen Menschen tief. Und ich kann das nachvollziehen. Vieles war damals eben nicht schwarz oder weiß. Auch ich habe Maßnahmen als unverhältnismäßig kritisiert oder bemängelt, dass es zu wenig Debatte gab. Und ich bin enttäuscht, dass von keiner der beiden Bundesregierungen, die während er Pandemie im Amt waren, eine Bitte um Entschuldigung und das Angebot einer Evaluation zu hören waren.

Aber was bedeutet das für antisemitische Proteste heute? In Bezug auf Antisemitismus gibt es schließlich schwarz-weiß.

Absolut. Aber auf den Demos laufen auch gemäßigte Teilnehmer mit, die Gewalt und Antisemitismus ablehnen. Ihnen werfe ich die Teilnahme an israelfeindlichen, antisemitischen Veranstaltungen vor. Aber das macht sie nicht automatisch zu Antisemiten. Es entwertet nur jedes berechtigte Anliegen.

Frau Preisler, zwei Jahre haben Sie auf das Schicksal der israelischen Geiseln aufmerksam gemacht. Wie haben sie deren Freilassung am 13. Oktober erlebt?

Für mich war das ein sehr beeindruckender Tag, den ich nie vergessen werde. Allerdings befinden sich noch immer die Leichname von Meny Godard, Ran Gvili, Dror Or und Sudthisak Rinthalak im Gazastreifen. Ich hoffe, dass die toten Körper zu ihren Familien heimkehren und bestattet werden können. (Zum Zeitpunkt des Interviews befanden sich noch immer die Leichname der vier Geiseln im Gazastreifen. Aktuell halten die Terroristen noch den Leichnam von Ran Gvili zurück, Anm. d. Red.). Das ist aus religiöser Sicht, aber auch für die Hinterbliebenen wichtig. In meinen Augen ist die Entführung lebender oder toter Menschen Gotteslästerung und haram im islamischen Sinne.

Unter den Entführten waren auch mehrere deutsche Staatsbürger. Wie bewerten Sie das Bemühen der Bundesregierung um die Freilassung der Geiseln?

Ich finde es schockierend, dass unsere Regierung so wenig für die entführten deutschen Staatsbürger gemacht hat. Und denken Sie nur an Sonja Nientiet, die seit 2018 von somalischen Terroristen entführt ist. Ich wünsche mir, dass in jeder Weihnachtsansprache des Kanzlers an sie erinnert und alles für ihre Freilassung getan wird – eben genau dieses Engagement, das auch bei den deutschen Geiseln im Gazastreifen gefehlt hat. Aber ich weiß auch, dass jeder Mensch Macht zur Veränderung hat. Deswegen werde ich auch zukünftig für die Menschen, die von Islamisten gefangen gehalten werden, sichtbar eintreten.

Vielen Dank für das Gespräch, Frau Preisler.

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48 Antworten

  1. Frau Preisler, Sie führen gute Gespräche auf israelfeindlichen Demos? „Natürlich überzeuge ich dort niemanden“. Das kennen wir: radikale Moslems und Linksradikalen kann man nicht überzeugen, man muss sie bekämpfen.

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  2. Die Arbeit von Karoliner Preisler ist sehr wichtig für eine auch in der Zukunft bestehende angenehme Gesellschaft in Deutschland. Ich hoffe, dass ihre Arbeit Früchte tragen wird.

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  3. Karoline Preisler ist einfach beeindruckend. Mutig und in friedfertiger Weise steht sie für die Wahrheit ein und lässt sich nicht einschüchtern. Man merkt ihr an, dass ihr Glaube sie trägt. „Bewaffnet“ mit einem Blumenstrauß und resilient gegenüber Emotionen, steht sie für ihre Überzeugung ein und steht der Verharmlosung von Terrorismus vehementgegenüber. Für die islamistische Straßes-Szene ist sie ein Ärgernis, für mich eine absolute Vorbildsperson. Die FDP weiß gar nicvt, welchen Schatz sie in ihrer Partei haben.
    Ich bewundere sie sehr.

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  4. Nachtrag:
    Vielen Dank an Martin Schlorke für die Veröffentlichung dieses Interviews.

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  5. Eine unglaublich mutige Frau, die für all ihren Überzeugungen einsteht. In allen Punkten stimme ich Karoline Preisler zu.
    Für mich ist es eine Schande, wenn Juden in Deutschland selbst um ihre eigenen Rechte und Sicherheit kämpfen müssen, obwohl wir in einem Rechtstaat leben, auf dem Hintergrund der deutschen Geschichte.
    Abgesehen davon müßte jedem Christen aufgrund der Bibel klar sein, wer das jüdische Volk ist, und welch unglaubliche Bedeutung die Rückkehr der Juden in das Land ihrer Väter, die Gründung und der Aufbau des
    Staates Israels sind.
    Vor unseren Augen erfüllt sich das Eort Gottes, die Bibel.
    Leider geht es wieder nicht ohne Kampf, ohne Krieg. Israel steht wieder an vorderster Front, die Speerspitze der Würde des Menschen, die mutigsten Soldaten des Königs der Könige.
    Ja, wir Christen haben an der Seite Israels zu stehen. Nicht in „Besserwisserei oder Überheblichkeit“,
    sondern in dem Wissen, das wir als die „wilden Zweige“ in den „edlen Ölbaum“ eingepropft wurden. Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich.
    In diesem Sinne „sei mutig und stark“, aus Joshua.

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    1. @Ana, Sie haben in vielen Punkten recht. Israel ist Gottes Eigentumsvolk ohne Wenn und Aber! Die Bibel sagt: Wenn Gottes Volk zurückkehrt, wenn Gott es zurückbringt, dann werden sie mit Freude, Fröhlichkeit und vor allem in Frieden in Israel leben können. Wissen Sie, dass in den Jahren 2020 – 2024 lt. Informationszentrums der Knesset 145.000 Juden mehr, Israel verlassen haben, als zurückgekehrt sind.
      Lieber Gruß Martin

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  6. Liebe Frau Preisler,
    auch ich finde Ihre Aktionen sehr mutig, und sie bringen auch zum Ausdruck, dass Sie an der Seite Israels stehen. Sie stellen sich „israelfeindlichen und antisemitischen Demonstrationen entgegen“ – und möchten sie mit der Wahrheit konfrontieren.
    Liebe Frau Preisler, was ebenso wichtig wie notwendig ist, – ist die biblische Wahrheit, die in unserer Zeit oft zurück gehalten wird. Die Bibel ist das Kursbuch für Israel und die Nationen.
    Lieber Gruß Martin

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  7. Karoline Preisler ist eine beeindruckende Kämpferin für die Nächstenliebe und GEGEN den Antisemitismus.
    Jeder Mensch hat von Gott Aufgaben erhalten, und wenn es genügend Menschen gibt, die in Deutschland diese Aufgaben erfüllen, dann wird es auch ein besseres Deutschland geben.
    Neben den friedlichen Protesten bedarf es aber auch MACHT, und zwar von politischen Parteien, die GEGEN
    unsere Israel-feindliche Gleichschaltung vorgehen. Außerdem sollte auch Israel dazu beitragen, indem S. von der Tann und das gesamte ARD-Team nach Hause geschickt wird. Israel hat die Macht, BBC und ARD nach Hause zu schicken ! Deutschland braucht neue Israel-freundliche Parteien, die auch Wahlen gewinnen.
    Sonst wird es bald kein Deutschland mehr geben, sondern nur noch eine Scharia-Gesetzgebung auf deutschen Straßen.

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  8. Eine taffe Frau. Leider fehlt so jemand im Bundestag und vor allem in der Bundesregierung.

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  9. Es ist keine Haltung und kein Gratismut, was Frau Preissler zeigt, es ist viel mehr und angesichts des Risikos, welches sie eingeht, einfach nur bewundernswert.
    Diese Dame ist der höchsten Anerkennung wert.
    Ein Platz unter den Gerechten unter den Völkern wäre angemessen ,der Platz an der Seite des Ewigen ist ihr sicher.
    SHALOM

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    1. Lieber Klaus, hier muss ich Ihnen widersprechen. Gerecht gewachsen werden die Menschen alleine durch das Blut Jesu. Ein guter und anständiger Mensch zu sein, ist nicht ausreichend. Lieber Gruß zu Ihnen Martin

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      1. @Untertan
        Wir wissen, dass Sie über den Holocaust Ihre ganz eigene Meinung haben. Klaus geht es hier um „die Gerechten unter den Völkern“, die Juden unter Gefahr des eigenen Lebens verteidigen und ihnen helfen, ohne wenn und aber.
        In Yad Vashem gibt es die „Allee der Gerechten“ mit Namen derer, die den Juden während des Holocausts halfen. Dort würde Karolines Preislers Name dazugehören. Nicht mehr und nicht weniger schlägt Klaus vor, er hat nichts falsches behauptet. Aber ich weiß, Sie haben es nicht mit Gedenken.
        Im Übrigen zum Kommentar oben. Frau Preisler weiß, dass die biblische Wahrheit (und nur sie, nicht die Katz-Theorie) wichtig ist, sie hat vor der Wende in der Kirche gearbeitet, ist Christin und hat einen tiefen Glauben.
        Lg Ella

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      2. @Untertan
        Doch,Klaus hat Recht! Denn wer sich für das Volk Gottes einsetzt,setzt sich auch für Christus ein. Da können Sie nicht dran rütteln!!! Denn diese Frau ist sehr mutig. Und das Sie noch nicht zusammen geschlagen wurde,hat sie wohl dem Herrn zu verdanken. Wie eine Aufforderung! Tut es ihr gleich. Tun Sie es ihr auch gleich. Sie haben doch den Schutz des Herrn auf Ihrer Seite. Das würde den Herrn sicher erfreuen. Da können Sie ja dann auch zeitgleich das Evangelium predigen. Auch ne Art Waffe! Oder trauen Sie sich dann doch nicht?
        Ein schönes Wochenende und liebe Grüße Manu

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      3. @Untertan/Martin: Sie wissen aber schon, wie Klaus das gemeint hat und was es mit den „Gerechten unter den Völkern“ auf sich hat, oder?

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      4. @Untertan
        Karoline Preisler ist nicht nur gut und anständig, sie hat einen Glauben zu Gott und sieht ihr Tun als ihre Christenpflicht. Möchten Sie ihr diesen Glauben absprechen, so wie Sie es oft auf subtile Art und Weise bei uns Foristen tun?

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      5. Liebe Mitkommentatoren,
        ja, ich weiß, was es mit den „Gerechten unter den Völkern“ auf sich hat, ich kenne die Biografie von Frau Preisler und schätze ihre Aktivitäten sehr.
        Es ging mir um den „Ehrentitel – Gerechter unter den Völkern“, der 1948 in Israel eingeführt wurde. Ein „Ehrentitel für nichtjüdische Einzelpersonen, die unter der Nazi Herrschaft während des Zweiten Weltkriegs ihr Leben einsetzten, um Juden vor der Ermordung zu retten.“
        Allein durch gute Werke, kann kein Mensch zu einem Gerechten werden. „Die Bibel stellt Jesus als den einzig wahren, vollkommen gerechten Menschen dar, der Gottes Maßstäbe der Gerechtigkeit (Liebe, Heiligkeit, Treue) vollständig erfüllt, im Gegensatz zu allen anderen Menschen, die sündhaft sind und Gottes Gerechtigkeit verfehlen, weshalb er durch sein Opfer die Sünden der Welt auf sich nahm und als einziger Mensch perfekt in Gottes Augen war“
        Der allmächtige Gott, der seinen Sohn für alle Menschen in die Welt gesandt hat, – IHM allein steht dieser „Ehrentitel“ Gerechter zu. Jesus ist der einzig wahre, vollkommen gerechte Mensch, der sein Leben für alle Menschen (Juden und Heiden) gegeben hat, damit wir zu Gerechten werden!
        So ist für mich der Begriff der „Gerechte“ – allein ausgefüllt mit dem Sohn Gottes, alles Andere lästert dem lebendigen Gott. Die bisher geehrten Menschen waren wunderbare, mutige und sehr entschlossenen Menschen, aber eben nicht gerecht.
        So wünsche ich Ihnen allen, auch dem unermüdlichen Einsatz der IN Redaktion, ein erholsames WE und viel Freude und Liebe zur biblischen Wahrheit
        Lieber Gruß Martin

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        1. Dass Ihnen der Ehrentitel Gerechter nicht passt, wundert ja nicht. Denn nach Katz-Lehre hat Gott den Holocaust gewollt und somit haben sich alle, die Juden geholfen und gerettet haben, gegen Gottes Vernichtungswunsch der Juden verstoßen. Tja, Sie sollten sich dringend um biblische Wahrheit bemühen, Martin und werfen Sie endlich dieses Schundbuch in die Mülltonne. Da gehört es hin, einschl. der Denkweise von Katz.

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          1. @Christin
            Hast du etwas anderes erwartet? Aber ich muss auch sagen: Untertan sagt immer,die Bibel ist unser Kursbuch. Ist ja auch richtig. NUR: Untertan legt es verkehrt aus. Oder besser gesagt,an wen glaubt er? Bibel oder Katz? Viele legen die Bibel aus. Aber ich muss doch mal überprüfen, ob das so im Sinne der Bibel ist. Das wundert mich immer. Denn es werden viele kommen im Namen des Herrn. Darum muss ich aufpassen.
            Ich wünsche dir einen schönen Sonntag. Bin gespannt wie es morgen am Brandenburger Tor ist. Aber ich freue mich schon.
            Manu

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          2. @Christin: stimmt das? Glaubt Martin wirklich, Gott hat den Holocaust gewollt? Wenn dem so ist, ist das, ich bitte um Verzeihung, einfach nur pervers.

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        2. Bei allem Respekt, Martin, aber ich finde diese frömmelnde (nicht fromme) Wortklauberei bei Ihnen ganz schrecklich.

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          1. @Chris
            Ja, das der Holocaust gottgewollt war, glaubt Untertan wirklich. Unter cafe-milchladen.de hat er u.a. einen Artikel dazu geschrieben. Das ist nicht fromm, nicht frömmelnd, das ist seine Art der Bibelauslegung und falsch noch dazu. Naja, man kann seine Sichtweise nicht ändern.
            Dir liebe Grüße von Ella

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          2. Lieber Chris, ich bin froh, dass Sie diesen Kommentar geschrieben haben. „Als aber der Herr sah, dass der Menschen Bosheit groß war auf Erden … sprach er: Ich will die Menschen die ich geschaffen habe, vertilgen von der Erde, …“(1.Mose 6/Noah). In Sodom und Gomorrha, in Ninive. Es ist immer die Sünde, das Aufbegehren der Menschen gegen Gott. Gott sandte Jona nach Ninive, sie waren bereit Buße zu tun, umzukehren und Gott liebte es gnädig zu sein. Wollte Gott seinen geliebten Sohn in den Tod schicken? (ist das pervers? – wie Sie oben schreiben). Gott ist vollkommen gerecht und heilig, Sünde muss gesühnt werden, durch ein reines u. heiliges Opfer – seinen Sohn Jesus! Jesaja 1,18ff bringt das deutlich zum Ausdruck: „So kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der Herr. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden.“ … Weigert ihr euch aber und seid ungehorsam, so sollt ihr vom Schwert gefressen werden; denn der Mund des Herrn sagt es.“
            Wollte und will Gott vernichten? – Nein, er möchte, dass die Menschen umkehren, und sein Liebesangebot, in Jesus Christus annehmen.
            Mose sollte in der Wüste eine Schlange erhöhen! Joh. 3,14+15 „Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“
            Die Liebe Gottes wird am Kreuz sichtbar, lieber Chris – Jesus starb dort für meine und die Sünden aller Menschen. Lieber Gruß zu Ihnen Martin

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          3. @Ella: Hallo!

            Ich habe seine Seite besucht und bin sprachlos über einen solchen Irrsinn. Was soll man da noch sagen?

            Dass der eine Gott Israels immer mit seinem Volk gerungen hat, zeigt die Heilige Schrift, und dennoch ist es sein Volk, sein Augapfel, ein Volk, das er gesegnet hat mit der Wiederkehr in die alte Heimstätte. Ein mächtiges, großartiges und stolzes Land vor dem HERRN.

            Ein wenig erinnert mich seine irrige Lehre an den Dunstkreis von Pfingstlern/Charismatikern, die behinderte Menschen auf die Bühne schieben: wenn der im Rollstuhl sitzende Gelähmte unter Gebet nicht plötzlich wieder aufstehen kann, ist ER daran SCHULD, weil mit ihm vor Gott „was nicht stimmt“ – einfach nur krank.

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          4. Hallo Chris, ja, das glaubt er. Denn er glaubt Katz und Katz ist unantastbar. Ich habe dieses Buch vor Jahren gelesen und es angewidert entsorgt. Nachdem Martin ja ständig damit ankommt, habe ich es mir – gebraucht – nochmals bestellt. Ich habe es ausgepackt und den Teufel neben mir gespürt, eine Erfahrung, die ich auch mal auf dem Tempelberg machte. Ich musste als erstes Gott bitten, diesen Fluch zu brechen, den dieses Buch ausübt. Danach konnte ich es erneut durcharbeiten. Im Kapitel 2 findet sich die Aussage von Katz, dass es zwei Möglichkeiten gibt. Entweder gibt es Gott nicht oder er hat es schweigend hingenommen und wenn letzteres zutrifft, dann muss es im direkten Verhältnis unserer Sünde stehen. Und das heißt, der Holocaust war das Gericht Gottes am jüdischen Volk, das den Weg mit ihm verlassen hat und nicht gemäß dem Bund mit Gott lebt. Ein Volk, das seine Berufung nicht erfüllt. Und wenn es so ist, ist es dann nicht als Gericht die Erfüllung dessen, was er dem ungläubigen Israel für „die letzten Tage“ angekündigt hat? Angekündigt u.a. im 5. Buch Mose 32, das ja auch immer als Rute von Martin kommt.
            Katz sagt damit eindeutig, Gott selbst hat die Juden im Holocaust gerichtet. Und Martin glaubt dies. Und damit wird Hitler als Gerichtsvollstrecker verteidigt. Chris, man kann nicht so viel essen, wie man bei dieser Schundliteratur, dem Bösen, erbrechen müsste. Warum hat Gott dann die Christen nicht mit gerichtet im Holocaust? Das fragen Katz und sein Jünger nicht. Sind Christen so unschuldig? Kreuzzüge, Inquisition, Judenpogrome?

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  10. Schon mutig wie Frau Preisslr regelmäßig bei den von der Stadt erlaubten antisemitischen ‚Mahnwachen‘ am Wiitenbergplatz mitten in Berlin kontra gab.
    Frau Preissler hat mittlerweile einen bekannten Ruf und ist deshalb auch geschützter als manch andere die es wagen gegen die Palinazis allein kontra zu geben. Bedroht wird sie dennoch, auf widerliche Weise.

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  11. Eine ganz, ganz tolle und bemerkenswerte Frau – ich weiß nicht, ob ich ihren Mut hätte, wenn ich ehrlich bin und manche Videoaufnahmen so ansehe, wo sie von einem aggressiven Mob angegangen wird und 5 bis 6 Polizeibeamte um sie herum stehen müssen, damit man sie nicht niederprügelt.

    Eine wunderbare Frau – herzlichen Dank!

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  12. @ Untertan, entschuldige bitte, das Thema interessiert mich auch. Es schließt das oben von Dir Gesagte aber nicht aus, ganz im Gegenteil.

    Normal schaue ich nicht unter KI, künstlicher Intelligenz, es wurde mir aber unter mehreren Vorschlägen automatisch angezeigt, was ich in Teilen sehr zutreffend fand.
    Deshalb ausnahmsweise hier eine Aussage mal hineinkopiert:

    „Unterschied zu Gesetzlichkeit: Es geht nicht darum, durch gute Werke gerettet zu werden, sondern die Früchte sind das Resultat der Gnade und des Glaubens an Jesus.“

    Zusatzfrage meinerseits: Wer dürfte jetzt geborgen im Himmel sein:
    Oskar Schindler, der vielen Juden das Leben gerettet hat, oder damaliger Reichsbischof Ludwig Müller?

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    1. @Lothar
      Darf man die vergleichen? Nein. Dabei denken wir, meine Ehefrau vor allem, an unseren Bischof, bester Bibelkenner von allen, der Israel und das Judentum liebt.

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      1. @Albert. Ich weiß, dass ihr die Juden und Israel liebt. Reichsbischof Müller und die „Deutschen Christen“ dagen liebten die Juden nicht. Sie führten den Arierparagraphen in die neue Kirchenverfassung ein, um Juden aus kirchlichen Ämtern auszuschließen und so die Kirche der NS-Ideologie anzugleichen. Sie verehrten Adolf Hitler als neuen Heiland.
        Die sich gegen diese antichristliche Lehre auflehnende „Bekennende Kirche“ stellte klar:

        „Das erste Gebot lautet:
        „Ich bin der Herr dein Gott. Du sollst nicht andere Götter haben neben mir“.
        Wir gehorchen diesem Gebot allein. Die neue Religion ist Auflehnung gegen das erste Gebot ….
        Solche Abgötterei hat mit positivem Christentum nichts zu tun. Sie ist Antichristentum.“

        Daher habe ich die beiden von mir genannten Personen in einen vermeintlich starken Kontrast zueinander gesetzt. Ein Urteil steht mir aber letztlich nicht zu.
        Viele Grüße.

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    2. Wenn es nach der Lehre von Katz geht, dann wohl der Reichsbischof. Denn Schindler hat sich ja nach dieser Teufelslehre gegen Gott gestellt, der die Juden vernichten musste, weil sie Sünder waren.
      Damit ist auch Corrie ten Boom verloren, denn auch sie hat dann gegen Gott gehandelt. Es ist mir schleierhaft, wie man Katz folgen kann, wenn man Jeshua liebt. Es geht nur eines: Katz ODER!!!! Jeshua.

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  13. Heute stehe ich ihnen nur noch mit Worten bei, in früheren Zeiten 20 Jahre mit Taten in den beiden Länder, die im Moment stark von Israel beachtet werden!

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  14. Ich ziehe den Hut vor Frau Preisler. Mich besorgt der Sachverhalt, dass Antisemiten auch gewaltbereit sein können. Von daher wünsche ich Ihr eine*n Polizist*in an der Seite.

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  15. @Ella
    Ich hoffe,@Chris setzt sich hin bevor das dann liest. Sonst haut’s ihm die Füße weg.😬😬
    Du baust ja deine Krippe zur Zeit auf,oder? Ich wünsche dir viel Freude dabei. Du machst das so liebevoll.
    Ich wünsche dir einen schönen 3. Advent 🕯🕯🕯🎅
    Manu

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  16. Hallo Chris
    Hoffe,du warst nicht allzusehr geschockt. Aber nun bist du om Bilde!
    Da wir nicht zum Brandenburger Tor können heute,gehe. Mein Mann und ich essen. Bei unserem Lieblingsitaliener!😃
    Schönen 3. Advent dir und deinen Lieben!🕯🕯🕯

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  17. @ Ella und Chris
    Auf der Homepage findet sich ein Blog mit dem Titel Israel – ein brennender Busch
    Im Vorwort des Buches von Katz findet sich folgender Absatz: So widme ich dieses erste, schwache Herantasten jenen mutigen Lesern, die bereit sin, „hinauszutreten“ um diesen brennenden Buch zu betrachten, der nicht vom Feuer verzehrt wird. Ich vertraue darauf, dass inmitten dieses Buches immer noch derselbe Gott ist, der auch Mose rief näher zu treten, als er sah, dass Mose sich unwandte, um zu sehen, dass er sie ebenso rufen wird.

    Dieser Blog zeigt, dass Martin wohl dem Ruf von Katz gefolgt ist. Müssen wir Menschen folgen oder Gott? Offenbar können sich welche mit den Auslegungen von Katz so identifizieren, dass sie alles übernehmen was er von sich gibt. Auch den brennenden Busch. Ich muss leider feststellen, dass auch Hitler Menschen gefolgt sind, darunter viele Christen, die sich beindrucken liesen von Luthers Thesen, die Hitler 1.1 übernahm. Von Jugendlichen ohne Sinn und Verstand, von Losern, die sich plötzlich großartig fühlten, von Machtbesessenen, die sich einbildeten, dass sie das Großartigste sind, was die Welt zu bieten hat.

    Halten wir uns an Gott oder an irgendeinen Menschen, der wie ein Rattenfänger Menschen beeinflusst?
    Ist es richtig, Thesen zu verkünden, die der Welt zeigen sollen, wir Juden sind böse und wenn wir das eingestehen, dann habt uns bitte lieb. Die Welt hat Juden nicht lieb, denn sie hat auch Gott nicht lieb. Und beide gehören zusammen. Das Buch von Katz stammt aus den 90er Jahren, wo man schon kuschte vor dem Mainsteam. Leider auch Katz.

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    1. @Christin
      Es ist gut,das du das noch einmal richtig erklärst. Es wird ja gewarnt vor Leuten,die im Namen Jesus kommen. Falsche Propheten. Hin und wieder muss das auch wieder angesprochen werden. Aber bitte rech dich nicht so uff!!! Nich jut für den Blutdruck.
      Das mit dem spüren,das der Teufel bei diesem Buch ist,kann ich nachspüren. Ähnliche Erlebnisse hatte ich in anderen Situationen. Daher weiß ich wovon du sprichst. Es ist schön,wenn es Menschen wie dich gibt. Großes Lob an dich.👍👍😘
      Gerade in dieser Zeit müssen wir aufpassen.
      Ganz liebe Grüße Manu

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    2. @christin. „Im Kapitel 2 findet sich die Aussage von Katz, dass es zwei Möglichkeiten gibt. Entweder gibt es Gott nicht oder er hat es schweigend hingenommen und wenn letzteres zutrifft, dann muss es im direkten Verhältnis unserer Sünde stehen“ steht in dem Buch von Katz, wie Du sagst. Da liegt schon seine unzulässige Verkürzung.
      Nämlich eine 3. Möglichkeit: Gott hat es nicht schweigend hingenommen, sondern leidend mitgetragen! Es heißt nicht umsonst: „Was ihr einem meiner Geringsten getan habt, habt ihr mir getan“ (Matth. 25,40).
      Die Schlussfolgerung ist, dass die Heiden Jesus Christus, den Sohn Gottes, millionenfach erneut „gekreuzigt“ haben. Bei der Lehre von Katz muss es noch einen weiteren Grund der Verirrung geben, den ich momentan noch nicht einschätzen kann.

      Was die „Thesen“ Luthers angeht, würde ich relativieren. Die Zeit war insgesamt hochgradig antisemitisch. Zunächst hatte er positive Absichten für die Juden, ist dann aber wegen der Ablehnung wieder in das vorhandene antisemitische Feindbild zurückgefallen, leider!!!
      Es war von ihm aber keine neue Erfindung. Hitler, auch von der Kath. Kirche entsprechend inspiriert, nutzte das nur als zusätzliches Trittbrett für die üble Rassenlehre, die sich schon Anfang des 20. Jahrhunderts über die antisemitischen sogenannten „Ostara“- hefte ausgebreitet hatte. Hitler vermutete, der leibliche Vater von Jesus könnte ein germanischer Söldner bei der römischen Legion oder ein durchreisender griechischer Künstler gewesen sein. Wir sehen also, dass Hitler aus etlichen Giftbechern getrunken hat. Okkult tiefst verwurzelt.
       

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      1. Lieber Lothar Ihre angesprochene 3. Möglichkeit, ist biblisch nicht zu belegen. Der allmächtige Gott ist unfähig seinem geliebten Volk, dass in seinen Wegen geht, nicht helfen zu können. Was für ein schwacher Gott wäre das, wenn er nicht in der Lage wäre, sein Eigentum zu schützen und zu bewahren, widerspricht übrigens allem, was Gott seinen Gerechten und geliebten Kindern zuspricht. Lesen Sie mal Klagelieder 2,3ff, oder das Lied des Mose 5.Mose 32, Josua 23, 15,+16
        Lieber Gruß zu Ihnen Martin

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        1. Wenn Gott stark wäre, warum hat er dann seinen Sohn geopfert? Hat er ihn bewahrt? Hätte er nicht einen andern Weg finden können? Ist Ihnen je in den Sinn gekommen, dass Israel noch eine andere Aufgabe hat als Gottes Eigentumsvolk zu sein. Und das hängt mit der Menschheit zusammen. Steht wohl nicht bei Katz.

          Gott entscheidet über seine Wege. Und nicht Katz und nicht Sie.
          Auf das Lied von Mose verweist übrigens auch Katz. Haben Sie keine eigenen Erkenntnisse aus der Bibel, Martin?

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        2. Lieber Untertan. Nein und nochmals. Sie isolieren und instrumentalisieren die genannten Bibelstellen. Ich habe wegen dieser Sonderlehre auch weiter nachgeschaut und sie ist höchst umstritten, wie Sie sicherlich wissen, m. E. pervers und abstoßend. Meine Mitforisten haben das richtig beschrieben.

          Deshalb ist die 3. Möglichkeit (leidend mit getragen) die einzig nachvollziehbare Deutung (auf die Katz ja nicht kam, warum ist merkwürdig), und sie ist im Kontext der Bibel sehr wohl belegbar.
          Daher nochmals, Gott hat im Holocaust mitgelitten und tut es noch. Er hat auch bei allen anderen Gräueln mitgelitten und wird dies auch weiter tun. Die ganz andere Möglichkeit für ihn wäre gewesen, große Teile der Menschheit gezielt auszurotten, um die Verfolgten und Gequälten zu beschützen. Das ist etwas was wir nicht verstehen. Gott muss doch zum Schutz der Wehrlosen das Böse ausschalten. Aber er tut es in weiten Teilen noch nicht. Entweder verfallen wir dann in die „Gott ist tot“-Theorie oder die absurde Zuweisung, Gott selbst habe den Holocaust bewirkt.

          Mein Gott stellt sich in unserer Heiligen Schrift ganz anders dar:
          „Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen“ (Tim. 2,3-4).
          Daher seine Langmut.
          Mein Gott ist weder tot, noch ein Sadist.

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      2. Lothar, ich werde in den nächsten Wochen dieses Machwerk des Teufels – sprich Buch von Katz weiter auseinander nehmen. Untertan bietet ja jede Menge Möglichkeiten dazu. Hat also auch sein Gutes. Zwar nicht vom Inhalt her, aber von der Zerstörung der „Anbetung“ von Katz. Vielleicht macht es die Einschätzung von Katz dann etwas leichter.

        Und ja, die 3. Möglichkeit gibt es auch. Nämlich die Umsetzung seines Plans für die letzte Zeit. Der Beginn der Rückführung seines Volkes in sein Land. Was wäre passiert ohne den Holocaust? Hätte es die Möglichkeit für einen Staat Israel gegeben? Wohl kaum, dieses Zeitfenster war so eng, das sehen wir ja heute. Und es gibt einen Satz: wenn Gott etwas will, dann nutzt er auch die Gelegenheiten. Der Holocaust – so entsetzlich dieses Verbrechen am jüd. Volk war – führte dazu, dass sein Volk heute in seinem Land zurück ist. Was für eine Gnade. Er hat das Böse zugelassen, weil der Mensch die Wahlfreiheit hat zu tun, was er für richtig hält. Und er hat das Böse zum Guten gewandelt. Wenn die These von Katz stimmen würde, wäre diese Rückführung bis heute nicht möglich gewesen. Denn Gott müsste ja weiter strafen, so Katz und sein Jünger. Es gibt ein paar ganz üble Punkte dazu in dieser Teufelsliteratur.

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        1. @Christin
          Was du tust ist richtig. Befasse dich aber nicht zu sehr damit. Das ist gefährlich wie du weißt.
          Liebe Grüße Manu

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          1. Danke Manu, ich denke, man muss den von Martin aufgebauten Mythos um dieses Buch zerstören, sonst zerstört es andere. Gott bricht den Fluch, wenn wir ihn darum bitten und das ist gut so.

            Übrigens: auf der Website findet man dieses Buch in der Seite des Blogs eingestellt. Mit den Hinweis wie wichtig dieses Buch doch ist. Das Cover einer Bibel sucht man auf der Seite allerdings vergeblich. Was ist wichtiger? Katz oder Gott? Beides zusammen geht nicht. Man muss sich für eines entscheiden. Hinken auf beiden Seiten geht nicht.

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  18. Ich finde,wir sollten jetzt Katz beenden. Denn das ist das was jemand möchte. Das wir uns mit Katz beschäftigen um die Seiten zu wechseln.Einige haben hoffentlich gelernt zu unterscheiden. Ebenfalls immer genau zu recherchieren.
    @Untertan möchte ich die aktuelle Zeitung(geht auch über Internet) „Israel Aktuell“ empfehlen. 4. Quartal 2025,Seite 10., Israel und die Völker. Besonderes Augenmerk auf den Absatz zu: Nation unter Nationen. Dort werden solche Menschen beschrieben. Und wie sehr sie sich irren. Es geht nicht um Vernichtung,sondern Erziehung. Das mit der Schoah ist KEIN Gericht Gottes. Sacharja 1,15.
    In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine schöne Woche.
    Liebe Grüße Manu

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    1. Und die Aufgabe Israels den Nationen zu zeigen wie Gott handelt. Und dies finden wir in den Schriften des Alten Bundes (AT). Bei Einzelpersonen wie Abraham, David, Daniel unw, aber auch bei den Regierungen der damaligen Zeit und bei den religiösen Führern. Wir haben alles vor Augen. Wenn wir bereit sind, die Schriften als Ganzes zu akzeptieren und nicht nur das heraus picken, das unserem Bild der Juden entspricht, das wir uns gemacht haben oder anderen auf den Leim gegangen sind.

      Manu, ich denke, den meisten hier ist klar, welch Geistes Kind Katzjünger sind. Die Art und Weise in der er sich immer mehr radikal äußert, zeigt, dass er alles ausblendet, was nicht Katz huldigt. Und ich denke, es fallen hier nur die wenigsten darauf rein.

      Ich wünsche dir für morgen eine gesegnete Chanukka Feier. Chanukka ist auch ein Beispiel der Treue Gottes an seinem Volk, aber auch im Leben eines jeden Einzelnen, der IHM vertraut.

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      1. @Christin
        Vielen Dank! Morgen ist auch mehr los. Mit Musik und so weiter. Wir mussten uns online anmelden. Ist kostenlos. Das wird bestimmt schön.
        Man kann bei Untertan nur immer wieder mal dagegen halten. Nur das darf nicht überhand nehmen. Sonst verlieren wir den richtigen Weg.
        Liebe Grüße Manu

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