Opposition stimmt für Trumps Gazaplan, Koalition boykottiert Abstimmung

Von Israelnetz

Oppositionsführer Jair Lapid hat am Mittwoch einen Antrag zur Annahme des Gazaplans von US-Präsident Donald Trump in der Knesset vorgelegt. Er wurde ohne Gegenstimmen angenommen. Allerdings boykottierte die Regierungskoalition die Abstimmung. Lapid zeigte sich enttäuscht: Es sei für die Knesset die erste Gelegenheit gewesen, Trump und der Welt zu zeigen, „dass wir vereint hinter einem gemeinsamen Ziel stehen“. Die Abwesenheit von Premier Benjamin Netanjahu sei eine Schande. Laut israelischen Medien sieht die Koalition in Lapids Vorstoß einen Versuch, die Regierung in Verlegenheit zu bringen. (mw)

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19 Antworten

  1. Es ist meiner Meinung nach tatsächlich ein Versuch Lapids, die Regierung in die Enge zu treiben, und nicht zu Unrecht.
    Der Gazaplan der USA mag ne Menge Macken haben, aber er ist besser als nichts, denn die Regierung hat offensichtlich keinen.
    Das Volk ersehnt Frieden, die Armee ebenso,
    Bibi könnte mit der Annahme beweisen, wie ernst es Ihm damit ist,auch wenn der Preis hoch sein mag.
    Und halten sich die Palästinenser nicht an die Vereinbarungen, denen auch sie zugestimmt haben, wird man wenigstens nicht Israel beschuldigen können, obwohl das mit Sicherheit wieder geschehen wird.
    SHALOM

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  2. „Beschämend“ nannte die Opposition, die Aktion der Regierung den Friedensplan vereiteln zu wollen. Sehen wir genauso.

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    1. Du sprichst hier nur für Dich, warum verwendest Du den Plural ? Oder bist Du mehrere ?

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      1. @Martin
        Ich denke Blubbi versucht Albert Nola nachzuahmen. Was ihm natürlich nie gelingt.🙄😉😉

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      2. @ Martin:

        Nein, nein, wenn der Blubbi Recht hat. Dann hat der Blubbi Recht. Ein „beschämendes“ Verhalten der Noch-Regierung, so sah es Oppositionsführer Yair Lapid. Dem folgt ua der hiesige Blubbie. Und auch ich bin der Auffassung, dass es am besten wäre, Netanyahu, Ben G`vir und Smotrich in einen Keller zu schicken, Tür abschliessen & Schlüssel verlieren… . Fast diese Truppe so treibt, schadet Israel. Massiv.

        PS & OT: Irgendjemand der hiesigen Israel“Freunde“ bekrittelte, dass ich mich vor knapp zwei Wochen aus Emden und von dem recht grossen, gepflegten Jüdischen Friedhof meldete. Jetzt hab ich auf Borkum die Reste eines kleinen jüdischen Friedhofs gefunden & fotographiert… .

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    2. Wer ist WIR?
      Für wen sprichst du noch?
      Nicht in meinem / unserem (der Israelfreunde) Namen!
      Und aus unserer, sicheren Distanz, ist es einfach zu moralisieren und mit dem Finger zu zeigen und zu kritisieren.

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  3. Und wer hält sich nicht an die Vereinbarungen, Blub?
    Heute morgen Hamas – Angriff aus einem der abgeriegelten Tunnel in der gelben Zone.
    Soviel dazu.

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    1. Brüche gibt es von beiden Seiten aus. Sowohl der Hamas als auch der IDF. Was aber noch erbärmlicher ist, dass die IDF Orte angreift, die mit dem Geschehen in Rafah nichts zu tun haben, aus Rache. Dabei sind ERNEUT zwei unschuldige Kinder getötet worden.

      Soviel dazu.

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      1. Nein, Blub, ichschrieb an anderer Stelle bereits, daß Hamas in Can Yunis noch eine Kommandostelle haben die (noch) nicht auseinander genommen wurde und von dort aus der Befehl für die Attacke kam, auf welchem Weg auch immer.
        Daß Sie das gefressen und richtig eingeordnet haben, so hoffnungsvoll bin ich nicht, ich erwähne es auch nur der Form halber

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  4. NICHT BESCHÄMEND
    Den hohen Preis für irgendwelche Abkommen zahlt Israel gewöhnlich mit Menschenleben. Daher ist es besser NICHTS zu tun als das FALSCHE und das ist dann auch NICHT BESCHÄMEND.

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  5. Alle menschlichen Pläne werden und müssen scheitern, egal von welcher Richtung sie angestrebt werden.
    Lieber Gruß Martin

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    1. @Untertan
      Der Mensch ist schwach, deshalb braucht der liebe Gott einen Vertreter (unser Papst), der den Menschen führt und begleitet. Leo XIV. ist ein guter Papst.

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      1. Auf jeden Fall wirkt er für Nicht-Katholen spürbar erträglicher als jener Ratzinger, über den ein Revolverblatt mit 4 Buchstaben jubelte: „Wir sind Papst“.

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        1. Ein guter Papst hält sich an Gottes Wort. Leo scheint dies noch nicht begriffen zu haben.

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          1. Liebe christin, das sehe ich auch so. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Bibel lange auf dem Index stand. Die Kath.Kirche wollte bis in unsere Tage nicht wirklich, dass die Menschen Gottes Wort lesen. Bei meinen Schwiegereltern war es noch „verboten“, und die Priester äußerten sich auch so.
            Lieber Gruß Martin

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  6. Laut Jerusalem Post v. 3.12.25 soll der Boykott mit dem Punkt 19 des Friedensplanes zusammenhängen. Darin wird ja die Annäherung an einen palästinensischen Staat erwähnt. Netanjahu will den nicht, und bekanntlich hatte auch Trump vor einer Anerkennung durch die Europäer gewarnt, da dies als Belohnung für das Massaker zu sehen sei. Eigentlich ein Widerspruch. Jedenfalls hat Israel mit dem Plan etliche Kröten geschluckt, was seine Sicherheit an mehreren Stellen erneut untergraben könnte.

    Vielleicht hängt der Ärger ja auch so tief im Magen, weil die Hamas entgegen des Plans die Waffen nicht niederlegen will. Das sorgte gleich zu Beginn für Irritationen. Eigentlich müsste der Plan, zumindest in der jetzigen Form, seine Gültigkeit verlieren.
    Israel ist in der Zwickmühle.
    Gott beschütze Israel, auch ohne Papst.

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  7. Selbst wenn Israel die Kröte scheinbar schluckt der „Zwei-Staaten(UN)lösung“ so sehnen sich tatsächlich alle nach Frieden. Auf die Araber, die in ihrem Wahn des Heiligen Krieges verbleiben, ist so gründlich Verlass, dass sie bisher jede Zwei-Staatlichkeit im Keim erstickt haben durch ihr destruktives Verhalten. Darunter leiden die Israelis, aber auch die Araber, die einfach nur leben wollen – auch friedlich mit Israel. Es gibt sie! Kein vernünftiger Israeli wird sich von dem Friedensgeflüster einlullen lassen, so wie Mogli es nicht bei der Schlange Ka tat. Die Israelis sind zu schlau und können ihre schmerzhafte Vergangenheit nicht verdrängen. Aber Frieden braucht der Mensch und verdienen die Friedfertigen und schlaue Vorsicht war seit jeher den Israelis eigen auch wenn sie weh tut. *SHALOM
    Psalm 25 ff.
    15 Meine Augen blicken stets auf den Herrn. Denn er selbst zieht meine Füße aus dem Netz. 16 Wende dich zu mir und hab Erbarmen mit mir! Denn ich fühle mich einsam und unglücklich. 17Befreie mich von der Angst,
    die mir das Herz zusammenschnürt. Führe mich aus meiner Bedrängnis! … 22Ach Gott, befreie Israel aus all seiner Not!

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