Ehemalige Geisel entzündet Kerzen bei weltgrößtem Schabbatessen

Von Israelnetz

Juden in New York haben am Freitagabend den Weltrekord für das weltgrößte Schabbatessen gebrochen. Ein Gutachter für das „Guinness Buch der Rekorde“ zählte fast 2.800 Gäste. Das rituelle Entzünden von Kerzen, das zum Schabbat-Segen gehört, übernahm die ehemalige Hamas-Geisel Omri Miran mit seiner Frau Lischai. Zu der Veranstaltung namens „The Big Shabbat“ aufgerufen hatte die jüdische Gemeinde „Temple Emanu-El“. Der Name spielt auf den Spitznamen New Yorks an, „The Big Apple“. Den bisherigen Guinness-Rekord aus 2015 hielt Berlin mit rund 2.300 Gästen. (aee)

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2 Antworten

  1. Im Guinness Buch der Rekorde werden u.a. viele unsinnige Einträge erfasst. Es ist meist ein Lechzen nach Anerkennung. Omri Miran verdient allein Anerkennung, weil er die Geiselhaft überlebt hat. Ob ein Shabatessen nun 2800 oder 2300 Gäste zählt, finde ich persönlich unwichtig. Eine Massenveranstaltung dieser Art hat meines Erachtens mit dem Sinn des Shabats nicht viel zu tun. Ich kann das aber sicher nicht richtig beurteilen. Bei meinen Reisen nach Israel hat mich immer sehr berührt, dass der Älteste der Familie oder der Gemeinschaft alle anderen Mitglieder persönlich mit Handauflegung gesegnet hat.

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  2. Es ist wohl aber nicht vergebens gewesen, dieses Shabbat-Essen, denn Dror Or ist als eine der letzten drei Geiseln zurückgekehrt.
    Er möge im Kreise seiner Lieben und im Angesicht des Ewigen in Frieden ruhen.
    SHALOM

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