BEIRUT (inn) – Die israelische Armee hat den Militärchef der Hisbollah, Haitam Ali Tabatabai, am Sonntag durch einen gezielten Luftangriff in Beirut getötet. Tabatabai galt als Nummer zwei der Terrormiliz hinter Generalsekretär Naim Qassem. Die Hisbollah bestätigte seinen Tod und pries ihn als „großen Kommandeur des Dschihad“.
חיל-האוויר תקף בהכוונת אמ"ן, במרחב ביירות וחיסל את המחבל הית'ם עלי טבטבאא׳י, רמטכ"ל חיזבאללה בפועל.
— Israeli Air Force (@IAFsite) November 23, 2025
טבטבאא׳י היה פעיל ותיק ומרכזי בארגון הטרור, הצטרף לשורותיו בשנות ה-80 ומאז מילא שורה של תפקידים בכירים, בהם מפקד יחידת 'כוח רדואן' ואחראי המבצעים של ארגון הטרור חיזבאללה בסוריה>> pic.twitter.com/1CfNZCvWp8
Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu (Likud) nannte Tabatabai einen „Massenmörder“. Er habe zuletzt die Bemühungen der Hisbollah zur Wiederbewaffnung angeführt, erklärte er am Sonntag. Israel werde es nicht zulassen, dass die Miliz ihre Macht wieder aufbaut.
Netanjahu sagte weiter, die libanesische Regierung müsse gemäß ihrer Zusage für die Entwaffnung des Südlibanons sorgen. Nur so sei es möglich, ein besseres Leben für die Libanesen zu schaffen sowie gute und sichere Beziehungen zwischen dem Libanon und Israel aufzubauen.
Zentrale Figur der Terrormiliz
Die Tötung ist ein weiterer heftiger Schlag gegen die Hisbollah. Zudem hat die Armee erstmals seit Juli ein Ziel in Beirut angegriffen. Die USA erklärten, sie unterstützten den Schlag, Israel habe Washington aber nicht vorab informiert.
Die USA hatten auf Tabatabai eine Belohnung von bis zu 5 Millionen Dollar ausgesetzt. Im Oktober 2016 stuften sie ihn als „Speziell ausgewiesenen globalen Terroristen“ ein.
Der 1968 in Beirut geborene Tabatabai war in den 1980ern der Hisbollah beigetreten. Er befehligte Hisbollah-Kämpfer in Syrien und im Jemen. Außerdem wurde er Kommandeur der Radwan-Einheit. Deren Hauptmission ist es, Galiläa zu erobern. Sie kämpfte aber auch in Syrien für das Al-Assad-Regime.
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Armeeübung angeordnet
Indes erwarten Militärangehörige laut einem Bericht der Tageszeitung „Yediot Aharonot“ eine Präventivoperation gegen die Hisbollah. Die zahlreichen Luftschläge oder Bodeneinsätze gegen Terrorziele im Südlibanon in den vergangenen Monaten hätten die Miliz nicht davon abgehalten, ihre militärischen Fähigkeiten neu aufzubauen.
Am Montagmorgen ordnete Armeechef Ejal Samir zudem eine Militärübung an. Diese soll Aufschluss geben über die Bereitschaft der Armee, auf „plötzliche Vorfälle an der Nordgrenze“ zu reagieren. Die Übung ist für mehrere Tage angesetzt. Außerdem versetzte der Armeechef die Truppen in erhöhte Alarmbereitschaft.
Israel und die Hisbollah hatten am 27. November 2024 eigentlich eine Waffenruhe vereinbart. Die israelische Armee geht aber regelmäßig gegen Bemühungen der Wiederbewaffnung vor. Nach Angaben des US-Finanzministeriums vom 6. November hat die Iranische Revolutionsgarde der Hisbollah seit Jahresanfang rund 1 Milliarde US-Dollar zukommen lassen. (df)
16 Antworten
Israel geht entschieden gegen die Waffenruhe vor, in dem Sie fast täglich Luftangriff ausübt. Auch wenn Sie es damit begründen die Hisbollah „erneut präventiv“ an iwas zu hindern. Es ist ein Bruch der Waffenruhe. Erst Recht wenn diese Angriffe im Herzen von Libanon stattfinden. Die Hisbollah ist nicht einmal fähig zu reagieren.
UN-Truppen beschreiben derzeit über tausende Verstöße gegenüber der Waffenruhe aus der israelischen Seite.
@Blub
Massenmörder Tabatabai ist tot. Da freuen wir uns.
@Blub
„Die Hisbollah ist nicht einmal fähig zu reagieren.“
Da ist wieder Blub, der auf einem anderen Planeten lebt. Ach, du meine Güte, wer hat denn in Ihrem Oberstübchen gefegt? Sie meinen also, Hisbollah darf ungeniert mit Hilfe des Irans wieder aufrüsten, um erneut den Norden Israels zu attackieren? Da braut sich wieder etwas zusammen. Ihre zitierten UN-Truppen und die libanesische Armee sollten lieber ihre Aufgabe erfüllen und schauen, dass Hisbollah hinter der Linie des Litani-Flusses bleibt. Solange das nicht geschieht, machen sie sich mitschuldig an geplanten Verbrechen gegen Israelis. Viele der wegen der Hisbollah-Raketenangriffe 2023/24 aus dem Norden des Landes evakuierte Israelis sind noch immer nicht in ihre Häuser zurückgekehrt. Warum nur? Weil es ein Leben zwischen Angst und Hoffnung ist. Die Verantwortung liegt bei den terroristischen Hisbollah, diesen Status der Realität zu verändern.
Sie Blub, reden nur den iranischen Mullahs nach dem Mund, die die Hisbollah mit Waffen und Geld unterstützen.
Sie Ella, reden nur der IDF nach, welches bewiesenermaßen mehrmals schon gelogen hat. Die IDF zieht sich selber nicht zurück sondern schreitet immer weiter ins Land rein. Sowohl im Libanon als auch in Syrien.
Ich kenne kein anderes Land außer Israel, welches aus „präventiven Zwecken“ (präventiv im Sinne von noch in weiter Zukunft entfernt) die Souveränität anderer Länder verletzt.
Es ist ganz einfach. Israel zieht sich aus ALLEN besetzten Gebieten zurück und dann wird mehr Frieden einkehren.
Zeigen Sie mir bitte mal seriöse Quellen, die man ernst nehmen kann, Ihr Geschreibsel, Blub nehme ich nicht ernst, es ist, wie Ihr Username schon andeutet,nichts als Geblubbere.
Arme Hisbollah. Hat keine Möglichkeit mehr Juden zu ermorden. Ist eine Schande, gelle Blub
Übrigens: Sie sollten mal einen Blick in die Waffenstillstandsvereinbarung mit dem Libanon werfen.
Na und , Blub ! Nennen Sie es, wie Sie wollen. Israel muss sich schützen, Feinde vernichten, wo auch immer diese sich aufhalten.
@Blub
Wieder einmal einseitig von Ihnen!
Israel reagiert auf den Bruch der Vereinbarung durch die Hisbollah. Die rüsten wieder auf, ziehen sich nicht zurück .. Warum echauffieren Sie sich nicht über die Aktivitäten der Hisbollah? Die tun nicht „irgendwas“, wie Sie es euphemistisch formulieren.
Sorry aber da traue ich den Blauhelmen eindeutig mehr als der IDF, welche bewiesenermaßen mehrmals gelogen haben. Es hieß immer wieder die IDF Untersuche diese Vorfälle… bisher pustekuchen.
Die Blauhelme berichten schon über tausend, ja tausend! Verletzungen der Waffenruhe von Seiten der IDF.
Die Blauhelme, die seit Jahrzehnten davon rennen, wenn die Hisbollah sie schief ansieht? Den glauben Sie? Den Handlangern der Hisbollah?
@Blub
Sorry, da traue ich der IDF mehr als den Blauhelmen, die nachgewiesenermaßen die Aufrüstung der Hisbollah nicht nur geduldet sondern sogar gefördert hat – jetzt anscheinend schon wieder! Würden die ihre Aufgabe erledigen, könnte es zum Frieden kommen; auf keinen Fall, wenn sich die IDF zurückzieht. Wie blauäugig sind Sie? Oder muss man Ihre Aussagen unter einem anderen Blickwinkel sehen?
Tausend Verletzungen der IDF stehen wievielen Verletzungen der Hisbollah gegenüber, die anscheinend nur die IDF dokumentiert? Was für ein Armutszeugnis!
Nachgewiesen sind Lügen der IDF? Ja, das passiert. Aber: IDF korrigiert ihre falschen Aussagen. Hamas, Hisbollah, UN … und Sie nicht!
Glückwunsch an die IDF zur erfolgreichen Operation gegen den Militärchef der Hisbollah !
Daß sich in Sachen Hizbollah etwas tun müsste und würde, war mir vorher schon bekannt, vor einigen Wochen schrieb ich hier schon mal, daß sich etwas zusammenbraut an der Nordgrenze daß die Zahal noch nicht durch ist mit Hizbollah. Aber ich werde wie üblich offene Informationen von meinen Leuten abwarten,
also nichts Geheimes, aber ich hab es halt schneller als die üblichen Kanäle.
SHALOM
Sollte diese Terrorbande nicht bis zum 31.12.2025 entwaffnet werden? Wenn ja, durch wen eigentlich? Sollten sich diese Verbrecher nicht schon vorher zurückgezogen haben hinter den Litani-Fluss?
Oder habe ich das nur geträumt?
Leider sind Terroristen zu oft Fanatiker. Ihr Antrieb holt sie immer wieder ein und sie können nicht loslassen. Nun sind wir sie los. Danke! Hoffentlich lassen sich die angestifteten Sympathisanten warnen, damit es ihnen nicht gleich ergehen möge. Bitte!
Er war auch eine Person, die sich für unverwundbar hielt. Das Paradis, steht auch ausser Frage, da er kein aktiver „Kämpfer“ war! Für einen Schiiten fast eine Schande!