Sicherheitslage weiterhin kritisch

Die Sicherheitslage in Jerusalem und Israel hat sich auch am Ruhetag der Juden, am Samstag, nicht beruhigt. Sicherheitskräfte waren den ganzen Tag verstärkt im Einsatz. Die Ereignisse überschlagen sich.
Die Polizei in Israel ist in diesen Tagen in erhöhter Alarmbereitschaft

Am Nachmittag kam es zu zwei Angriffen von Palästinensern auf Juden. Mehrere Polizisten wurden dabei verletzt, die beiden Angreifer erschossen.
An verschiedenen Orten des Landes warfen Palästinenser Steine. Infolgedessen gab es, nach Angaben des Palästinensischen Roten Halbmondes, am Samstag 568 palästinensische Verwundete in der Westbank und in Ostjerusalem.
In der Nacht zum Sonntag reagierte Israel mit zwei Luftangriffen auf Raketenangriffe aus Gaza. Das Raketenabwehrsystem Eisenkuppel fing eine Rakete in Südisrael ab.
Am Sonntagmorgen ließ eine Palästinenserin auf der Straße zwischen Ma’aleh Adumim und Jerusalem einen Sprengsatz explodieren. Dabei wurde ein Polizist verletzt. Die Attentäterin wurde gestoppt und ist schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Die Spuren weisen auf Beteiligung der Hamas hin.
Inzwischen kam es in Nazareth, Ramle und Tel Aviv zu Protesten mit insgesamt mehreren Tausend Teilnehmern, die gegen die israelische Regierung protestierten und den Rücktritt des Premierministers Benjamin Netanjahus forderten. In Jerusalem sind Plakate ausgehängt, die überschrieben sind mit der Frage „Wie lange noch?“. Nationalreligiöse Juden drücken darin ihr Unverständnis gegenüber der jetzigen Regierung aus und fordern eine völlige Umwandlung derselben. Ein Flugblatt endet mit der Frage: „Wie lange noch werden wir nicht unseren Seelen folgen, die sich von ganzem Herzen Erlösung und eine wahrhaft jüdische Regierung wünschen? Wie lange noch werden wir nicht das klare Wort des Herrn verstehen, dass es hier etwas grundlegend anderes braucht als den bestehenden Staat?“ (mh)

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