Die „Stiftung der Verbündeten Israels“ hat in dieser Woche zu einer dreitägigen Konferenz nach Jerusalem geladen. 24 Parlamentarier aus 18 Ländern wie England oder Italien kamen zu dem Treffen mit israelischen Politikern. Aus Deutschland war niemand vertreten.
Die Politiker besprachen Themen wie die Boykottbewegung oder die nukleare Bedrohung durch den Iran, berichtet die Tageszeitung „Jerusalem Post“. Bezüglich der Flüchtlingskrise forderte Robert Ilatow, der Vorsitzende des Knesset-Ausschusses für christliche Verbündete, die Europäische Union müsse aktiv in den Konflikt im Nahen Osten eingreifen. Es gehe darum zu verhindern, dass unschuldige Menschen zur Flucht gezwungen würden.
Der Jerusalemer Bürgermeister Nir Barkat sprach vor den versammelten Abgeordneten über den Erhalt Jerusalems als ungeteilte Hauptstadt Israels. Er meinte, „die Mehrheit der israelischen Araber in Jerusalem wollen in einem vereinten Jerusalem als ungeteilte Hauptstadt Israels bleiben“.