In einer Erklärung, die am Montag an Medien geschickt wurde, stellten Unterstützer des „Islamischen Staates“ (IS) der Hamas ein 48-stündiges Ultimatum. Sie solle das scharfe Vorgehen gegen islamistische Terroristen in Gaza stoppen. In dem Statement stand nicht, was passieren würde, wenn die Hamas ihr Vorgehen fortsetzt.
In der vergangenen Woche schlug eine Rakete nahe der Ortschaft Gan Javne, außerhalb von Aschdod, ein. In der Erklärung übernimmt der IS die Verantwortung für das Abfeuern des Geschosses, schreibt die Nachrichtenseite „INews24“.
Am Dienstag haben Polizeikräfte der im Gazastreifen herrschenden Hamas einen mutmaßlichen Anhänger der IS-Terrormiliz getötet. Das teilte ein Sprecher des Hamas-Innenministeriums laut der Deutschen Presse-Agentur mit. Der 27-jährige Palästinenser sei bei einem Feuergefecht im Norden des Küstenstreifens ums Leben gekommen. Zuvor habe er sich der Festnahme widersetzt. Der Mann sei Mitglied einer Gruppe namens „Ansar al-Dawla al-Dschihadija“, die als IS-nahestehend gilt. In seinem Haus seien Sprengsätze und Panzerfäuste gefunden worden.