Siedlungen: 2.000 Gebäude auf palästinensischem Land

JERUSALEM (inn) – Mehr als 2.000 Häuser in israelischen Siedlungen befinden sich auf privaten palästinensischen Grundstücken. Das hat die rechtsgerichtete Nichtregierungsorganisation „Regavim“ herausgefunden.
Setzt sich für israelische Siedlungen ein: die Organisation „Regavim“.
Ein Bericht zeigt: Etwa 2.026 Gebäude im Westjordanland wurden von Israelis auf Land errichtet, das zu palästinensischem Privatbesitz gehört. Zu diesem Ergebnis ist die nichtstaatliche Organisation „Regavim“ gekommen, indem sie zahlreiche Luftbilder ausgewertet hat. Demnach handelt es sich bei den Gebäuden um 1.232 dauerhafte und 794 bewegliche Häuser. Dies meldet die linksliberale Tageszeitung „Ha‘aretz“. „Regavim“ spricht sich gegen die Zerstörung von illegal errichteten israelischen Siedlungen aus. Die Organisation übergab den Bericht an den Chef der Partei HaBeit HaJehudi, Naftali Bennett, und an Knessetsprecher Juli Edelstein. Anlass war eine bevorstehende Debatte über das Thema. Bezalel Smotrich war bis vor kurzem Vorsitzender von „Regavim“. Nun ist er für HaBeit HaJehudi ins israelische Parlament eingezogen. Eines seiner ersten Ziele als Abgeordneter ist laut „Ha‘aretz“, Enteignung von Land von palästinensischen Besitzern zu legalisieren – gegen Entschädigung. (eh)

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