Mit der Klage gegen Premier Hamdallah, den Geheimdienstchef Madsched Faradsch und den Fatah-Politiker Dschibril Radschub reagiert „Schurat HaDin“ auf das Beitrittsgesuch der PA beim Internationalen Strafgerichtshof. Das Rechtszentrum wirft den drei palästinensischen Vertretern unter anderem Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen an Palästinensern und israelischen Zivilisten vor.
Beim Internationalen Strafgerichtshof liegen von Seiten des Rechtszentrums bereits Klagen gegen den palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas und Hamas-Führer Chaled Masch‘al vor.
Nitsana Darschan-Leitner, Vorsitzende und Gründerin von „Schurat HaDin“, erklärte dazu laut der Onlinezeitung „Times of Israel“: „Abbas und seine Freunde in den Terror-Organisationen glauben, dass die Gerichte als Waffe gegen Israel benutzt werden können, während die palästinensische Führung zur gleichen Zeit ungestraft Verbrechen an ihrem eigenen Volk und an israelischen Zivilisten begeht.“ Die PA und die Hamas müssten verstehen, dass der Internationale Strafgerichtshof ein zweischneidiges Schwert sei, erklärte Darschan-Leitner. „Jahre von Mord, Terror und Hetze werden jetzt den Staatsanwälten zur Untersuchung vorgelegt.“